Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

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Henrik3107
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Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von Henrik3107 » Mo 24. Apr 2017, 19:26

Hallo zusammen,

Es gibt dazu ja schon Themen und auch ich hatte das schon mal angesprochen, aber immer nur nebenher und so richtig schlau bin ich bisher nicht draus geworden.

Wir haben bald unsere Bemusterung und auf einmal muss alles schnell entschieden werden und ich möchte vermeiden, dass ich dort etwas sage bzw. entscheide was auch später noch einfach zu machen wäre, vielleicht sogar günstiger ist und das ich entsprechend vorbereitet bin wissenstechnisch.

Unser Haus wird ca 60-80cm Über der aktuellen Gelände Oberfläche stehen und irgendwas so um 80 cm zwischen Terrassenausgang und Gelände liegen. Dennoch wollen wir gerne ebenerdig raus, sprich Terrasse aufschütten und dann später von der Terrasse runter auf die untere Ebene - das aktuelle Gelände.

Wir wollen dort unbedingt Stein und auch versiegelt, also wie gefliest. Ich stehe momentan zwischen Aussagen von FH selber: da muss auf jeden Fall eine Stufe runter gehen sonst geht das nicht bis hin zu aussagen wo man etwas aufbemustern kann (Abdichtung oder Neubauschwelle oder so) oder auch das alles noch vom Gala Menschen gemacht werden kann. Was ist nun richtig?

Eine Abdichtung für 150 Euro pro Meter ist ja auch nicht ganz günstig. Da denke ich, das es vielleicht anders später sogar günstiger ist?!

Ich will jedoch nichts beim bemustern vergessen und hinterher geht irgendwas nicht.

Wichtig für uns ist wirklich das ebenerdige - selbst diese 5-10 cm Kante die dann wie eine Fensterbank wirken von der Tür her finden wir nicht wirklich gut. Wir wollen auf der gleichen Ebene rausgehen, so wie es auch auf Balkonen z.B. ist. Klar da ist die Kante von der Tür. Die beiden Böden befinden sich aber auf gleicher Höhe. Kein Unterschied. Geht das so überhaupt?

Bei Stein versiegelt braucht man zwar glaube ich so oder so einen wasserablauf, also eine Art Rinne zwischen Haus und der ersten Platte - aber das ist natürlich okay, macht ja auch Sinn dass kein Wasser am Haus steht.

Langer Text, aber das Thema ist uns wirklich wichtig und ich würde das gerne einmal richtig verstehen.


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Henrik3107
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Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von Henrik3107 » Mo 24. Apr 2017, 20:51

Bild

Das Bild habe ich grade bei google gefunden unter "Fingerhaus Terrasse Ausgang".

So stelle ich mir das vor - also scheint es irgendwie zu gehen. Verstehe trotzdem nicht diese kleine Fensterbank wodurch ja immernoch eine kleine Stufe entsteht. Wieso muss es diesen Tritt geben bzw. könnte man das sogar bündig zu dieser höhe machen? So ist es bei uns im Übergang auf Balkon auch. Oder bei einem Haus nicht gut bzgl Wasser was dann reinlaufen kann? Aber eine erhöhte Terrasse ist ja nichts anderes als ein Balkon in Bezug auf Wasser.

Noch was anderes zu dem Thema: wer ist am Ende in der Pflicht und kann mir das final bestatigen was und und wieviel versiegelt gepflastert werden kann bzw Terrasse? FH hat im Bauantrag die Terrasse als nice versiegelt angegeben - das wird wohl immer so gemacht.

Wer rechnen das zusammen und kann mir sagen ob das überhaupt passt mit meinen Plänen und Ideen an versiegelten Flächen ?


