Einstellungen LWZ

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Julian89
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Julian89 » Do 14. Mär 2019, 22:16

BigNose82 hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 06:51
Julian89 hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 23:21
Ich mache nochmal welche, wenn sie wieder anspringt bzw. läuft.
Jep, das hier ist unbrauchbar...
Irgendwie habe ich heute kein Glück. Bisher lief die Anlage noch nicht in meiner Anwesenheit :-D Laut dem Wert Verdichter Heizen lief die Anlage seit gestern 23 Uhr insgesamt 4h. Vllt war das auch nur ein <Phänomen an dem Tag oder vertrübte Wahrnehmung von mir weil ich alle Takte mitbekommen habe :)

Mal was zu der hier beschriebenen Asymetrie der Hysteresen. Die kann ich bei uns gar nicht auf 0 setzen. Werte von 1-5 sind möglich. Was setze ich da am sinnvollsten. Hyst läuft bei uns auf 2K
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » Do 14. Mär 2019, 22:18

War ein Tippfehler. Habs korrigiert.
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Bernd » Do 14. Mär 2019, 22:42

@Julian89
Was hast du denn als Warmwasser eingestellt?
Bei den einen von dir geposteten Werten war das WW ja nicht mal 16° warm!
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Julian89 » Do 14. Mär 2019, 23:12

WW steht auf 43 mit 2K Hsyterese. Gestern Abend haben aber 3 Personen geduscht, normal bin es nur ich ;-)

So, hier nun mal die Screenshots bei laufendem Betrieb
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Bernd » Fr 15. Mär 2019, 01:24

Julian89 hat geschrieben:
Do 14. Mär 2019, 23:12
WW steht auf 43 mit 2K Hsyterese...
Und zu welcher Zeit?
Deine Screenshots zeigen alle eine WW-Soll von 15°!

Ist ja nur eine Frage!
Viele hier haben ja ein Zeitprogramm, damit das WW nur in den warmen Tagesstunden erzeugt wird.
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Julian89 » Fr 15. Mär 2019, 08:43

15 ist der Wert den ich Nachts drin habe 🤔

Wir haben 2 Ladungen. 1x morgens von 6:00-7:00 und 1x Nachmittags von 15:00-17:00 Uhr
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von macmonder » Fr 15. Mär 2019, 09:35

Guten Morgen,

Die Heizung lief etwas länger über Nacht.
Jetzt ist es im Haus mollig mollig warm.

Die Werte habe ich alle eingestellt.

Mfg macmonder

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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » Fr 15. Mär 2019, 09:54

Gut, dann jetzt den Fußpunkt 1,5 - 2 K runter.
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von macmonder » Fr 15. Mär 2019, 10:15

Hallo,

Bei Fußpunkt steht bei mir C nicht K.
Ist das egal?
Habe den Fußpunkt auf 1 gestellt.
Muss das in Heizkreslauf 1 und 2 gemacht werden?

mfg macmonder
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Julian89 » Fr 15. Mär 2019, 11:17

Du hast nur einen Heizkreis, alles für HK2 kannst du getrost ignorieren.
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » Fr 15. Mär 2019, 11:28

Irgendwer von Stiebel hat mir mal gesagt, dass er unerklärliche Effekte gesehen hat, wenn HK2 völlig unsinnige Einstellungen hat. Daher übernimmt er seit dem für HK2 immer die gleichen Einstellungen wie für HK1.
Ich habe das nie selber nachgestellt...sondern einfach übernommen ;-)
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von macmonder » Fr 15. Mär 2019, 18:20

Hallo,

Seitdem ich den Fußpunkt runter gestellt hab lief die Heizung nicht mehr. Macht ja Sinn. Ich gehe jetz davon aus, dass wenn es jetzt zu kalt wird, ich den Fußpunkt hochsetzen muss, bis eine Temperatur gehalten wird. Richtig ?

mfg macmonder

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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » Fr 15. Mär 2019, 18:45

Korrekt. Und wenn das Temperaturniveau im Haus grob passt, gehts ans Feintuning.
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von macmonder » Fr 15. Mär 2019, 18:58

Hallo,

Da werden ich jetzt versuchen einen passenden Wert zu finden.
Zu meinem Verständnis:
Ist es nach den Einstellungen „erlaubt“
Einen Raum über die ERR auszuschalten und nur Bedarf hinzu zunehmen?
Jetzt ist ja alles offen, aber das Gästezimmer/Fitnessraum (irgendwann vielleicht Kinderzimmer)
benutzen wir nur sehr sporadisch. Da würde man für die Katz heizen.

