Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Alles rund um die Angebotsfindung. Warum FingerHaus.
Fremdbauer
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Fremdbauer » Mi 22. Dez 2010, 14:44

Ich glaube was hier mistef eher aufstoesst ist die Tatsache das auf keiner Mehr/Minderkostenrechnung die Position dann aufgetaucht ist, auch bei Bemusterung etc. kein Preis genannt worden ist... und man hinterher vor vollendete Tatsachen gestellt worden ist und keine Wahl mehr hatte sich selbst drum zu kuemmern um was am Preis zu aendern. Und spaetestens bei den Mehr/Minderkostenrechnungen handelt es sich ja um ein individuelles Werk auf das Bauvorhaben zugeschnitten.

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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Kalliosta » Mi 22. Dez 2010, 14:51

Genau, man weiß häufig als Laie auch nicht, welche Fragen man stellen soll. Die meisten bauen eher nur einmal im Leben.
Wir haben "schlüßelfertig" genommen und dachten, es kann nicht mehr viel schief gehen. Für jemanden, der bereit ist noch hinterher z.B. 20.000 drauf zu legen, ist es vielleicht egal. Aber, wenn man alles rechtzeitig wüßte, oder winigstens darauf hingewiesen würde, was da noch dazu kommt, könnte man das Ganze anders planen.
Wir bauten ein Vio 211 Variante (komplett schlüsselfertig) als KfW 55-Effizienzhaus auf Bodenplatte, 1,10m Kniestock, Fertig-Garage, LWZ 303 - http://vio211.wordpress.com
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Kie » Mi 22. Dez 2010, 20:13

Grade weil man nur einmal im Leben baut, sollte man sich mit dieser Entscheidung auseinandersetzen. Das heißt unter anderem auch die Bau- und Leistungsbeschreibung lesen. Unser Verkäufer hat uns auch darauf hingewiesen, welche Kosten noch so auftreten können. Da kann man auch Laie sein und einfach "doof" fragen, welche Kosten kommen noch alles auf uns zu. Es liegt wahrscheinlich ein bisschen am Verkäufer, wie deutlich auf weitere Kosten hingewiesen wird. Versteckt sind Kosten bei FH aber meines Erachtens nicht, da habe ich wirklich andere BuL und Angebote gesehen im Vorfeld unseres Hauskaufes. Trotzdem gilt Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Wir wohnen in einem Medley 100 mit 1,60 m Kniestock auf Bodenplatte.
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Kalliosta » Mi 22. Dez 2010, 20:24

Kie hat geschrieben:Grade weil man nur einmal im Leben baut, sollte man sich mit dieser Entscheidung auseinandersetzen. Das heißt unter anderem auch die Bau- und Leistungsbeschreibung lesen. Unser Verkäufer hat uns auch darauf hingewiesen, welche Kosten noch so auftreten können. Da kann man auch Laie sein und einfach "doof" fragen, welche Kosten kommen noch alles auf uns zu. Es liegt wahrscheinlich ein bisschen am Verkäufer, wie deutlich auf weitere Kosten hingewiesen wird. Versteckt sind Kosten bei FH aber meines Erachtens nicht, da habe ich wirklich andere BuL und Angebote gesehen im Vorfeld unseres Hauskaufes. Trotzdem gilt Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Möglicher Ablauf:
Bauherr: "Ich möchte schlüßelfertig bauen. Kommen da noch später irgendwelche Kosten hinzu?"
Antwort: "Nein, Ihr habt doch schlüßelfertig".

IM Nachhinein sieht es doch anders aus. Und jetzt?
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Kie » Mi 22. Dez 2010, 20:29

Jetzt würde ich sagen:
1. Schlechter Verkäufer.
2. Aussagen des Verkäufers nicht kontrolliert, in dem z.B. die BUL gelesen wurde oder auf anderem Wege recherchiert, also auch ein etwas blauäugiger Käufer, um es vorsichtig zu formulieren.
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Kalliosta » Mi 22. Dez 2010, 21:17

Hier einfach nur ein Tipp an Bauherren: prüft, was "Schlüßelfertig" und "alles im Preis enthalten" bedeuten kann. Die Definitionen sind sehr relativ.
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Christine und Lutz » Mi 22. Dez 2010, 22:03

