Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Alles rund um die Angebotsfindung. Warum FingerHaus.
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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Fr 19. Okt 2018, 11:52

Ach stimmt... S21... Der Schotter muss ja auch irgendwo hin. Daran hab ich ja gar nicht mehr gedacht.
Wir wollen 50km nordöstlich von Stuttgart bauen.
Ergo schwindet meine Hoffnung jetzt, dass der "Landbonus" noch was Wert ist.
Ich besorg mir wohl schonmal in naher Zukunft die gelben Seiten und fang an zu blättern :)
Wobei es auf dem Rathaus bei uns ein echt starkes Handwerkerverzeichnis zum Mitnehmen gab.

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von caphiwe » Fr 19. Okt 2018, 12:01

ah..irgendwie dacht ich dass ich Reutlingen gelesen hab :-)

Wo wollt ihr denn genau bauen? Wir haben in der Nähe von Schorndorf unser Häusle.

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Fr 19. Okt 2018, 12:06

Ja, weil das der einzige Ort um Stuttgart herum war, bei dem ich im Internet was über die Zusammensetzung der Bauvorantragskosten gelesen hab.
Die anderen haben alle beschrieben, dass sich das nach der kommunalen Gebührensatzung richtet, die ich im Rathaus erhalten kann. Da hab ich aber wenig Lust hinzufahren nur für so ne olle Satzung, schließlich liegt das Kaff 40 Minuten von unserem aktuellen Wohnort entfernt :)

Wir wohnen gerade in Winnenden und wollen nach Murrhardt gehen. Da sind die Grundstückspreise noch einigermaßen passabel und sie haben eine RE-Anbindung nach Stuttgart. Und bei mir ist es eh wurscht, denn ich pendel eh immer schon ne Std zu meinem Arbeitsplatz. Ein paar Minuten mehr oder weniger sind da auch nur Peanuts :)

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Fr 19. Okt 2018, 12:37

Ah, bin gerade auf einen Baublog aus BW gestoßen und die beiden haben ganz toll ihre Baunebenkosten aufgeführt (falls das jemanden interessiert):
https://blogbautagebuch.wordpress.com/nebenkosten/

Die beiden haben mit Allkauf gebaut, aber das ist ja nicht tragisch.

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von caphiwe » Fr 19. Okt 2018, 13:03

das stimmt...wir haben zuvor im Remstal gewohnt und sind dann auch weiter raus. Nach Murrhardt 15min ;-). Kann dir dann wenn Interesse besteht per PN gerne unseren Erdbauer empfehlen. Der war aus Murrhardt & kennt sich ja jetzt mit Fingerhaus aus ;-). Hat nen super Job gemacht (sauber, hochwertig & Angebot und Rechnung haben sich nahezu 100% gedeckt).
Zuletzt geändert von BigNose82 am Fr 19. Okt 2018, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Unnötiges Zitat entfernt

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Fr 19. Okt 2018, 13:07

Au, das ist stark! Wenn der aus Murrhardt war, dann weiß ich glaub wer das war.
Hab zuhause ne Excelliste mit potenziellen Handwerkern liegen, da steht ein Erdbauer aus Murrhardt mit drin :)

Wenn der gut ist, dann bin ich schonmal sehr happy. Nimmt mir ein kleines bisschen meine Angst/Zweifel vor dem Projekt Hausbau. Zumindest was einen Teil der Baunebenkosten betrifft, weil man da ja so viel drüber liest :(

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Dr. Bob » Sa 20. Okt 2018, 12:26

retrospektiv würde ich das Bodengutachten VOR dem Grundstückskauf machen...da wir dank muschelkalkhaltigem Boden einen höheren Arsenwert haben ist unser Aushub als Schadstoffklasse Z2 eingeordnet worden...was den Entsorgungs-Preis von 3€ auf 14€/Tonne für die Deponie erhöht hat. Bei einem Keller plus lehmigem Boden und somit etwa 700 Tonnen waren dadurch mal schnell 10k extra weg (zusätzlich zu den regulären Aushubarbeiten). Und wir hatten noch Glück eine Deponie zu finden, die das auch annimmt...die nächste wäre 30km weiter gewesen
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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von b54 » Sa 20. Okt 2018, 12:28