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BigNose82
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Re: Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von BigNose82 » Mo 24. Apr 2017, 21:00

Das war uns auch ein riesen Dorn im Auge, dass die Terrassentüren wie man sie aus jedem blöden Haus kennt, im Fertighaus im Grunde bodentiefe Fenster mit Ausstiegsmöglichkeit sind. Schau mal in "Dein Garten" vorbei, da gehts gerade um das gleiche Thema.
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Henrik3107
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Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von Henrik3107 » Mo 24. Apr 2017, 21:26

BigNose82 hat geschrieben:Das war uns auch ein riesen Dorn im Auge, dass die Terrassentüren wie man sie aus jedem blöden Haus kennt, im Fertighaus im Grunde bodentiefe Fenster mit Ausstiegsmöglichkeit sind. Schau mal in "Dein Garten" vorbei, da gehts gerade um das gleiche Thema.
Welchen Thread meinst du da? Aber du hast es auf den Punkt gebracht - irgendwie sind es bodentiefe Fenster. Wieso keine echten Terrassentüren?

Generell sind ja hier von mir noch viele Fragen offen - wäre cool wenn die noch beantwortet würden :)


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BigNose82
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Re: Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von BigNose82 » Mo 24. Apr 2017, 21:31

Den ersten, Verständnisfrage zur...
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Fremdbauer
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Re: Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von Fremdbauer » Mo 24. Apr 2017, 22:10

du brauchst bei Stein nicht zwangsläufig eine Rinne, das ist nur eine (wohl nicht normgerechte) Notlösung wenn man die Abdichtung "vergessen" hat. Nachträglich ist die korrekte Abdichtung eigentlich auch nicht mehr anzubringen, denn sie muß in der Wand beginnen, oberhalb der Terasse, und sich bis seitlich an die Bodenplatte ziehen. Der Part oben geht eben nur wenn die Dämmung noch nicht da ist, da die über die Abdichtung kommt. Natürlich könnte man später die Dämmung wieder abkratzen, Dichtung anbringen und neu dämmen und verputzen... da reicht dann aber das Geld nicht mehr das es in der Bemusterung gekostet hätte.

Zur Stufe: naja, wie bei der Haustür, irgendwo muß die Tür unten ja auch abschließen damit das ganze dicht wird, erstrecht natürlich wenn potentiell das Wasser vor der Tür steht. Einen gewissen Absatz hast du also zwangsläufig, eben auch bei der Haustür. Aber deswegen noch lange nicht so eine Fensterbank wie in dem Bild, nur weil es ein Fertighaus ist (obs FH auch anders macht kann ich nicht sagen, aber es geht anders, wie ich bei mir sehe).

Zur Versiegelung: in der Pflicht ist immer der Bauherr, egal wie, egal wo, egal was... ist doch logisch, immer auf den der sich am wenigsten wehren kann ;-) Im Endeffekt ist es also an dir die Vorschriften im Bebauungsplan einzuhalten. Da spielt der Bauantrag eigentlich auch nicht so die Rolle, denn eine Terasse muß nicht genehmigt werden, du kannst sie also auch jederzeit anders machen, mußt aber eben die Vorschriften einhalten. Und außer dir rechnet das im schlimmsten Fall der Sachbearbeiter im Landkreis zusammen, überschlägig wohl anhand von Satellitenfotos, und schickt dann ein nettes Briefchen ggf. zusammen mit dem Vermesser. Damit es dazu kommt müssen die aber schon sehr auf Geld aus sein, es sehr auffällig sein, oder du sehr nette Nachbarn haben... die sich das dann meist besser nicht trauen, weil es bei ihnen auch nicht besser aussehen wird...

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Re: Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von BigNose82 » Di 25. Apr 2017, 07:07

Fremdbauer hat geschrieben:du brauchst bei Stein nicht zwangsläufig eine Rinne, das ist nur eine (wohl nicht normgerechte) Notlösung wenn man die Abdichtung "vergessen" hat.
Uns wurde ganz klar (Stand April 2016) gesagt, dass FH keine Abdichtung mehr über z.B. die komplette Hausbreite macht, weil es zu viele Probleme damit gegeben hat. Wenn man die Terrasse auf OK FF haben möchte, hilft nur aufständern... Und selbst da hat unser Bauleiter von OK FF abgeraten und meinte, mindestens eine Stufe.... wollen wir aber nicht und gehen dieses Wagnis ein :lol:
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Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von Henrik3107 » Di 25. Apr 2017, 07:22

Na super. Genau das ist ja unser Problem. Der eine sagt nun so und der andere so. Deswegen habe ich den Beitrag gestartet. Dann werde ich noch mal meine Kundenbetreuerin ansprechen.

