Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Alles rund um die Angebotsfindung. Warum FingerHaus.
Katastrophy
Azubi
Beiträge: 27
Registriert: Mi 17. Okt 2018, 18:22

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Do 18. Okt 2018, 15:19

Ja, ich wollte ja nur mal ausloten was so "normal" ist.
Nicht dass der Berater sofort merkt, dass ich keinen blassen Schimmer hab und mich dann versucht auszunehmen wie ne Weihnachtsgans :D
Schließlich sind das ja alles Verkäufer die gerne ne schöne Marge bekommen.
Und ich bin nicht so reich, dass ich es mir leisten könnte (oder wollte) :)

P.S. Wobei ich nicht sagen möchte, dass unser Berater diesen Eindruck macht. Bisher kann ich gar nichts Negatives über ihn sagen, aber das soll auch so bleiben. Schließlich ist FH unser absoluter Favorit :)

Neo2017
Ingenieur
Beiträge: 404
Registriert: Fr 20. Jan 2017, 19:59
Wohnort: BaWü

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Neo2017 » Do 18. Okt 2018, 16:11

Katastrophy hat geschrieben:
Do 18. Okt 2018, 14:19
Das war auch nicht der Hauptgrund weshalb wir uns gegen den Keller entschieden haben. Uns hat ganz ehrlich auch der Preis wahnsinnig abgeschreckt. Wir hätten nicht gedacht, dass ein Keller so a*schteuer ist. Deshalb war unser Plan per se, die ohnehin geplante Doppelgarage 2 Meter tiefer zu bauen und dadurch Staufläche zu realisieren...
Vielleicht ist es auch eine Überlegung wert, die Doppelgarage in den Keller zu integrieren. Dann spart ihr euch das Geld für die externen Doppelgaragen und investiert das dann in den Keller. Wir haben z.B. einen Keller mit 3 integrierten Garagen (1x Doppelgarage, 1x einzeln), ein Lagerraum und dem HWR / Technikraum.
---Neo 212 in BaWü---

BigNose82
-Moderator-
Beiträge: 3283
Registriert: Fr 31. Jul 2015, 17:40
Wohnort: Arnsberg

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von BigNose82 » Do 18. Okt 2018, 16:18

Dito :-)
Freie Planung mit Keller auf Basis irgendeines Medleys
167 m², WiGa, 2,15 m Kniestock und Garagen im Keller
LWZ 304 Trend, nichts solares und kein Ofen
Automatisiert mit z-wave und dem HC2
Unsere Grundrisse und andere Impressionen (Update 9.9.17)

Katastrophy
Azubi
Beiträge: 27
Registriert: Mi 17. Okt 2018, 18:22

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Do 18. Okt 2018, 16:29

Wenn die Straße auf der anderen Seite wäre, dann wäre das perfekt!
"Leider" ist die Straße bergseits.

Hab gerade mal geschaut, was so ne Bauvoranfrage kostet. Das ist ja Wucher. Für Reutlingen in BW habe ich gefunden, dass das 1% von den Baukosten ist... Das wären bei unserem geplanten Häuschen 3.000 Euro...
Dafür, dass es dann vmtl eh abgelehnt wird. Frech.

BigNose82
-Moderator-
Beiträge: 3283
Registriert: Fr 31. Jul 2015, 17:40
Wohnort: Arnsberg

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von BigNose82 » Do 18. Okt 2018, 16:34

Wie schon gesagt, vieles lässt sich ggf. auch vorher ohne den hochoffiziellen Weg ausloten. Bei uns das gleiche. Der Typ war sichtlich froh, dass wir vorbei gekommen sind, Smalltalk gemacht haben, unsere Wünsche angesprochen haben, Möglichkeiten hinterfragt haben und ihm nicht einfach den Antrag auf den Tisch geknallt haben, den er dann sicherlich abgelehnt hätte.
Freie Planung mit Keller auf Basis irgendeines Medleys
167 m², WiGa, 2,15 m Kniestock und Garagen im Keller
LWZ 304 Trend, nichts solares und kein Ofen
Automatisiert mit z-wave und dem HC2
Unsere Grundrisse und andere Impressionen (Update 9.9.17)

caphiwe
Ingenieur
Beiträge: 335
Registriert: So 30. Okt 2016, 10:32

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von caphiwe » Do 18. Okt 2018, 16:53