:!:
Kalliosta hat geschrieben:Hier einfach nur ein Tipp an Bauherren: prüft, was "Schlüßelfertig" und "alles im Preis enthalten" bedeuten kann. Die Definitionen sind sehr relativ.
:!: :!:
Und zwar bei verschiedenen Anbietern.
Liebe Grüße, Christine
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von mistef » Mi 22. Dez 2010, 22:31

Fremdbauer hat geschrieben:Ich glaube was hier mistef eher aufstoesst ist die Tatsache das auf keiner Mehr/Minderkostenrechnung die Position dann aufgetaucht ist, auch bei Bemusterung etc. kein Preis genannt worden ist... und man hinterher vor vollendete Tatsachen gestellt worden ist und keine Wahl mehr hatte sich selbst drum zu kuemmern um was am Preis zu aendern. Und spaetestens bei den Mehr/Minderkostenrechnungen handelt es sich ja um ein individuelles Werk auf das Bauvorhaben zugeschnitten.

Das entspricht genau unserer Meinung zu diesem Punkt. Wir möchten das auch nicht ausschlachten, aber ein Verbesserungsvorschlag wäre das allemal. Es sollte sicherlich kein Problem darstellen, dies in die Me/Miberechnung aufzunehmen, die Größe des Bauvorhabens ist ja schließlich bekannt und da sollte die Berechnung für die benötigten Gerüstteile sicherlich möglich sein! Falls nun Bedenken wegen des Geländerverlaufs kommen sollten - der ändert sich während der Bauphase sicherlich noch durch die eine oder andere Erdbewegung.
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Chris&Alex » Do 23. Dez 2010, 00:40

Ulrich hat geschrieben: Ich kann "mistef" da nur zustimmen, dass es einfach gut wäre, wenn gleich am Anfang noch eine Checkliste herausgegeben wird, wo diese "variablen Positionen" enthalten sind und man dann schon einen entsprechenden Posten dafür einplant, dann gäbe es auch gar keine Probleme und Überraschungen.
Wir könnten doch diese Checkliste in der Wiki erstellen.

Mir fallen da noch die Leerrohre für die Versorgungsbetrieben ein: max. 3 Stk bzw 10 lfd Meter. Das reicht bei mir auch. Ich finde hier auch die BuL von Fingerhaus gut. Ich denke genau solche Infos fehlen bei vielen anderen Herstellern. Das Fingerhaus sich mit so was absichert ist klar. (z.B. 50 Meter Rohr bis zu den Versorgern). Eine BuL so dick wie ein Buch mit allem würde mich eher an die Deutsche Steuergesetzgebung erinnern und mit Sicherheit würde man dann auch einiges wegen der Vielzahl der Infos übersehen. Was man den Fingerhaus BuLs auf jedenfall anrechnen muss ist, dass Sie auch für Laien gut verständlich sind.

Damit haben wir dann bis jetzt: Estrichtrocknung, Sockelputz, Gerüst, Leerrohre für die Versorger

@Dirk: Irgendwie hab ich keine Rechte mehr in der Wiki was zu bearbeiten.
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Dirk » Do 23. Dez 2010, 01:26

So nun sollte das Bearbeiten wieder gehen

Habe mal die Estrichtrocknung und die Gerüstkosten unterhalb der Bodenplatte eingefügt im Wiki
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Ulrich » Do 23. Dez 2010, 02:30

Kie hat geschrieben:Grade weil man nur einmal im Leben baut, sollte man sich mit dieser Entscheidung auseinandersetzen. Das heißt unter anderem auch die Bau- und Leistungsbeschreibung lesen.
Allerdings: Nur durch lesen (und verstehen) der BuL weiß ich am Ende trotzdem nicht, was da noch an Zusatzkosten kommen (könnte). Ok, ich kann mir bspw. denken, wenn pro Zimmer nur zwei Steckdosen enthalten wären, dass man hier ggf. mehr braucht, solche Dinge sind auch eindeutig und überschaubar.

