Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

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Coolhand
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Coolhand » Do 1. Feb 2018, 22:53

Eckonism hat geschrieben:
Do 1. Feb 2018, 09:57
Oh ja!!! Auf die Fehler die wir im Nachgang feststellen freu ich mich jetzt schon.....haha, da krieg ich mich dann wieder gar nicht ein! :guns

Wir haben in dem Haus jetzt eh schon soooo viel geplant was wir bis jetzt noch nie hatten (auch abseits von KNX) uns aber schon immer gewünscht haben. Das wird (hoffentlich) eh ein Feuerwerk der Gefühle. Wenn ich so drüber nachdenke dann kann ich es wieder überhaupt nicht erwarten....schon allein die Küche......

Geht oder ging es Euch auch so, je näher man dem eigenen Haus kommt, desto mehr regen einen die kleinen Dinge in der jetzigen Wohnsituation auf, die man hoffentlich im eigenen Haus abgestellt hat? Mich ärgern gerade immer mehr Sachen in der jetzigen Wohnung, gleichzeitig hab ich aber auch keine Lust mehr mich wirklich drum zu kümmern, is ja eh bald vorbei......





Im Moment zu zweit auf 95qm das nervt uns gerade sehr 😂😂😂 und bald 170qm zu zweit ! Geil daran ist , endlich den Einkauf verbauen zu dürfen !
Medley 400 KfW40plus KN 2,15m mit Wintergarten auf BP
Werksvertrag unterzeichnet:16.11.2016
Rücktrittsrecht ausgeräumt: 04.01.2017
Architektengespräch: 25.01.2017
Bauantrag genehmigt: 20.09.2017
Hausstellung: 07./08.12.2017
08.07.2018 EINGEZOGEN

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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Coolhand » Do 1. Feb 2018, 22:57

HB-NH2015 hat geschrieben:
Mo 29. Jan 2018, 10:31
Ah wenn ihr das anderweitig implementiert habt und unabhängig von KNX dann ist das natürlich nicht nochmal extra in KNX nötig.
Zumindest nicht für die Kernfunktion.

Wenn es autark vom KNX ist, könnt ihr aber auch keine übergreifenden Regeln schreiben.
Einfach mal wild hineingedacht: Ist jemand im Zimmer und abends gehen die Rollos/Raffstores zu weil die Sonne eh weg ist (aber noch Restlicht Dämmerung vorhanden) dann soll als Ausgleich das Deckenlicht oder eine Wandlampe angehen.
Damit man nicht auf einmal komplett im Dunkel steht.

Des Weiteren sagte ich, ich habe in den letzten Monaten keine Hand mehr an die Rolloschalter gelegt... das ist soweit richtig.
In der Woche morgens und abends geht das alles automatisch aber gerade im DG auch nicht nur abhängig vom Sonnenstand sondern auch von der Präsenzmeldung.
Ich will ja nicht, dass die Rollos morgens aufgehen wenn ich entblöst im Bad vorm Fenster stehe :-)

Und am Wochenende haben wir den Automatismus morgens komplett aus und sagen "Alexa - setze alle Rollos auf 0%" wenn wir ausgeschlafen sind.

Ob das alles das Geld für KNX im DG wert ist und sowas für Euch überhaupt wichtig ist, dass müsst ihr natürlich selbst beurteilen.
Und egal so welchem Resultat ihr kommt... das ist OK :-)
Ich lass nur meine Ideen da :-)

Gibt sicher noch mehr, haben wir aber aktuell nicht im Einsatz.
Flurlicht auf dem Weg zum Klo dimmt sich ganz leicht wenn man nachts zum Bad torkelt.
ggf. wollt ihr per Schalter oder Sprache aus dem Bad heraus auch die Zirkulationspumpe "aufwecken" wil sie ihr sie gerne bedarsgesteuert und nicht zeitgesteuert betreiben wollt.
[/



Schweig nun endlich, ich bin doch schon neidisch!
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von BigNose82 » Fr 2. Feb 2018, 08:37