Katastrophy hat geschrieben:
Do 18. Okt 2018, 09:31
Wir haben wegen der Hanglage bissl Bammel, dass da von weiter oben Wasser runterkommt. Bei den Eltern meines Freundes ist vergangenes Jahr Wasser in den Keller gelaufen, weil von über ihnen heftiger Regen Richtung Haus gelaufen ist. Das war recht teuer.
Wenn wir ne Bodenplatte haben, dann wird uns sowas nicht passieren.
Haben das Haus auch so geplant, dass wir genug Stauraum auch ohne Keller haben werden.

Wir haben ca. einen Meter Gefälle aufs ganze Haus, je nachdem wie weit wir das Haus im Baufenster nach vorne rücken.
Waren die 25.000 bei euch nur die reinen Erdarbeiten ohne blöde Bodenverhältnisse? o.O
jepp, ganz normaler Lehmboden. FH besteht eigentlich wohl immer auf 1m Schotter unter der BP. Das waren bei uns schon 450t zu ca. 12.000,00. Der Rest dann für die Erdarbeiten, Abfuhr, Abwasserkanale, Revisionsschacht, Vorbereitung Einfahrt und die ganzen Kleinigkeiten

Benutzeravatar
GERWildcat
Geselle
Beiträge: 220
Registriert: So 6. Aug 2017, 19:52

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von GERWildcat » Do 18. Okt 2018, 17:52

Was bei uns ganz lustig war, für das Grundstück das wir gekauft haben, hat nen Jahr vorher schon jemand ne Bauvoranfrage gestellt. Diese wurde positiv beurteilt und war im Ganzen größer und höher als das was wir wollten. Vielleicht gibts das bei euch ja auch. Eine freundliche Nachfrage beim Bauamt hat uns da unverhofft Ruhe verschafft.
KW 30/2017 Werkvertrag
KW 36/2017 Grundstück gekauft
KW 46/2017 Planungsgespräch
KW 09/2018 Vorabzüge die Erste
KW 11/2018 Vorabzüge die Zweite
KW 15/2018 Bauantrag eingereicht
KW 30/2018 Bemusterung
KW 40/2018 Bodenplatte
KW 46/2018 Haus... hoffentlich

Katastrophy
Azubi
Beiträge: 27
Registriert: Mi 17. Okt 2018, 18:22

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Do 18. Okt 2018, 18:00

Ihr seid echt spitze, danke für eure guten Ratschläge und Tipps :)
Leider hab ich die Bauamtsleiterin heute nicht erreicht, morgen arbeitet sie nicht. Meine nächste Möglichkeit ist Montag vormittag. Da hab ich sowieso Homeoffice wegen eines Arztbesuches, dann werde ich da mal mein Glück versuchen.

Caphiwe, war das bei dir Lavaschotter oder stinknormaler Kies?

Ach, und am Samstag sind wir erst bei Bien Zenker für ein Angebot (was aber glaube eh viel zu teuer wird) und danach bei unserem FH-Berater auch für das Angebot und danach bleiben wir gleich da zu ner Veranstaltung auf der wir schonmal einen 1.000€ Bemusterungsgutschein bekommen :)
Leider alles für unsere "wir hoffen, dass wir 38° Dachneigung und 4,50m Traufhöhe erreichen" Gedanken.
Aber geht ja eh erstmal nur um Angebote um zu sehen in welchen Ligen wir da spielen.
Handelt sich bei FH übrigens um ein SENTO 400 B, was wir super gerne realisieren würden :)
*hibbel*

caphiwe
Ingenieur
Beiträge: 335
Registriert: So 30. Okt 2016, 10:32

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von caphiwe » Do 18. Okt 2018, 18:31

