Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Für alle die keinen Blog haben, aber trotzdem ihr Haus der großen weiten Welt vorstellen wollen
wosch87
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von wosch87 » Mo 26. Feb 2018, 17:59

Richtige Einstellung! :)

Julian89
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Julian89 » Di 6. Mär 2018, 23:12

Der Bauntrag ist nun seit fast 2 Wochen beim Bauamt. Post vom Amt kam bis heute noch keine. Da mahlen die Mühlen echt noch langsam 😬

In der Zwischenzeit haben wir von FH die abschließende MeMi auf Basis unserer letzten Änderungen bekommen. Diese schlägt mit rund 7.000€ zu Buche, wovon allerdings 5k für die Kniestockerhöhung sind. Zeitgleich kam dann auch direkt die erste Rechnung von FH.

Bei der Tiefbauerfindung hat sich unser Feld inzwischen auf 2 Anbieter minimiert. Hier führen wir jetzt nochmal abschließende „Verhandlungen“ und entscheiden uns dann in Kürze.
Weiß einer hier wie es sich mit den unterschiedlichen Körnungen der einzelnen Schotterschichten verhält. Hier erzählt jeder Tiefbauer leider was anderes. Laut Bodengutachten sind für die Gründung im untern Bereich 0-120 vorgesehen und für die oberste Schicht 0-11 oder vergleichbar...

Tiefbauer 1: Unten 0-100, Oben 0-32 (Alternativ 0-11)
Tiefbauer 2: Unten 0-45, Oben 8/16

Tiefbauer 1 hat sich rein am Gutachten bzw. auch am Preis orientiert. Tiefbauer 2 sagt dass die untere Schicht „zertifiziert“ ist und sich so bewährt hat und die feiner Filterschicht sei einfach besser. Als Laie ist man da natürlich echt überfragt. Würde aber auch tendenziell nach dem Gutachten gehen.

Wie waren die Schichten bei euch aufgebaut bzw. welche Körnung wurde genutzt?
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BigNose82
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von BigNose82 » Mi 7. Mär 2018, 08:49

0/100 ist halt kein zusammengesiebtes Material, daher "ohne Zertifikat". Das kann alles mögliche sein. Natürlich wird er dir keinen Lehm mit ein paar Steinchen drin einbauen... Die oberste Schicht hat er aus einem nicht kapillarbrechendem Material angeboten (Alles wo "0" mit drin ist, ist nicht kapillarbrechend -> Wasser "saugt" sich nach oben).

Die Zusammenstellung vom zweiten hört sich schon besser an. 0/45 und 8/16 sind sehr gängige Materialien. Vor allem hält dir die 8/16 Schicht die BoPla von unten trocken. Dabei ist es m.M. auch egal, ob RCL oder frisch produziert. Beides ist durch einen Brecher und/oder Mühle gelaufen und dann durch verschiedene Siebstufen zusammengesiebt worden. Es soll ein EFH in Fertigbauweise und nicht der Burj Khalifa drauf stehen :-)

Als ich noch als Aushilfe neben Schule und Studium in einem Steinbruch gearbeitet habe, sind weit mehr als 40.000 t 0/45 als Untermaterial für einen nahe gelegenen Kraftwerksneubau verwendet worden ;-)
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von MarkL. » Mi 7. Mär 2018, 08:58

Zertifiziert kann auch mit dem Ursprung und Schadstofffreiheit des RCL zusammen hängen (sofern es sich nicht um anderes Material handelt).

Julian89
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Julian89 » Mi 7. Mär 2018, 13:11

Ok, danke für eure Rückmeldung.

Aber die Kernfrage ist nun nicht so wirklich beantwortet. Die "feineren" Materialien sind natürlich auch entsprechend teurer und machen bei den Massen schnell mal 3.000€ und mehr aus. Aber ihr denkt wir sollten definitiv bei "bewährtem" Material bleiben?
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Julian89 » Do 15. Mär 2018, 22:16

So, nun auch mal wieder ein Update von uns.