Aber, um das Beispiel mit dem Gerüst oder mit dem Soickelputz noch einmal anzubringen: Woher soll ich als Bauherr wissen, dass de Putz im Sockelbereich ein anderer ist und separat abgerechnet wird als der Putz des Hauses? Oder woher weiß ich, dass das Gerüst nur für das Haus, nicht aber für den Keller gilt? Man könnte ja auch annehmen, dass es deswegen nicht drin steht, weil man für den Kellerbau kein Gerüst benötigt...

Das bedeutet doch im Endeffekt folgendes:
1. Ich bin Bau-Profi und weiß ganz genau, wie man ein Haus baut und was da alles dazugehört
2. Ich arbeite mich 2 Jahre in die Materie ein, wie man ein Haus baut und auf welche Tausend Punkte man achten muss
3. Ich habe Pech gehabt

Natülich kann man sagen, dass alles dies, was nicht in der BuL steht, auch nicht enthalten ist, nur stellt sich die Frage, woher man weiß, was alles *notwendigerweise* noch zum Bau benötigt wird, also quasi der "Bau-Referenzwert", mit dem ich die BuL vergleichen kann? Bei Ausstattungs-Dingen ist es ja ok: ich bekomme keine SAT-Anlage, wenn diese nicht enthalten ist, aber die ist zum Bau auch nicht erfordelrich. Aber ein Gerüst, würde ich mal schätzen, ist nicht ganz unerheblich zum Bauen ;)
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Frank_Oso » Do 23. Dez 2010, 08:51

Ich muss jetzt Fingerhaus mal in Schutz nehmen.
1. Steht auf unseren Vorabzügen ganz dick drauf: "Sockelputz (bauseits, Bauherrenleistung)"
2. Ist wirklich jedes Bauvorhaben anders und mit dem Gerüst kann man ja wirklich erst sagen, wenn man es aufstellt. Würde man den Bauherren vorher alle Kosten auflisten, die eventuell mal auftauchen könnten, dann würde bei denen das Telefon nur noch klingeln. Dann würd sofort jeder der nur ne Bodenplatte macht anrufen, ob jetzt die Kosten für das Gerüst auf ihn zukommen (ist nur ein Beispiel).

Ich denke, dass man es selber in der Hand hat sich mit dem Bauvorhaben auseinanderzusetzen und wer dazu keine Lust hat, der muss halt damit leben, dass später ein paar zusäzliche Kosten auftauchen. Und schließlich wird in jeder soliden Finanzierung 15% für unvorhergesehen Dinge eingeplant und dazu zähle ich solche Sachen.
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von DJEmpire » Do 23. Dez 2010, 09:14

1. Ihr müsst auch mal FH oder andere Anbieter verstehen: Wenn ich alles mögliche in das Angebot bzw. BUL bzw. Werksvertrag mit reinpacke, dann wäre der Bauherr auf der sicheren Seite, richtig? Dann kommen aber wiederum genau die "Laien" und schreiben (dann aber wahrscheinlich im Forum von einem anderen Hersteller), dass FH ja gar so teuer war. Ich will damit ausdrücken: Wenn ich bei "schlüsselfertig" die hochwertigsten Fliesen reinpacke, dann steigt der Preis.....
2. "Man könnte ja auch annehmen..." --> Das ist der springende Punkt! Viel nehmen irgendwelche Punkte als gegeben und enthalten an.
3. Mündliche Absprachen: Woher soll ein Verkäufer wissen, ob bei Eurem Grundstück ein "Sonderkran" notwendig ist oder nicht? Selbst wenn eine Verkäufer SAGT es ist nicht notwendig, was zählt es? Nichts! Lasst Euch das vom Verkäufer in den Werksvertrag schreiben, z.B. evtl. Kranmehrkosten trägt FH, dann wäre das professionell!
4. Wenn man sich selbst als Laie bezeichnet, dann läuft auch schon etwas falsch! Ich kann es ohnehin nicht verstehen, wie blauäugig sich manche auf das größte Projekt ihres Lebens vorbereiten und dieses durchziehen.....
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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von AROM » Do 23. Dez 2010, 10:59

Deshalb fachliche Kompetenz rechtzeitig hinzuziehen und ohne Stress bauen.
Funktioniert, nebenbei wird das geplante Budget auch noch eingehalten.

