Drainage bei Keller und Hanglage

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Wilma
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von Wilma » Do 4. Mai 2017, 21:42

BigNose82 hat geschrieben:Doch doch, perfekt! Der freut sich über die geschätzten 50 bis 60 l Wasser im Jahr für seine Zisterne :D
Ne, ich wollte damit nur ausdrücken dass man keine Hebeanlage etc. braucht.

Wer garantiert das?
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von BigNose82 » Do 4. Mai 2017, 21:46

Also für mich das Wort Hanglage. Aber wir fragen einfach Neo. Neo? Trifft meine Vermutung zu?
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von Wilma » Do 4. Mai 2017, 21:47

BigNose82 hat geschrieben:Also für mich das Wort Hanglage. Aber wir fragen einfach Neo. Neo? Trifft meine Vermutung zu?
Hanglage schließt den Haftungsfall nicht aus.
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von BigNose82 » Do 4. Mai 2017, 21:48

Hä?

Edit: Pardon. Bitte was?
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von Wilma » Do 4. Mai 2017, 21:53

BigNose82 hat geschrieben:Hä?

Edit: Pardon. Bitte was?
Oberflächenwasser, welches von deinem Grundstück...
Versagen der nicht vorhandenen Pumpen. :D
Du verstehen?
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von BigNose82 » Do 4. Mai 2017, 22:07

Ne, ich steh gerade irgendwie auf der Drai... dem Schlauch.
Also unsere Kellersohle ist höher als die Straße. WIr haben an der hangabwärts gerichteten Seite die Drainage herausgeführt und brauchen daher natürlich auch keine Hebeanlage.
Diese Situation hatte ich jetzt bei Neo ebenfalls so verstanden.
Oberflächenwasser ist doch ein ganz anderes Thema. Das ist eh vom Haus fern zu halten. Dafür ist aber nicht die Drainage zuständig...
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von Wilma » Do 4. Mai 2017, 22:38

Wenn dir die Brühe mangels fehlender Pumpe/Hebeanlage (s.o.) überläuft und auf dem Grundstück des tiefer liegenden Nachbarn Schaden verursacht...
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von Neo2017 » Do 4. Mai 2017, 23:49

BigNose, da liegst du richtig, das Wasser soll durch die Drainage hangabwärts weggeleitet werden. Da befindet sich bei uns eine Straße und anschließend das Nachbargrundstück unterhalb der Straße.
Unser Kellerrohfußboden soll ca. 30 cm über der Straße liegen. Wir können das Drainagewasser aber nicht einfach den Hang runter laufen lassen, sondern müssen das Wasser entweder in einem Sickerschacht versickern lassen, was laut Bodengutachten nicht möglich ist, oder eben in den Kanal einleiten, was nach DIN nicht erlaubt ist (sagt FingerHaus).
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von BigNose82 » Fr 5. Mai 2017, 07:01

Wilma hat geschrieben:Wenn dir die Brühe mangels fehlender Pumpe/Hebeanlage (s.o.) überläuft und auf dem Grundstück des tiefer liegenden Nachbarn Schaden verursacht...
Ich greife es immer noch nicht. Wie soll die Brühe überlaufen, wenn das Niveau der Drainage ÜBER dem Niveau der Straße resp. Kanal liegt und die weitere Verrohrung zur Ableitung des Wassers unter Ausnutzung des natürlichen Gefälles erfolgt? Neo hat ja mittlerweile bestätigt, dass meine Vermutung zu den Gegebenheiten richtig war...
Es muss doch wirklich nicht aus jeder Situation immer der Großschadensfall gebildet werden.

Neo steht vor einem konkreten Problem. Und das beschreibt nicht irgendwelche Schäden bei Jahrhundertunwettern an Nachbars Stiefmütterchen, sondern dass FH ihm, wie uns und Vio auch, aufgrund nicht bis zum Äußersten erfolgter Anstrengungen eine Weiße Wanne "verkaufen möchte". Warum sollten sie sich auch anstrengen? Die WW wirft mehr Gewinn ab. Für uns als Bauherren ist es aber schon relevant ob man eine Differenz von ca. 8000 € kampflos einer Satzung und der darauf bezogenen, zugegebenermaßen, richtigen Aussage des GU folgt. Oder ob man selber aktiv wird und bis zum Äußersten geht: Mit Menschen sprechen.
Vio musste trotzdem leider in den sauren Apfel beißen und hat die Folgen auf die Bemusterung ja beschrieben.