Die Tage kam nun (endlich) mal Post vom Bauamt. Leider müssen wir nun noch binnen einer Frist von 4 Wochen einige Unterlagen (Bestandsfreichflächenplan und ein Nachweis zur Einfügung in die Umgebung) nachreichen. Ich hoffe das FH das trotz der bevorstehenden Ostertage und Ferien hinbekommt. Etwas Druck habe ich hier schon gemacht ;)

In der Zwischenzeit haben wir uns mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger getroffen. Hier haben wir schon von Bekannten im Vorfeld gehört, wie schwierig dieser ist. Zum einen besteht er auf den Druckwächter und zum anderen verlangt er von FH den Nachweis das auch tatsächlich eine Brandschutzwand verbaut wurde 🤨 Wie auch immer dass nachher gelöst wird, wir bereiten uns schon mal auf ein paar Diskussionen vor...
Habe hier im Forum ja schon gelesen, dass die Kosten für den Druckwächter bei ca.1500€ liegen. Kann man diesen eigentlich auch extern vergeben bzw. Selbst einbauen. Hat da jemand Erfahrungen zu?

Am Samstag steht noch ein Treffen mit einem der Tiefbauer an und danach treffen wir die Entscheidung hierbei. Ein Ende ist in Sicht :)
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Dr. Bob » Fr 16. Mär 2018, 08:48

Wir haben den Druckwächter selbst verbaut - wobei der auch so recht teuer ist mit knapp 900€. Den Anschluss im Kamin hat ein Kaminbauer gemacht, das hat nochmal 70€ gekostet. Man spart also etwa 500€ und hat im Zweifelsfall keine Gewährleistung.

Im Endeffekt muss man nur ein Loch in die Wand schlagen, den Wächter verbauen und dann zwei Sonden zum Kamin legen. Außerdem ein BUS-Kabel in den Keller/HWR, wo auch immer die Steuereinheit sein soll plus ein Kabel von der Steuereinheit zur Heizung (wir haben eine LWZ und die Heizungsbauer haben freundlicherweise den Anschluss an der LWZ markiert). Das ist kein Hexenwerk, wenn man ein wenig Zeit hat - den Scnschluss in den Kamin habe ich aber den Profi machen lassen (Loch von außen in den Kamin bohren auf Höhe des Anschlusses, Loch ins Rauchrohr, Sonden einbringen, testen).
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Dr. Bob » Fr 16. Mär 2018, 09:12

Oh, zu spät zum editieren: verbaut habe ich den Leda LUC 2, den gibt es auch - leider hatte ich den nicht - in einer Hohlwandversion, das dürfte noch etwas komfortabler sein.
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Julian89 » So 25. Mär 2018, 23:04

Ok, ich dachte echt die Ersparnis ist hier etwas größer. Dann wird es zwecks Gewährleistung und Bequemlichkeit wohl die FH Variante.

Wir bzw. FH hat nun alle fehlenden Unterlagen für den Bauantrag zusammengetragen. Der Architekt musste nochmal zu uns ans Grundstück und sämtliche Höhen inkl. der Nachbargebäude aufnehmen und in eine Zeichnung überführen. Nun hoffen wir mal dass das Bauamt uns dann keine weiteren Ehrenrunden mehr beschert und die Genehmigung erteilt.
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Julian89 » So 8. Apr 2018, 22:03

Hallo mal wieder.
Leider konnten die FH Leute nicht alle benötigen Höhen und Maße selbstständig aufnehmen, weshalb wir nun in den vergangen Wochen alle Nachbarn besucht haben und uns deren Zeichnungen aus den Bauantragsunterlagen geben lassen haben.
Nun haben wir heute alles gesammelt wieder an FH geschickt und hoffen dass wir den Punkt nun endlich abschließen können. Die Frist zur Nachreichung der Unterlagen läuft am 19.04 ab.