Eckonism hat geschrieben:
Do 1. Feb 2018, 09:36
Ach ja, Zirkulationspumpe...
Welche Heizung mit welcher Form der WW-Bereitung bekommt ihr? FriWa-Station oder Trinkwasserspeicher? Vergiss die Selbstlernfunktion. Damit läuft sie trotzdem viel zu lange. Plant jeweils einen Taster in die Nähe der WW-Zapfstellen, der die Pumpe für max 3 Minuten schaltet. Zuletzt war die Heizungsfrage glaube ich noch nicht final geklärt... Ich hoffe, die wollen euch keinen Puffer- oder Kombispeicher oder so einen Dreck andrehen...
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Fr 2. Feb 2018, 08:42

Heizungsfrage ist nach wie vor noch nicht geklärt....Ich wäre ja für ne FriWa-Station....was würdest Du denn zu ner LWWP empfehlen? Ich brauch doch nen Pufferspeicher oder seh ich da was falsch? Oder ich komm mit den Begrifflichkeiten durcheinander, Trinkwasserspeicher, Pufferspeicher, Heizwasserspeicher.....das ist echt verwirrend.

Aber jetzt ist am Dienstag erstmal Termin mit der Geschäftsleitung von Talbau....eben wegen Heizungsthema und wegen der blöden Brandschutzschalter, ich bin grad auf Randale gebürstet!
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von BigNose82 » Fr 2. Feb 2018, 09:01

Brandschutzschalter würde ich persönlich nicht nehmen...
Wenn sie zu allem Überfluss auch noch Solarthermie drin haben, wird sehr wahrscheinlich auch ein Puffer mit drin sein. Mein Rat wäre, auf Solarthermie zu verzichten und eine WP ins Auge zu fassen, die einen großen Modulationsbereich bietet und später oder sofort PV mit Speicher dazu. Niemals nicht einen Puffer dazwischen bauen :-)
Es gibt zwei Wege: Der eine führt ungehindert (und das im wahrsten Sinne des Wortes - Stichw. ERR) in den Boden. Der andere in die WW-Bereitung.
Welche Art ist dabei fast egal. FriWa-Stationen sind hygienischer, aber auch teurer und brauchen ggf. etwas mehr Temperatur. Ein stinknormaler WW-Speicher ist das einfachste, was man realisieren kann. Beim durchschnittlichen Verbrauch einer Familie ist das Keimrisiko auch sehr gering.

Ich würde immer wieder auf einen normalen Speicher gehen. Wir kommen mit den 235 l der LWZ super zurecht. Eine Ladeendtemperatur von 44 °C reicht für 24 h (ohne besondere "Großbadeereignisse") -> Zirkulation würde das zerstören.

Das wichtigste ist Dämmung Dämmung Dämmung.
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Fr 2. Feb 2018, 09:15

Bei uns ist aber die Ausgangssituation eh schon anders. Hier mal die Fakten:

- Wir bekommen eine LWWP, das ist soweit klar. Die LWWP wird natürlich eine modulierende Inverter, schon allein wegen der PV, und sie wird ganz normal über den Hausstrom betrieben
- Wir machen 9.2kWh PV auf´s Dach mit 10kW Speicher
- Haus wird KfW40+
- Ich dachte immer mit PV und Batteriespeicher wäre ein Heizpufferspeicher sinnvoll, Stichwort "Power-to-Heat", in PV starken Zeiten eben Wärme erzeugen und für später nutzbar machen
- Wir sind 5 Personen (3 Erwachsene und zwei Kinder) und ich denke nicht das wir mit 300L Brauchwasserspeicher auskommen
- Zirkulation wollen wir unbedingt, keine Lust mehr auf ewiges warten bis warmes Wasser kommt
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von BigNose82 » Fr 2. Feb 2018, 11:22

Mal so daher gesponnen...
Eine WP kann sinnvoll Temperaturen bis 50 °C erzeugen. Wenn du z.B. einen zusätzlichen 500 l Puffer einbauen lässt, und der im günstigsten Fall gerade vollständig auf 20 °C ausgenuckelt ist (unwahrscheinlich, RL aus dem Haus liegt eher drüber und alles unter 25-28 °C lässt sich eh für nix mehr nutzen), dann kannst du die Plörre da drin um 30 K erwärmen.