Und nun nochmal dazu, warum dieser konstruierte Haftungsfall bei den tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten gar nicht auftreten kann.
Der Boden ist dicht. Die einzige Möglichkeit zur Drainage zu gelangen, hat das Wasser über den 40 bis 50 cm breiten Sauberkeitsstreifen ums Haus. Die Menge die hier übers Jahr an der Terrax- oder sonstwelcher Noppenbahn herunterlaufen wird, kann man an einer Hand abzählen.
Das bei mäßigem Regen kubikmeterweise anfallende Wasser auf dem versiegelten Rest des Grundstücks wird über Bodeneinläufe ordnungsgemäß abgeführt. Aber nicht über die Drainage. Wenn ich in unsere Kontrollschächte schaue, ists da unten trocken... allenfalls ein paar Tropfen kann man erkennen. Woher soll das Wasser auch kommen??
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von Elphaba206 » Fr 5. Mai 2017, 07:12

Wir haben leider auch dasselbe Problem. Nicht bzw sehr schlecht versickerungsfähiger Boden und eigentlich ist die Einleitung in den Kanal verboten. Mit riesigen Mengen Wasser ist laut Gutachten nicht zu rechnen, aber mit anfallendem Sickerwasser natürlich schon.

Die Gemeinde hatte sich zumindest schon mal Gesprächsbereit gezeigt, nach nehmen der Höhen liegt der Regenwasserkanal aber viel zu hoch, als das man die Drainage einleiten könnte. Wasser läuft ja leider nicht bergauf ;)

Nun scheint es plötzlich dann doch auf eine WW hinauszulaufen. Ist vielleicht nichts das schlechteste, aber ja schon kostspielig... :?
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von Wilma » Fr 5. Mai 2017, 09:45

BigNose82 hat geschrieben:
Wilma hat geschrieben:...Woher soll das Wasser auch kommen??
Ich habe die speziellen Gegebenheiten glatt überlesen. :shock:
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von Vio300 BaWü » Fr 5. Mai 2017, 12:09

Wilma hat geschrieben:Weiße Wanne oder Drainage (mit el. Pumpe) waren damals bei uns praktisch kostenneutral.
Aufpreis rund 5500€.
Damals ist in deinem Fall leider lange her. 2015 hat die weiße Wanne knapp 110000€ gekostet
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von Elphaba206 » Di 9. Mai 2017, 22:53

Hat jemand hier im Forum eventuell Erfahrungen oder eine Meinug bzgl. Drainage mit Hebeanlage?

Wenn wir eine Drainage nutzen möchten, benötigen wir nämlich eine solche Anlage und einzige Alternative wäre eine weiße Wanne...
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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von stmole » Mi 21. Jun 2017, 10:04

wir haben von FH auch ca. €10.200 Aufpreis für WW bei einem Vio400 mit WiGa genannt bekommen + ca. 1350.- / Lichtschacht falls diese auch druckwasserdicht sein sollten.
Wir haben auch das Thema mit dem Sickerwasser und müssen laut Bodengutachten Drainage oder WW nutzen (siehe unten). Die Abwassersatzung sagt bei uns, dass man Drainage-Wasser grundsätzlich nicht in den Kanal leiten darf (man kann wohl aber eine Ausnahme beantragen) - wie erfahre ich denn eigentlich ob ich die Drainage in einen Schacht auf meinen Grundstück versickern lassen darf? Muss das in der Satzung ausdrücklich erlaubt sein oder ist es erlaubt wenn es nicht ausdrücklich verboten ist :-)
Wenn ausreichend würde ich nämlich auch gerne auf WW verzichten und statt dessen mit Drainage arbeiten.

Hier mal der wortlaut aus unserem Gutachten:
"Aufgrund der zu erwartenden niedrigen Durchlässigkeit
des Untergrundes ist bei stärkeren Niederschlägen ist mit Sickerwasser zu rechnen.
Wir empfehlen daher die Abdichtung des Bauwerks unter Beachtung der DIN
18195 – Teil 4 (Abdichtungen gegen Bodenfeuchte, Kapillarwasser, Haftwasser und
nichtstauendes Sickerwasser an Bodenplatten und Wänden, Bemessung und Ausführung)
in Verbindung mit einer Drainage gem. DIN 4095. Alternativ kann der Keller
als Weiße Wanne aus WU-Beton ausgeführt werden."

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Re: Drainage bei Keller und Hanglage

Beitrag von BigNose82 » Mi 21. Jun 2017, 10:18

Grundsätzlich gilt: Wer viel fragt, bekommt viele Antworten. Wer offiziell fragt, bekommt noch mehr Antworten.
Ich würde (bzw. bin) erstmal direkt auf den zuständigen Entscheider bei den Wasser-/Stadtwerken/Abwasserverband oder wer auch immer bei euch zuständig ist, zugehen. Die Situation schildern und in den Antworten zwischen den Zeilen hören und interpretieren. Wenn da so ein Sesselpupser sitzt, ok, dann kannste nix machen.
In dem Fall würde ich im zweiten Schritt die Genehmigung einer Ausnahme ausloten.
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