Heutzutage machen die echt aus allem Geld. Da war es früher doch einfacher, da wurde nicht alles ausgenutzt um die Preise hochzutreiben.
Wir bauten ein Medley 3.0 200B mit 2,15 mtr Kniestock, LWZ 304,KFW 55 und KNX
Status: Eingezogen !!! 03.12.2016
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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Mo 22. Okt 2018, 11:11

Hallo ihr Lieben,

so, ich erhebe mich wieder aus der Versenkung :)
Wir haben am Samstag unser Angebot von FH erhalten und unser Berater hat sich wirklich nicht lumpen lassen. An seine ursprüngliche Aussage ("da schlage ich Ihnen schon alle Rabatte im Angebot drauf, aber dann sind meine Hosen auch unten") glaubt er tatsächlich selbst. Wir haben ein Tutto-Completti 169qm SENTO mit 2 Duschbädern und einem Gäste-WC inkl. Somfy komplett, extra tiefer Doppelgarage und PV-Anlage nach Abzug der Rabatte und noch obendrauf einiger Schenkungen für 335k angeboten bekommen. Dazu der obligatorische 2k Küchengutschein, die Treppenaktion und Bemusterungsgutscheine. Den Kamin haben wir von vorne herein abgelehnt, daher hat er uns wahrscheinlich den Gutschein dazu nicht angeboten.
Alles in allem ein super angenehmes Gespräch (mal wieder) mit ihm.

Zur Grundstück-Werkvertrag-Finanzierungsproblematik:
Habe gerade nochmal mit der Bauamtsleiterin telefoniert und ich glaube, sie merkt langsam, dass sie mich nicht so einfach los wird wie erhofft :)
Habe ihr dann auch den Schnitt und die Perspektiven des Angebotshauses zukommen lassen. Die will sie sich nun genau ansehen und dann "so schnell wie möglich" auf mich zukommen. Das wird vmtl eher darauf hinauslaufen, dass ich sie am Do nochmal anrufe oder hinfahre. Langsam tut sie mir aber ehrlich gesagt auch Leid, denn sie belegt eine Halbtagsstelle und ich denke, dass sie viel zu viel dafür zu tun hat. Sie klang gerade wahnsinnig gehetzt :(

Nunja, seis drum. Wenn da jetzt annähernd positives Feedback rüberspringt, dann haben wir folgenden Plan gefasst:
- Grundstück notariell beglaubigt reservieren lassen; Bodenprobe veranlassen
- Werkvertrag mit FH schließen mit Vorbehalt des genehmigten Bauantrages (da gibt es bei FH schon Vordrucke; bringt uns unser FH-Vertreter am So mit, wenn wir im Werk sind)
- Mit FH-Architekt den Bauantrag stemmen
- Bauantrag genehmigt mit mind. 1 m Kniestock glücklich strahlend in Händen halten
- Finanzierung abschließen
- Vorbehalt ausräumen und Grundstück kaufen (bei nicht katastrophaler Bodenprobe; ggf. vorher KVA von Erdbauer einholen)
- den normalen Weg weitergehen
- glücklich sein

Dazu ist aber nach wie vor die kritische Konstante das Grundstück. Damit steht und fällt das ganze Konstrukt. Wie äußert sich die Bauamtsleiterin? Lässt sich das verkaufende Ehepaar auf eine Reservierung ein? Das und noch viel mehr erfahrt ihr, wenn ihr dranbleibt :)

Merkt man mir an, dass ich ultra hibbelig bin? :D

Ach, bevor ichs vergesse, da wollte ich euch mal fragen wie das bei euch lief:
Muss der Architekt bei Erstellung des Bauantrages das Grundstück betreten können? Also für sowas wie statische Berechnungen oder die Entwässerungspläne? Habe gefunden, dass folgende Unterlagen benötigt werden:

