Neo 111 mit Keller in DÜW

Für alle die keinen Blog haben, aber trotzdem ihr Haus der großen weiten Welt vorstellen wollen
b54
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von b54 » Mi 9. Mai 2018, 08:49

Wie groß ist das Bad ?
Wir bauten ein Medley 3.0 200B mit 2,15 mtr Kniestock, LWZ 304,KFW 55 und KNX
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von GERWildcat » Mi 9. Mai 2018, 09:04

2,41m auf 5,36m
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von b54 » Mi 9. Mai 2018, 09:34

Ist dir das nicht zu eng mit einer freistehenden Wanne ?
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von GERWildcat » Mi 9. Mai 2018, 10:39

Zwischen Wanne und Waschtisch ist über nen Meter Platz. Nach allen testmessungen ist das zum Glück doppelt so viel wie aktuell in unserem Bad. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Wieviel Durchgang ist denn üblich?
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von GERWildcat » Do 5. Jul 2018, 16:59

Kurze Meldung zum aktuellen Stand:

Bemusterung ist für uns am 25. und 26.7., also in 3 Wochen.
Derzeit bin ich am Bauen des Waschtischs, damit der entsprechende Anschlussplan fertig ist.
Ausserdem haben wir uns entschieden die Perimeterdämmung vom Keller selbst zu machen, sowie wahrscheinlich Elektro im Keller, wenn das getrennt vom Haus herausnehmbar ist.
Die Boden- und Wandbeläge wurden jetzt auch final entschieden. Das gesamt Haus bekommt einheitlichen Bodenbelag, in Form von Schiefer-Fliesen. Naturstein ist eben was ganz besonderes unter den Füßen. Die Wände in den Bädern werden gemischt mit Farbakzenten, und das restliche Haus wird mit Vliestapeten tapeziert.

Das Thema Brandschutzschalter beschäftigt mich ebenso, wie die Uralt-Spülkästen von Viega, die FH wohl verbaut.
Elektro- und Lichtplanung ist auch beinahe durch, nur bei der Treppe suche ich noch Optionen. Eigentlich wollten wir Treppenspots setzen, aber aufgrund der Helligkeit und der Problematik mit der Zwischendecke sind wir uns da jetzt nicht ganz sicher wie die Umsetzung aussehen wird. Am ehesten würde mir etwas gefallen was möglichst nah an den Stufen und möglichst unauffällig ist. Ein Lichtstreifen der den Stufen folgt wurde aber von der Regierung verweigert. Außer einer Lichtleiste auf der Unterseite des Handlaufs fällt mir dann aber auch nichts mehr ein, was nicht direkt auffällt. Hat hier vielleicht noch jemand nen Vorschlag?

Inzwischen sind seit Einreichen des Bauantrags auch fast 3 Monate vergangen und auf dem Bauamt sind alle im Sommerurlaub. Wir rechnen mit der Genehmigung anfang August.

Und die ersten Angebote für den Aushub sind da. Es sieht so aus, als kämen wir mit dem uns selbst gesteckten Budget von 7k€ relativ knapp hin. Könnten auch 8 werden. Mit einer Einschränkung jedoch. Kann mir von euch vielleicht jemand erklären, warum ich bei einer weißen Wanne eine kapillarbrechende Schicht einbauen lassen sollte? Erschliesst sich mir nicht wirklich, und der Punkt würde die Rechnung deutlich teurer machen.

mfg
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von BigNose82 » Do 5. Jul 2018, 21:09

8 k für die Erdarbeiten? Wie geht das denn?
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von Balu90 » Do 5. Jul 2018, 22:14

Also 8k das Zahlen manche schon nur für das komplette Schotterpaket mit kapillarbrechende schicht...also fraglich ob ihr mit 8k hin kommt, wenn dann würde es mich persönlich für euch freuen, aber dran glauben kann ich nicht
Neo211 auf Bodenplatte

03/17 Werkvertrag
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09/17 Vorabzüge
11/17 Bauantrag
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von bert » Do 5. Jul 2018, 22:46

Kann man durchaus schaffen, denke ich. Wir hatten 11.500€. Sind immernoch 3.500 mehr, aber wir hatten auch nen Kontrollschacht (950€) und ewig lange Rohrgräben.
viewtopic.php?t=4328 <- Hier steht alles

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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von GERWildcat » Fr 6. Jul 2018, 06:15

Ist recht einfach. Schotter brauchen wir nur 10cm. Kapillarbrechende ist nicht mitgerechnet da weiße Wanne. Und entsorgt wird auch nichts, der Aushub bleibt komplett da.
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von gomfbw » Fr 6. Jul 2018, 07:34

Wie kommt ihr auf 10cm? Das ist ja so gut wie nichts.
Neo 131 - KFW40

aktueller Stand:
Bemusterungstermin 12./13.10.2017
Baustellentermin 17.10.2017
Ausführungspläne 14.11.2017
Bodenplatte KW04
Hausstellung KW09
Einzug 16.06.2018

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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von GERWildcat » Fr 6. Jul 2018, 07:41

Hat Fingerkeller aufgrund des Bodengutachtens so veranschlagt.