Mfg macmonder

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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » Fr 15. Mär 2019, 20:38

Da muss man ein Stück ausholen.
Jede Wand hat gemäß ihres Dämmstandards Wärmeverluste, wenn eine Temperaturdifferenz vor und hinter der Wand herrscht. Der Wärmedurchlasskoeffizient der Wand, also der U-Wert, beschreibt die Wärmeleitfähigkeit mit U=W/(m² K). Ähnlich wie der Leitwert von Leitern in der E-Technik.
Bei heutigen Häusern leiten die inneren Wände deutlich besser, als die Außenhülle. Oder umgekehrt, die Außenhülle isoliert deutlich besser, als die Innenwände.
Wenn nun in einem Raum das Thermostat komplett zu gedreht wird, wird dieser Raum niemals in Richtung AT auskühlen, weil die angrenzenden Räume diesen, im Vergleich zu den Verlusten durch die Außenhülle des Raumes mitversorgen. Früher, als die Außenhülle nur etwas besser gedämmt war, als die Innenwände, kühlte sowieso alles in kürzester Zeit aus, wenn nicht mit ordentlich Dampf auf dem Kessel nachgeschoben wurde.

Jetzt, mit Wärmepumpen und hochwirksamer Dämmung, ist das Ziel, nur gerade eben soviel Wärme bereit zu stellen, dass jeder Raum genau auf die Wunsch-RT kommt. Also jedem Raum soviel Leistung zur Verfügung zu stellen, dass die Verluste nach außen von der jeweiligen Fläche gespeist werden, während trotzdem die Wunsch RT da ist. Das ist dann der hydr./thermische Abgleich.
Wenn jetzt also die anderen Räume den kühlen Raum mitversorgen, fehlt zum einen die Heizfläche des betreffenden Raumes, um mit ihrem Anteil für die Verluste durch die Außenhülle des Raumes beizutragen, und zum anderen muss diese Differenz durch verminderte Heizfläche und zusätzlich mehr Leistungsabgabe in die anderen Räume kompensiert werden. In der Folge muss das Heizwassertemperaturnieveau etwas höher sein, was etwas schlechtere Arbeitszahlen bedeutet.

Wenn jetzt der pfiffige Nutzer daher kommt und das Thermostat für diesen Raum auf 16 °C oder 18 °C stellt - weil das ja reicht, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Heizkreis niemals geöffnet wird, weil der innere Ausgleich ausreicht, um diesen Raum mitzuversorgen. Die Folge steht oben beschrieben. Gleichzeitig zeigt das, dass die intern erreichbaren Temperaturdifferenzen umso kleiner werden, je besser die Dämmung der Außenhülle ist. Ist ja auch klar - wenn keine Verluste nach außen mehr da wären, wäre es im ganzen Haus exakt gleich warm (wenn die innere Isolierung von Raum zu Raum nicht auch unendlich gut wäre).
Es ist einfach nicht mehr möglich in der Speisekammer 15 °C zu haben, während die Temperatur nebenan 22 °C ist. Auch wenns im Haus der Oma noch funktioniert :-)

Diese ganzen Effekte kann man vielleicht in einem 140 m² Haus als akademisch ansehen - ja. Man verliert auch keine hunderte Euro im Jahr dadurch, dass man einen Raum vollständig schließt. Aber die Physik ist nunmal da, daran gibts nichts zu rütteln.

Daher sollen immer alle Wärmeaustauschflächen an der Beheizung des Hauses beteiligt sein. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber keine Fläche gar nicht.
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