Vermesser - welche Unterschiede und warum überhaupt?

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HB-NH2015
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Re: Vermesser - welche Unterschiede und warum überhaupt?

Beitrag von HB-NH2015 » Mi 16. Aug 2017, 11:47

Wir (Bauvorhaben in Nordhessen) haben beim von FH empfohlenen Vermesser (aus Frankenberg) bisher 773€ brutto für Grob- und Feinabsteckung sowie 734€ für die Vermessung vor dem Architektengespräch bezahlt. Da war auch ein Neu-Einmessen des Grundstücks dabei weil die bisherigen Grenzen aus den 70er Jahren und vom Papier ins System übertragen waren.
Einen amtlichen Lageplan gab es aber schon und den hat er einfach nur vom Katasteramt heruntergeladen, mit verrechnet und beigelegt.

Diese 1.500€ decken sich ja in etwa mit dem Preis von caphiwe.

Hinzu kommt dann nun irgendwann nach Fertigstellung noch die Gebäudeeinmessung fürs Katasteramt.
Die soll lt. Vermessungsbüro dann so um die 1.100€ kosten ist aber vom Bauwert abhängig und sollte überall gleich sein.

In Summe erwarten wir also Kosten von ca. 2.600 €
Vio 300 S130 in PLZ 34xxx
Eingezogen
Dez '15 Werksvertrag
Mrz '16 Vorbehaltausräumung
Mai '16 Planungsgespräch
Jun '16 Vorabzüge
Jul '16 Bauantrag
Okt '16 Bemusterung
Jan '17 Bodenplatte
Feb '17 Hausmontage
Apr '17 Endmontage

MarkL.
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Re: Vermesser - welche Unterschiede und warum überhaupt?

Beitrag von MarkL. » Mi 16. Aug 2017, 12:56

Mir kommen die genannten Preise auch recht hoch vor. Wie schon gesagt wir waren in RLP bei ca. 2000 € - 2200 € mit allen Vermessungen, Gebühren und Eintragungen bezogen auf den Bau.

SURM17
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Re: Vermesser - welche Unterschiede und warum überhaupt?

Beitrag von SURM17 » Mi 16. Aug 2017, 14:37

NRW ist da leider nicht ganz so günstig von der Gebührenordnung her. Aber an dem Teil kannst du nichts ändern.
Medley 300 - 2,15 Kniestock - LWZ - Großraumgarage - KNX

Baugenehmigung: 30.06.
Bemusterung: 28.08.
Bodenplatte: 06.11.
Hausstellung: 18.12.
Aktuell: Estrich

Fump
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Re: Vermesser - welche Unterschiede und warum überhaupt?

Beitrag von Fump » Do 17. Aug 2017, 20:37

Das NRW nicht ganz günstig ist und hier viel mehr Aufwand
betrieben werden muss steht ausser Frage.
Nur, der uns empfohlene Vermesser war 100% teurer als der von uns
Beauftragte.
Gebührenordnung darf man nämlich auch auslegen wie man möchte.
Das ist wohl wie bei Ärzten, mit welchem Satz die rechnen bleibt denen auch überlassen.

Unseren Vermesser habe ich nie zu Gesicht bekommen.
Erledigt haben Sie alles wie benötigt wurde.
Daher finde ich Aussagen wie *nehmen Sie den, der weiß was wir brauchen* eher fragwürdig.
Ich denke mal jeder Vermesser weiß was zu tun ist.

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Matthias84
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Re: Vermesser - welche Unterschiede und warum überhaupt?

Beitrag von Matthias84 » Di 12. Sep 2017, 09:50

Die Vermessungsgebührenordnung in Brandenburg schreibt da leider die Preise genau vor. Habe versucht was auszuhandeln, aber der Vermesser hat sich auf nichts eingelassen. Auch der von FH empfohlen Vermesse kam mit dem gleichen Preis.
Auf unserem neu erschlossenen Baugrundstück kommen damit 2400Euro zustande.
Also Amtlicher Lageplan mit Höhe und Grob/Feinabsteckung mit 6 Achsen…

Wenn der Vermesser nett ist erklärt er auch was wieviel Kostet und wie der Preis entsteht.
Wir bauen ein Uno 2.0 mit 1,8m Kniestock, LWZ 304, KFW40

Jul/17 - Werkvertrag
Jul/17 - Grundstück
Aug/17 - Vorbehaltausräumung
Sep/17 - Planungsgespräch
Nov/17 - Vorabzug

JuMaNRW
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Re: Vermesser - welche Unterschiede und warum überhaupt?

Beitrag von JuMaNRW » Di 28. Nov 2017, 14:53

er von Fingerhaus empfohlene Vermesser sagte am Telefon lediglich ca. 3.500 EUR (netto) wäre ein guter Richtwert.
Zwei Angebote von Vermessern vor Ort lagen bei 2.200 EUR und 2.400 EUR (beides jeweils brutto). Detailliert aufgelistet, was man bekommt und was es kostet.
Dies habe ich so leider auch nicht vom FH Vermesser erhalten.

Somit ist die Entscheidung sicherlich eindeutig zu einem Vermesser vor Ort.
Selbst geplantes Medley 300 in Finnentrop
mit Kniestock 1,30m, Erker....

Werkvertrag 08.11.17
Vertragsbestätigung 23.11.17
Architektengespräch 09.01.18

Julia & Mark

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