Lageplan
Bauzeichnungen
Baubeschreibung (Formular Baubeschreibung)
Darstellung der Grundstücksentwässerung
eventuell bautechnische Nachweise (bei bautechnischer Prüfung)
eventuell Angaben zu gewerblichen Anlagen (Formular)
technische Angaben zu Feuerungsanlagen (Formular)
Erhebungsbogen für die Statistik über die Bautätigkeit im Hochbau (Baugenehmigung - Bauüberhang - Baufertigstellung oder Abgang - Abriss - Nutzungsänderung) in zweifacher Ausfertigung[/list]

Weil wir haben ja nach wie vor auf dem Grundstück das Problem des Baumbewuchses. Wenn der Architekt/Vermesser/Statiker da für den Bauantrag ran muss, dann müssten wir uns noch was überlegen wie wir das dann machen...

Danke euch!
LG Kathi

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Neo2017 » Mo 22. Okt 2018, 12:15

Bei uns wurde noch vor dem Architektengespräch eine Vermessung der Höhen durchgeführt.
Dadurch war es für die Architektin und für uns einfacher das Haus auf der richtigen Höhe und Position zu platzieren.
Ich denke spätestens zum Bauantrag wird sowas benötigt. Vielleicht gibt es aber auch schon solche Pläne von eurem Grundstück.
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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von bobokoko » Mo 22. Okt 2018, 13:21

Für das architektengespräch ist glaube ich die Vermessung Voraussetzung gewesen. Auch ist es sinnvoll den b-Plan zu haben, da Bestimmungen gleich berücksichtigt werden können. Ggf. hat das ja euer Berater teilweise auch schon gemacht. Wir sind das aber alles direkt mit dem Architekten durchgegangen.
Was den baumbewuchs angeht, hat das wenig mit dem Bauantrag zu tun. Einzig kosten fallen ggf. für die Fällung und Entsorgung an.

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von bobokoko » Mo 22. Okt 2018, 13:22

Was euer Angebot betrifft, bin ich ehrlich gesagt erstaunt, dass ihr mit Doppelgarage, PV und Somfy bei solch einem Preis landet... ist bei fh gerade Ausverkauf? :shock:

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Mo 22. Okt 2018, 13:47

Danke euch beiden :)
Dachte mir schon sowas in der Art.
Dann müssen wir einfach mal schauen wie wir das mit den Bäumen dann machen.

Gibt übrigens positives Feedback von der Maklerin des Grundstückes. Wir können es reservieren lassen bis der Bauantrag durch ist, die aktuellen Eigentümer haben keinen Stress damit :)

Ja, gell? Wir haben auch nicht schlecht gestaunt. Gut, es ist nicht schlüsselfertig, sondern "nur" fast fertig (ich hätte vielleicht nicht Tutto-Completti SENTO schreiben sollen^^). Die Doppelgarage hat eine elektrische Funksteuerung und zwei Schwingtore. Das passt aber für uns, wir brauchen kein Sektionaltor :)
Und bei Somfy sind im Angebot die beiden Grundpakete für 4k und 3k enthalten, einzig das 1k Erweiterungspaket haben wir nicht drin. Dafür hat er uns in jedem Raum eine Multimediasteckdose, von denen wir 2 geschenkt bekommen.
Und bei der PV ist auch der große Batteriespeicher dabei, nicht nur der Kleine.
Sind schon auf Sonntag gespannt, wenn wir nach Frankenberg fahren und mal einen Blick in die Bemusterung werfen können.

Unser Berater ist einfach spitze :)

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von MarkL. » Mi 24. Okt 2018, 14:56

Du müsstest auch klären ob du die Bäume so einfach fällen darfst. Je nach Durchmesser kann es hier Vorgaben geben und eine Genehmigung erforderlich sein (inkl. Neupflanzungen)

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Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Neo2017 » Mi 24. Okt 2018, 16:16

Bei uns durften wir nur zwischen Oktober und Februar die Bäume fällen.
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