Ich verstehe das nicht. Man baut ein Haus und dann soll man mit Stufe auf die Terrasse gehen?! Das ist ja mit das beste am Garten etc. Wenn man das ebenerdig hat. Stufe ist da so schrecklich. Und dann noch diese Art Fensterbank. Wieso ist das so? Das ist echt blöd.


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BigNose82
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Re: Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von BigNose82 » Di 25. Apr 2017, 07:28

Henrik3107 hat geschrieben:Man baut ein Haus und dann soll man mit Stufe auf die Terrasse gehen?
Exakt unsere Worte vor ziemlich genau einem Jahr :-) Aber du siehst ja, dass es auch Lösungen gibt. Die Fensterbank verschwindet dann unter dem Aufgeständertem...
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Re: Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von Fremdbauer » Di 25. Apr 2017, 07:55

BigNose82:
also entweder ist euer Haus verdammt klein, oder eure Terasse verdammt gross, wenn ihr ueber die gesamte Hausbreite die Abdichtung braucht ;-) Wenn sie natuerlich gesagt haben das sie gar keine Abdichtung zur Terasse mehr anbieten ist das schwach.
Aufgestaendert ohne Abdichtung bleibt aber genauso ein Risiko und ist nicht normgerecht, ausser du haeltst wieder soviel Abstand zum Haus ein das du zur Terasse springen musst ;-) Genauso wie eben die RInne nicht normgerecht ist. Und klar, in der Praxis wird es meist sogar ohne Abdichtung mit Platten direkt ran legen funktionieren wenn man das Gefaelle einhaelt. Aber bei allem was nicht der Norm entspricht wird es schwieriger jemanden fuer die Ausfuehrung zu finden, da der im Zweifel bei Schaeden haftbar ist, wohl selbst wenn er sich das von dir hat unterschreiben lassen. Da haben bei mir einige sogar trotz vorhandener Abdichtung abgelehnt.

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Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von Henrik3107 » Di 25. Apr 2017, 07:58

Bignoise: aufgeständert habt ihr? Also kein Stein. Wir wollen ja unbedingt Platten - dafür brauche ich eine Lösung. Das wurmt mich jetzt richtig :(

Aber aufgeständert bekommt man doch ebenerdig hin und hält dabei alle Normen ein, weil das ja nur für Holz und WPC geht ?!


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Re: Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von Fremdbauer » Di 25. Apr 2017, 08:05

die Norm haeltst du nur ein wenn du beim Aufstaendern deutlichen Abstand von der Wand haeltst, also mehr als nur 1cm, und erstrecht nicht diese Fensterbank ueberbauen. Die Norm geht halt davon aus das da auch mal Sintfluten ankommen, die dann auch kleine Abstaende locker ueberbruecken und Ablaufrinnen ueberfluten... nur nicht hoeher als 15cm sich aufstauen koennen ;-)

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Re: Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von b54 » Di 25. Apr 2017, 08:24

Ich habe erst letztens ein Fingerhaus gesehen, wo der Bauherr mit den Platten direkt komplett bis an Haus gegangen ist. Als ich Ihn darauf angesprochen habe, meinte er sein Gala-Bauer hätte das entsprechend abgedichtet. Bei uns steht diese Problematik auch an, ich würde am liebsten auch die Fensterbank komplett überlegen und direkt ans Haus dran, mal sehen was es nachher wird. wir müssen ja auch rund 50 cm hoch mit der Terrasse. Bei dem User Rapunzel meine ich gesehen zu haben, das er auch bis an das Haus komplett gepflastert hat. Auch bei uns geht die Terasse über die komplette Hausbreite.
Wir bauten ein Medley 3.0 200B mit 2,15 mtr Kniestock, LWZ 304,KFW 55 und KNX
Status: Eingezogen !!! 03.12.2016
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Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von Henrik3107 » Di 25. Apr 2017, 09:05

Ja. Ich muss jetzt eigentlich nur wissen ob FH schon irgendwas abdichtet was unter dem Putz liegt oder ich so oder so dann alles mit dem Gala Bauer mache und somit für die Bemusterung alles uninteressant ist?!