Normaler Schotter (aber neu, kein RC)

wosch87
Ingenieur
Beiträge: 323
Registriert: So 29. Okt 2017, 11:03

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von wosch87 » Do 18. Okt 2018, 20:33

Katastrophy hat geschrieben:
Do 18. Okt 2018, 16:29
Wenn die Straße auf der anderen Seite wäre, dann wäre das perfekt!
"Leider" ist die Straße bergseits.

Hab gerade mal geschaut, was so ne Bauvoranfrage kostet. Das ist ja Wucher. Für Reutlingen in BW habe ich gefunden, dass das 1% von den Baukosten ist... Das wären bei unserem geplanten Häuschen 3.000 Euro...
Dafür, dass es dann vmtl eh abgelehnt wird. Frech.
Bei uns war es so, dass die Bemessungsgrundlage irgendeine Berechnung nach DIN oder sowas war. Jedenfalls war dieses 1% deutlich weniger als Kosten aus dem WV o.ä. Ich denke das wird vermutlich nicht nur in Bayern so sein. Und wenn ich nicht total falsch liege werden die Kosten für die Bauvoranfrage für den eigentlichen Bauantrag gutgeschrieben. Also daran solltest du es vllt scheitern lassen ;)

Katastrophy
Azubi
Beiträge: 27
Registriert: Mi 17. Okt 2018, 18:22

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Fr 19. Okt 2018, 08:08

Okay, danke euch.
Ich merk aber langsam wirklich, dass wir unsere Berechnungen für die Finanzierung an der einen oder anderen Stelle mal noch nach oben korrigieren sollten.
Ich werde nun heute mal weiter recherchieren, ggf. meine Excelliste anpassen und ansonsten die Füße stillhalten bis morgen wenn wir dann die Angebote bekommen.
Wobei ich von den Vertretern immer wieder höre, dass wir bei Bodenplatten max. mit Baunebenkosten von 30-40k rechnen sollen.
Dass das zu wenig ist, weiß ich auch. Aber was haben die denn davon, einem das so zu sagen? Im Endeffekt wird man als Kunde vielleicht durch die falsche Kalkulation evtl. mehr ins Haus investieren, aber wenn man dann später super unzufrieden ist, weil man aufgrund dieser Aussagen schlecht kalkuliert hat und vllt sogar nachfinanzieren musste, dann ist doch niemandem geholfen. Da stehen doch dann auch die Vertreter richtig schlecht da.

Nunja, nichtsdestotrotz - ich bin gespannt was für ein Angebot uns der FH-Berater macht. Er meinte, er gibt uns schon am Anfang alles was er kann drauf und dann ist auch nix mehr mit handeln, weil er ehrlich ist. Deshalb fürchtet er sich wohl auch nicht davor, wenn sich seine Bauherren treffen, weil eh alle den gleichen Rabatt gekriegt haben und sich daher niemand benachteiligt fühlen kann. Das ist in jedem Fall auch ne recht kluge Verkaufsstrategie :)

caphiwe
Ingenieur
Beiträge: 335
Registriert: So 30. Okt 2016, 10:32

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von caphiwe » Fr 19. Okt 2018, 08:41

wobei nachher ein Vergleich eh unmöglich ist ;-). Gibt auch zeitweise immer mal anderer Rabattaktionen (und sowas wie Kamin, der am Ende übrigens immer mehr kostet und tondachziegel bekommt fast jeder *g*.). Bei uns hätte es kurzfristig noch ne küche geschenk bekommen (gut, low Budget im wert von glaub ca. 4000). haben wir drauf verzichtet und dafür lieber 3000 sonderrabatt mitgenommen ;-).

