Ein NEO 211 in Ba-Wü

Für alle die keinen Blog haben, aber trotzdem ihr Haus der großen weiten Welt vorstellen wollen
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von ReJu » Mi 8. Nov 2017, 22:37

So hier der Rest, bin dankbar über alle Anmerkungen zum Gutachten :)
Ich hoffe man kann es einigermaßen lesen...
Dateianhänge
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NEO 211 in Ba-Wü

Architekt 09/17
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von ReJu » Mi 8. Nov 2017, 22:39

Von unten nach oben zu lesen ;) is etwas durcheinandergekommen...
Echt blöd mit der Bildgröße im Forum...
NEO 211 in Ba-Wü

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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von GERWildcat » Do 9. Nov 2017, 10:33

Jetzt muss mir aber mal jemand nachhelfen... Bei dir liegt ab 150cm massiver Stein. Damit das tragfähigste was es an Untergrund gibt. Hat sich da vielleicht einfach jemand verrechnet? Oder wurde das für die Dränage so gerechnet?
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von BigNose82 » Do 9. Nov 2017, 10:37

dto. Verstehe ich auch nicht... Massiver Stein ist doch top! Dann ein dünnes Polster drauf, Drainage drum rum und feddich is die Laube.
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von SURM17 » Do 9. Nov 2017, 12:05

Ich habe das Problem so verstanden, dass genau deshalb sich versickerndes Wasser darunter sammeln kann, was nicht unbedingt gut für die Bodenplatte ist?

Also Tragfähigkeit top, Versickungsfähigkeit flop!
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von ReJu » Do 9. Nov 2017, 18:01

Danke schonmal für eure Meinungen.. Also ich verstehe das auch nicht ganz aber wenn ich mir das Bild mit den zwei Bohrungen ansehe stößt man eben bei 1,5 m auf festen Ton bzw. Tonstein. Also hart gut tragfähig aber eben wohl schlecht wasserdurchlässig. Somit kann es wohl auf dieser dritten Schicht zu Schichtwasser kommen. Die Frage ist nun was man dagegen tun kann? Reicht dann eine Dränage oder muss man eine wasserundurchlässige Bodenplatte bauen? Bzw. lässt sich das Problem ohne höhersetzen der Bodenplatte überhaupt lösen? Hab eben versucht mal die gagv zu erreichen aber hab leider niemanden mehr erreicht..
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von SURM17 » Do 9. Nov 2017, 20:34

So sieht das bei Bildern über Google auch aus: Es bildet sich eine schwimmende Grundwasserschicht über dem Gestein und das nur unwesentlich unter dem Gründungspolster. Besteht vielleicht die Gefahr der Unterspülung?
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von Friedel » Do 9. Nov 2017, 20:51

Bei der Drainage geht es meine ich eher um das nicht versickernde Oberflächenwasser. Steht ja auch so im Bodengutachten.
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von ReJu » Do 9. Nov 2017, 22:03

Ja aber das ist doch dasselbe wie schwebendes Grundwasser, Regenwasser das sich auf undurchlässigen Schichten staut.. oder verstehe ich das falsch?
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von matzze2000 » Fr 10. Nov 2017, 10:12

Also wir haben ein ähnliches Problem: unser Boden unter dem Mutterboden ist praktisch nicht versickerungsfähig (Geschiebelehm und Ton, bindig und feucht). Gestern beim Bauanlaufgespräch hat mir der Bodenplattenbauer folgendes gesagt: Im Bodengutachten wird eine normale frostfreie Gründung empfohlen, er meinte aber, dass es Empfehlenswert ist eine Betonschürze um das Fundament zu gießen. Ich habe leider das Angebot dafür noch nicht, deswegen bin ich mir bei der Bezeichnung jetzt nicht mehr so sicher ;) Er hat es so erklärt: Durch den undurchlässigen Boden kann sich das Wasser in der Frostschutzschicht sammeln und wenn das dann friert gibt es Probleme. Bei der Betonschürze würde quasi rund um die Bodenplatte und die Frostschutzschicht eine Umrandung aus Beton gegossen die dann auch bis runter zu den undurchlässigen Schichten reicht. Dadurch ist der Bereich unter der Bodenplatte quasi vor dem Wasser Geschützt.
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von Friedel » Fr 10. Nov 2017, 10:20

Das ist dann Variante B aus dem hier geposteten Bodengutachten.

Frage mich aber gerade wir es in dem frostsicheren Material frieren soll? Das widerspricht ja eigentlich dem Sinn des Frostschutzes, zumal die Schicht hier mit 1,1 m ordentlich hoch ist.
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von Jens.Little » Fr 10. Nov 2017, 21:11

Habt ihr euren FH Architekten damit konfrontiert und nach den für euch verbundenen Konsequenzen befragt?
Wir haben sicherheitshalber vor dem Kauf des Grundstückes aus Bedenken vorab das Bodenhutachten machen lassen
haben dieses mit FH besprochen .. Die Kellerbauer, auch zuständig für die Bodenplatten, können spätestens beurteilen
was zu beachten ist bzw. ob ihr wirklich nur mit erheblichen Aufwand los legen könnt.

Viel Erfolg
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24-11-2017: Vorbehalt ausgeräumt
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von ReJu » Fr 10. Nov 2017, 21:12

Ja das mit dem frostfreien Material is ne gute Frage...
Ich frage mich allerdings auch, ob eben das mögliche Wasser dem Gründungspolster irgendwie schaden kann, mal abgesehen vom Frost.
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von ReJu » Fr 10. Nov 2017, 21:28

@mattze2000
War euer Problem auch direkt nach dem Bodengutachten ersichtlich und wurde euch im Gutachten auch zu einer Höherlegung der Bodenplatte geraten?
Wäre super wenn du mich auf den Laufenden halten könntest wie es bei euch weitergeht..

@ jens little
Danke! Leider hatte ich aus beruflichen Gründen bisher nicht die Möglichkeit jemanden von Fingerhaus oder der gagv zu erreichen. Bin aber sehr gespannt was sie nun raten.
Würdet du direkt den Architekten oder den Kundenbetreuer anrufen? Der Architekt müsste das Gutachten ja auch bekommen haben oder?
Das mit den Gutachten vorher is glaube ich echt ratsam...
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Re: Ein NEO 211 in Ba-Wü

Beitrag von Friedel » Fr 10. Nov 2017, 21:46

Warte mal ab was in dem Schreiben von Fingerkeller steht.
Bei uns stand z.B. im Bodengutachten auch das wir je Dränage brauchen. FH und Erdbauer meinten jedoch die muss nicht sein wenn wir ordentliches Material für das Gründungspolster verwenden.

Wenn ich jetzt durchs Baugebiet laufen haben alle die auf Gründungspolster bauen keine Dränage.

In den Bodengutachten wird halt immer alles etwas dramatischer dargestellt um sich 1000 prozentig abzusichern.
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