W=m*c*dT...
500 kg, 30 K hmmmm drei im Sinn, vier hier hin......aha 17,5 kWh thermisch einlagern. Wenn man von 28 °C Startwert ausgeht, sinds noch runde 12,5 kWh(th).
Fürs gute Gefühl, möglichst viel elektrische Energie gespeichert zu haben, nehmen wir mal einen unterirdischen COP von 2,5 an. Dann kannst du also rd. 6 kWh Strom einlagern. Im besten Fall 8,5 kWh. Eher weniger (->weil besserer COP)

Das bringt dir aber nur etwas, wenn du mit den 28 °C auch wirklich etwas anfangen kannst. Letzendlich wird das sinnvoll nutzbare Potential noch kleiner sein. Dann kommt dazu, dass du in der Heizperiode vermutlich froh sein wirst, wenn überhaupt genug Strom zum täglichen Betrieb erzeugt wird und ggf. zusätzlich noch die 10 kWh in die Batterie kommen. Im Sommer hast du so viel Strom, dass ihr gar nicht so viel duschen und baden könnt, um alles zu verballern. Da bringt dann die thermische Speicherung auch nichts. Dann besser elektrisch und dafür dann zwei Waschmaschinen mehr laufen lassen.

Das sind natürlich erstmal nur Bauchgefühle. Um einen greifbareren Eindruck zu bekommen, kannst du dir ja mal eine Sonnenstundentabelle für euren Standort oder die Auslegung der PV näher ansehen.

Meine Philosophie wäre, Energie ausschließlich entweder möglichst geschickt (feinstjustierte Modulation der WP entlang der Istproduktion der PV) direkt in den Boden zu schicken oder allenfalls elektrisch zu speichern.

Die Zirkulation ist ja nicht ausgeschlossen. Sie muss nur sehr bewusst eingesetzt werden -> Warum ist die wohl normalerweise bei 40+ untersagt? (wusste ich gar nicht) ;-)

WW: Bedenke, dass bei einem überdimensionierten Speicher die Ladezeit ansteigt. Ihr müsst ja gar nicht von Beginn an mit einer Ladung pro Tag hinkommen. Aus 235 l bekommen wir drei Duschen eines Erwachsenen und ein wenig planschen für die Kinder. Dann wird im Sommer etwa 35-55 Minuten geladen, im Winter, je nach AT 1-2 h. Wenn dann noch Zwischenladungen dazu kommen, würde mir im Moment nichts einfallen was für 300+ Liter sprechen würde.

Dann die Auslegung der FBH im Bad: ALLE Bodenflächen, auch unter Dusche/Badewanne. Am besten zwei Kreise, 5 cm Verlegabstand. Rest vom Haus 10 cm.
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von MarkL. » Fr 2. Feb 2018, 15:41

Man könnte auch den nicht so geliebten Heizstab verwenden um Thermisch zu speichern. Zwar verliert man durch den COP-Faktor den Multiplikator aber kann auch höhere Temperaturen als 50 Grad einlagern.

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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Fromschi » Mo 5. Mär 2018, 16:51

Ich lese hier mal interessiert mit, da Talbau Haus auch zu unserer engsten Auswahl gehört (gleichauf mit FH) :-)

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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Di 17. Apr 2018, 07:21

Update!

Es geht langsam los! Wir haben endlich Baustrom auf dem Grundstück und die Randsteine wurden geschnitten. Nächste Woche ist die Grobabsteckung und Anfang Mai dann Erdarbeiten. Einen vorläufigen Stelltermin haben wir auch schon, am 18.06. soll unser langersehntes Haus kommen! :what2

greetz
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Mi 2. Mai 2018, 06:44

Montag haben die Erdarbeiten begonnen! Leider müssen wir doch unseren gesamten Aushub bis auf den Humus wegfahren. Werden wohl geschätzte 400m³....ich hatte gehofft das ich mir diese Kosten ersparen könnte, naja, shit happens!
IMG_20180430_124711.jpg
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Fromschi » Mi 2. Mai 2018, 12:24

Wer ist euer Erdbauer und in welcher Preisklasse bewegt sich der so? :D Wir bauen wahrscheinlich bei Donauwörth....