Von dem her, vor allem wenn ihr auch solide vergleichsangebote habt, geht meistens noch was. Die Verkäufer sind ja meistens gut geschult und haben es drauf dem kunden immer klar zu machen dass er ein schnäppchen gemacht hat :huepf . Ist aber überall so.

Werdet ihr von Fellbach aus betreut?
Zuletzt geändert von BigNose82 am Fr 19. Okt 2018, 08:42, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Unnötiges Zitat entfernt

BigNose82
-Moderator-
Beiträge: 3283
Registriert: Fr 31. Jul 2015, 17:40
Wohnort: Arnsberg

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von BigNose82 » Fr 19. Okt 2018, 09:11

Eigentlich müsste jeder feste Schätzwert zu den Tiefbaukosten verboten werden :-)
Die sind allgemein so wenig eingrenzbar wie die nächste Lottoziehnung. Der eine kommt mit 10 k für eine riesen Grube mit Keller hin, der nächste braucht über 30 k "nur" für eine Bodenplatte.
Hier hatte ich mal die Massen und Volumina für unseren Bau grob umrissen. GERwildcat liegt weiiiiit darunter, Elphaba deutlich drüber.
Freie Planung mit Keller auf Basis irgendeines Medleys
167 m², WiGa, 2,15 m Kniestock und Garagen im Keller
LWZ 304 Trend, nichts solares und kein Ofen
Automatisiert mit z-wave und dem HC2
Unsere Grundrisse und andere Impressionen (Update 9.9.17)

Katastrophy
Azubi
Beiträge: 27
Registriert: Mi 17. Okt 2018, 18:22

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von Katastrophy » Fr 19. Okt 2018, 09:20

jup, wir sind im Einzugsgebiet Fellbach bei Herrn M.
Er war auch schon am Grundstück mit dabei und wir waren zusammen beim Bauamt (leider da vergebens, da die Bauamtsleiterin nicht da war).
Da sind wir beide kurzfristig zusammen auf die Nase gefallen :)

Nen Kamin wollen wir nicht, das haben wir aber auch am Anfang gleich schon gesagt. Da holen wir uns lieber irgendwann mal (falls überhaupt) einen Wasserdampf-Kamin. Ich hab nur einfach überhaupt gar keine Lust auf nen Schornstein.
Ich würde mich persönlich über den Dachziegelgutschein freuen. Ansonsten lieber Sonderrabatte :)
Aber wir werden sowieso auf jeden Fall erstmal noch Angebote vergleichen. Vor allem schon wegen unserer Eltern. Die steinigen uns wenn wir zu "vorschnell" Entscheidungen treffen. Aber das ist auch gut so, dafür sind Eltern da :)

@BigNose: Oh, vielen lieben Dank. Wobei das ja eh alles von Jahr zu Jahr so viel teurer wird. Wenn man sich mal "alte" Baublogs von 2011 anschaut, da sind die Leute schon bei 10.000 Euro für Erdbauarbeiten Amok gelaufen. Ein Wert, von dem man heute nicht einmal mehr träumt. Da wir jedoch auf dem Land bauen, hoffe ich einfach mal sehr stark, dass sich das da noch bissl in Grenzen hält... Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich erst dann, wenn die KVA da sind :D

caphiwe
Ingenieur
Beiträge: 335
Registriert: So 30. Okt 2016, 10:32

Re: Grundstück, Finanzierung und Werkvertrag

Beitrag von caphiwe » Fr 19. Okt 2018, 09:30

Naja "Reutlingen" gehört ja noch zur Kernregion Stuttart..da ist alles teuer ;-) Wir haben 50km östlich von Stuttgart gebaut und selbst da merkt man den Einfluss. Die ganzen Erddeponien sind voll von S21 und die Erdbauer ausgebucht. Wir waren froh überhaupt drei Angebote zum auswählen bekommen zu haben ;-)
Zuletzt geändert von BigNose82 am Fr 19. Okt 2018, 09:57, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Unnötiges Zitat entfernt

Antworten