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Re: Warum Fingerhaus aus deiner Sicht

Beitrag von Ulrich » Do 23. Dez 2010, 11:06

Frank_Oso hat geschrieben:1. Steht auf unseren Vorabzügen ganz dick drauf: "Sockelputz (bauseits, Bauherrenleistung)"
Stimme ich zu, steht bei uns ganz genauso, nur kommen die Vorabzüge in der Regel deutlich nach der Vertragsunterzeichnung ;)
Frank_Oso hat geschrieben:Würde man den Bauherren vorher alle Kosten auflisten, die eventuell mal auftauchen könnten, dann würde bei denen das Telefon nur noch klingeln. Dann würd sofort jeder der nur ne Bodenplatte macht anrufen, ob jetzt die Kosten für das Gerüst auf ihn zukommen (ist nur ein Beispiel).
Aber es wäre doch gut, wenn man von Anfang an wüßte, dass überhaupt Mehrkosten für einen Kran auftauchen könnten.

Ich verstehe nicht so ganz, dass zwischen einem Autokauf oder jedem anderen Kauf und einem Hauskauf immer so ein riesiger Unterschied gemacht wird. Ich kaufe ein Haus mit einer definierten Ausstattung (Standard) und das kostet inkl. Montage xTE. Aber nun ist es so, dass eben noch diverse Kleinigkeiten dazu kommen und Aufpreis kosten, und im Vorfeld einfach für einen Nicht-Bau-Profi nicht erkennbar ist, was da noch alles "lauert".

Übertragen auf den Autokauf wäre das so, als kaufe man das Auto, und dann kommen hinterher Mehrkosten, weil der Autolieferant diesmal nicht den Seeweg nehmen konnte, sondern das Flugzeug als Transportmittel nehmen musste (aus welchen Gründen auch himmer... und das Auto dann plötzlich teurer wird).
DJEmpire hat geschrieben:Das ist der springende Punkt! Viel nehmen irgendwelche Punkte als gegeben und enthalten an.
Naja, wie oben geschrieben, man geht davon aus, dass man (wie bei jedem naderen Kauf auch) ein Produkt kauft, bei schlüsselfertig bspw. "ein vollständiges Produkt" (vollständiges Haus).
DJEmpire hat geschrieben:Wenn man sich selbst als Laie bezeichnet, dann läuft auch schon etwas falsch!
Wieso? Deswegen gehe ich ja bspw. zu einer Hausfirma, damit ich mich eben selbst nicht drum kümmern muss. Ich mache doch nicht erst ein Architektenstudium und ein mehrwöchiges Praktikum in einer Hausbau-Firma, nur um dann für das eigene Projekt gerüstet zu sein und zu wissen, welche ganzen Zusatzkosten noch mit eingerechnet werden müssen, weil sie nicht im Vertrag oder der BuL stehen.
DJEmpire hat geschrieben:Ich kann es ohnehin nicht verstehen, wie blauäugig sich manche auf das größte Projekt ihres Lebens vorbereiten und dieses durchziehen.....
Wie schon einmal beschrieben, ich verstehe nicht, warum ein Hauskauf sowas besonderes ist, auf das man sich ganz besonders vorbereiten muss bzw. das vorausgesetzt wird. Es ist ein Kauf wie jeder andere, ob ich nun einen DVD-Player kaufe oder ein Haus. Ich gehe ja auch nicht zum Elektro-Fachhandel, nehme den DVD-Player für 200,- mit, und dann komme ich unten an die Kasse und muss noch für die HDMI-Anschlüsse oder das Netzkabel oder ähnlich zahlen. Schaut man da jedesmal in die Betriebsanleitung, dass dort das Stromkabel enthalten ist? Man geht einfach davon aus, dass man ein funktionierendes Gerät erhält und fertig.

Aber irgendwie geht das Thema gerade vollkommen von der eingehenden Frage vorbei. Ich fange mal im Wiki eine "Checkliste" an, wo diese Zusatzpunkte mal alle aufgeführt werden...
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