Bzgl Fensterbank - ist die Alternative dazu nicht die s.g. Neubauschwelle oder was soll das sein?


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Re: Terrasse ebenerdig - wann muss man was entscheiden?

Beitrag von BigNose82 » Di 25. Apr 2017, 09:33

So. Und nun mal wieder von der Norm zurück zur Realität, dem Haftungsausschlusswahn von Finger (und wahrscheinlich auch anderer Hersteller), den eigenen Wünschen, Tropfkanten, Sturmfluten, Jahrhundertunwettern, GaLa Bauern, der Tatsache, dass eine Stufe zur Terrasse ein NoGo ist und dem Bereich in dem man sich gütlich einigen kann.

Hier unsere Erfahrungsgeschichte:
Henrik, nein wir haben noch keine Terrasse, das Thema aber stundenlang mit unserem Bauleiter durchgekaut. Nachdem wir ihm unmissverständlich klar gemacht hatten, dass in unserer Welt eine Terrasse OK FF zu sein hat, gings also an die Lösung.
Das wichtigste ist, dass kein Wasser dauerhaft!!! auf die Nahtstelle Außenputz/Sockelputz/Alutropfkante (bei uns ist das OK Kellerdecke und damit UK der Wandelemente) wirken kann. Wenn nun also die Aufständerung bis weit über diese Kante reicht, ist das erstmal grundsätzlich ein Wetterschutz. Durch die Verwendung von WPC o.ä. ist auch eine Wasserdurchlässigkeit über die Fläche gegeben.
Knackpunkt ist dann wieder der Spalt zwischen Belag und Außenputz. der soll hinterlüftet sein, aber nicht störend wirken. Er meinte, um sicher zu gehen dass kein Laub oder Schnee etc. den Spalt (dauerhaft) zusetzt, besser 4-5 cm wählen. Wir haben gesagt, dass wir ja nun da wohnen und uns schon auffallen wird, wenn der Spalt zu sitzt. Thema durch, er hat seinen Hinweis gegeben, wir wissen worauf wir achten müssen.
Dann der Unterbau. Alle Anforderungen dahin hatten sich damit quasi in Wohlgefallen aufgelöst. Jetzt in diesem Moment ist der angeschüttete Boden ca. 10 cm unterhalb der OK Lichtschacht, also der eigentlichen Maximalhöhe für massiven Boden. Und so wird er auch bleiben.
Um den Wintergarten herum ist ja eh eine Fensterbank, die, genauso wie die Fensterbank des bodentiefen Wohnzimmerfensters, überbaut wird. Unter den Fensterbänken ist genug Tropfraum.

Das Extremwetterszenario:
Regen schlägt an der Wetterseite auf die Fassade, läuft den Putz herunter, tropft von der Tropfkante in den Kiesstreifen und ist weg (Ist bei jedem Haus so und soll nur zeigen dass es an der Terrasse mit diesem Aufbau nichts anderes ist). Gleichzeitig schlägt der Regen auf die WPC Latten, spritzt an die Fassade, läuft durch den von uns freigehaltenen Spalt am Putz runter zur Tropfkante oder Fensterbank, tropft auf den Boden und sickert an der Terrax Matte bis zur Drainage, oder läuft seitlich am Haus vorbei.

Dadurch dass, von der Fassade aus gesehen, der erste Meter aus WPC ist und dann erst aufgeschüttet und evtl. gepflastert oder plattiert wird (sind noch unschlüssig), ist genügend Lüftung für den Bereich der Fassade unterhalb der Aufständerung gegeben. Wir sollen (und werden) hier und da mal einen Blick unter den Aufbau werfen und ggf. Schmutzansammlungen beseitgen... Ok, versteht sich von selbst.

Mit dieser Lösung können wir und der Bauleiter leben. Bei einer Anschüttung mit Splitt und Abdichtung durch den GaLa Bauer, hätte ich irgendwie ein ungutes Gefühl. Der Splitt wird unten nie ganz austrocknen und damit steht die kritische Stelle der Wand immer irgendwie in Feuchtigkeit...
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