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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Do 3. Mai 2018, 08:41

Unser Erdbauer ist die Firma Rathei aus Wegscheid. Preislich bewegt er sich im Mittelfeld, aber mir war wichtig das ich einen kompetenten Ansprechpartner habe auf den Verlass ist. Er lässt es sich auch nicht nehmen selbst am Steuer zu sitzen. Ich weiß bloß nicht ob er bis nach Donauwörth fährt, das is schon ne ganze Ecke!

Hier noch ein Update, es wurden an der tiefsten Stelle jetzt 1,28m ausgekoffert und gestern wurden die ersten Lagen Frostschutzschotter 0-45 eingebracht.
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Mi 16. Mai 2018, 11:16

UPDATE:

So, mittlerweile sind die Erdarbeiten vorerst abgeschlossen und die Bodenplatte wurde gegossen. Naja, was soll ich sagen, es war ja klar das es bei unserem Glück hier schon die erste mittelschwere Katastrophe passiert.

Der Reihe nach, die Erdarbeiten verliefen problemlos, wir waren nur ein wenig überrascht das unsere Aufschotterung doch so weit aus dem ursprünglichen Gelände kommt. Aber das kann man sich ja immer schlecht vorstellen, egal wie oft man sich die Ansichten und Schnitte reinzieht. Hier mal ein paar Bilder davon:
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_DSC5873.jpg
_DSC5875.jpg
20180512_113344.jpg
Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde am Montag dann endlich die Bodenplatte gegossen. Soweit alles ok, als Abschluss wurde natürlich noch ausgiebig gewässert. Hier beginnt das Drama, fast genau 1 Stunde nach Abschluss der Bodenplatte gab es am Bauplatz ein mächtiges Gewitter mit heftigem Starkregen. Zeitweise war der Regen so heftig als ob Habel einschlagen würde obwohl es "nur" Wasser war, man beachte die Einschläge auf den Fotos.
20180514_154110.jpg
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Dabei hat es den Beton oberflächlich ganz schön ausgewaschen:
20180514_154225.jpg
Nach dem trocknen der BoPla konnte man das Ergebnis des Starkregens sehr gut erkennen:
20180515_115711.jpg
Das alles wäre jetzt nicht so schlimm, klar, schön ist was anderes aber die Oberfläche kann man noch retten. Viel schlimmer ist was dann nach entfernen der Schalung zum Vorschein kam. Die ausführende Firma der BoPla hat wohl beim einbringen den Beton nicht sauber und gleichmäßig verdichtet. Die Folge sind massive "Kiesnester" an äußerlich 4-5 Stellen:
20180515_115519.jpg
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Die BoPla Firma ist eigentlich Glatthaar, wodurch ich von einer sauberen, standartisierten Qualität ausging. Tatsächlich hat aber Glatthaar auch nur wieder ein Sub-Unternehmen beauftragt. Wie auch immer, man sagte mir das ist nicht schlimm, da kommt eh noch Dämmung rundrum, und bla bla bla....
Das dies eigentlich ein Supergau ist will wohl keiner wahrhaben. Wer weiß wie es im inneren aussieht? Tatsache ist das mit Sicherheit die Bewehrung in diesen Kiesnestern nicht ausreichend überdeckt ist, Langzeitschäden durch Bewehrungskorrosion sind sehr wahrscheinlich.

Jetzt steht die Frage was man tun kann oder noch zu retten ist. Morgen ist der Termin mit dem Sachverständigen der sich die BoPla genauer ansieht.

Bei all dem muss ich dazu sagen das Talbau-Haus sehr bemüht ist und im Endeffekt ja auch nicht wirklich was dafür kann. Schuld ist definitiv Glatthaar mit Ihrer Sub-Sub Unternehmer Politik.

Habt Ihr noch eine Meinung dazu?

zerknirschte Grüße, Jörg
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von MarkL. » Mi 16. Mai 2018, 11:29

Ich würde den Termin mit dem Sachverständigen abwarten.
Sofern die Beteiligten den Fehler einsehen, ist das gut. Schwierig wird's wenn keiner die Verantwortung übernehmen will.

Wen hast du beauftragt? Talbau-Haus oder Glatthaar?

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