Die Tiefbauer-Entscheidung ist auch über Ostern gefallen.
Somit heißt es nun endgültig: warten, warten, warten...
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Jens.Little » Mo 9. Apr 2018, 08:34

Tiefbauer und Mittelhessen klingt spannend - da wir aus der Nähe von Giessen sind, könnte Eure Entscheidung für uns evtl. ebenfalls interessant sein...

Vorab besten Dank und Gruss Jens
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24-11-2017: Finanzierungszusage
24-11-2017: Vorbehalt ausgeräumt
24-11-2017: Notartermin (Grundstück / Bauplatz)
20-02-2018: Planungsgespräch
12-06-2018: 2. Vorabzug zurück an FH

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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Julian89 » Mi 18. Apr 2018, 09:31

Kurzes Update von uns: Seite heute liegen dem Bauamt nun endlich die vollständigen Unterlagen vor. Dies wurde uns zum Glück bereits direkt schriftlich bestätigt. Nun hoffen wir dass es nicht noch die gesamten 3 Monate, welche sie theoretisch Zeit hätten, in Anspruch nimmt - sonst stimmt nämlich der gesamte Zeitplan leider gar nicht mehr...
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Dima » Mo 23. Apr 2018, 10:49

Das mit den Erdarbeiten ist schon grausam. Ich persönlich habe 21 Tiefbau Unternehmen in einem Umkreis von 50 bis 100 km angeschrieben, 11 davon haben geantwortet und 8 davon haben ein Angebot abgegeben. Trotz des Formblattes von FH mit den vorgaben für die Fundamentplatte, waren die Angebote nicht direkt miteinander vergleichbar. Abgesehen von den geschätzten Maßen, die zum Teil in to oder m³ abgegeben wurden, gab es noch manche, die die Positionen im Angebotsformblatt pauschl. zusammengefasst haben. Die geschätzten Maßen konnten unterschiedlicher nicht sein. Unser Kundenbetreuer bei FH hat uns geraten, nach dem Einzelpreis pro Position zu gehen und uns an die Maßen durch FH empfohlenen Tiefbauunternehmen zu richten.
Wir haben dann auch das empfohlen Unternehmen beauftragt, der Einzelpreis war ok, die ausgeführte Arbeit auch, aber im Angebot haben, die sich ordentlich verschätzt was den Aushub betrifft. Jetzt sind wir noch am Klären ob eine Kulanz möglich sei, das Ende vom Lied schreibe ich später in unser Thread rein.
02/17 Grundstückskauf
04/17 Werkvertrag unterschrieben
05/17 Architektengespräch
11/17 Baugenehmigung
01/18 Bemusterungsgespräch
03/18 Erarbeiten
04/18 Fundamentplatte
06/18 Hausmontage

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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Julian89 » Mo 23. Apr 2018, 22:09

Da kann ich nur ein Lied von singen. Ein wirklich leidiges Thema mit dieser Fraktion.

Im Endeffekt haben wir aber, dadurch dass wir so viele verschiedenen Unternehmen angefragt haben, ein sehr gutes Bild der einzelnen Mengen und Preise bekommen. Ich hab mir das alles schön in Excel eingetragen und könnte dann gut vergleichen und rechnen. Aber im Prinzip weiß ich es auch erst wenn die sich Arbeiten erledigt sind.

Wir versuchen gerade noch eine Pauschale auszuhandeln damit wir hier eine gewisse Planungs- und Kostensicherheit haben.
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Re: Ein Medley 400B mit 1,60m Kniestock in Mittelhessen

Beitrag von Dima » Di 24. Apr 2018, 07:14

Evtl. noch ein Tipp:
Bei m³ sollte die aufzuhebene Menge mit dem Faktor 1,7 genommen werden, damit der Aushub realistisch wird.
Wenn es nach Gewicht gehen soll, hängt es von der Zusammensetzung des Bodens ab, wir haben einen sehr lehmigen Boden im Wetterau Kreis somit wurde hier der Faktor 2 benutzt.
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