Unser Boden ist kiesiger Sand, hoch tragfähig. Grundstück ist ein ehemaliger Sandstein-Steinbruch...
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von GERWildcat » Mi 25. Jul 2018, 20:57

Aktueller Zwischenstand aus der Bemusterung: Es sieht sehr gut aus. Morgen noch Elektro und ein wenig Haustechnik und wir sind durch. Sieht auch nach nem ordentlichen Minus für die Berechnung aus. Haben Bäder, Innentüren und perimeterdämmung abbemustert. Die Treppe wird faltwerk in Eiche keilgezinkt, und wir haben ne schöne Kera Holztür in Anthrazit mit Teak Einsatz und grauem Spiegelglas gefunden. Morgen Abend gibt es vielleicht schon Bilder und genaue Preise.

Mfg
Markus
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von GERWildcat » Do 26. Jul 2018, 20:26

Jetzt einmal in komplett.

Gestern und Heute waren wir zur Bemusterung eingeladen. Wie wohl üblich, sind wir einen Tag vorher angereist. Der Bauherrenordner war dermaßen nervös, dass er schon Wochen vorher hingefallen ist und mit einem Pflaster versorgt werden musste:

Bild

In Frankenberg angekommen durften wir dann ein wunderschönes Zimmer im Hotel "Die Sonne" beziehen. Das Hotel ist wirklich über jeden Zweifel erhaben. Einziger Wermutstropfen: Der Zugang zum Spa wird von Fingerhaus nicht mitgebucht. In unserem Fall lies sich das aber ganz gut verkraften. Die Gastronomie im Hotel haben wir bei diesem Aufenthalt übrigens nicht getestet, Auswahl und Preisgestaltung trafen da nicht wirklich unseren Geschmack.
Stattdessen zog es uns in die herrliche Altstadt von Frankenberg, die wirklich einen Rundgang wert ist.

Bild

Zum Abschluss des Abends (und zum Aufbau eines Beruhigungspegels, der dem besseren Schlaf dienlich sein sollte) zog es uns ins Geronimo. Eine Mischung zwischen Restaurant und Bar. Wer auf Mexikanisches Essen steht, sollte hier unbedingt vorbeikommen.

Nach einer leidlich unruhigen Nacht ging es für uns dann endlich auf zur Bemusterung. Das erste Mal, dass wirklich etwas vorwärts geht. Und natürlich musste auch ich das obligatorische Foto machen...

Bild

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Hr. S., der glücklicherweise voll auf unserer Wellenlänge lag, ging es dann mit etwas ungewöhnlichem los. Normalerweise lernt hier jeder seinen Kundenbetreuer kennen. Unsere Kundenbetreuerin ist aber leider genau diese Woche in Urlaub. Deswegen hat uns unser Bemusterer dann erklärt (bzw. wir haben es bereits zuvor per eMail erfahren), dass unser Haus nach vorne verschoben wurde und der Keller in KW40 und das Haus in KW47 kommen soll. D.h. während der Betriebsferien von Fingerhaus kann der Estrich trocknen und wir verlieren praktisch keine Zeit in den zwei Wochen. :huepf

Dann ging es endlich mit der langersehnten Bemusterung los. Zuerst wurden die Öffnungsrichtungen von Fenstern und Türen festgelegt. Als wir dann im Obergeschoss beim Badfenster angekommen waren, überraschten wir Herrn S. mit der ersten Änderung. Aus dem kleinen 1,65m*0,65m wird jetzt ein festes Glaselement, 1,65m breit und 1,90m hoch. Dieses rückt bis auf 20cm an die Trennwand der Dusche heran, bekommt aber keinen Rollladen. Das Fenster zeigt nach Nordwesten und bekommt fast nie direkte Sonne.

Auf die Frage wo dann die Badewanne hin soll, eröffneten wir unserem Bemusterer, dass hier eine freistehende Wanne hinkommt. Und dass wir diese bereits haben. Also fix Sanitärobjekte und Fliesen herausgerechnet (-9500€) und weitergemacht mit den Öffnungsrichtungen der Fenster.

Als nächste Station, ihr werdet es inzwischen alle wissen, kam das Thema Außenputz, Dachziegel, Regenrinne und Dachuntersichten. Entschieden haben wir uns für die Kombination aus hellem Gelb für den Außenputz (bei FH heißt das Creme), Untersichten in Natur, Zinkrinnen und Dachziegel in Bordeaux.

Bild

Die Kombination ist unauffällig und fügt sich gut in unsere Nachbarschaft ein. Auf Putzstreifen haben wir verzichtet, da wir der Meinung waren, dass wir uns daran satt sehen werden.
Die Aufmerksamen unter euch werden jetzt fragen was mit dem Sockelputz ist. Da wir die Perimeterdämmung selbst ausführen werden (spart etwa 4000€), müssen wir auch den Sockelputz selbst machen.

Dann ging es mit den Fenstern weiter. Diese werden weiß mit Aluminiumgriff und bekommen im Erdgeschoss und Keller Secura 2N (Unsere Kellerfenster liegen alle frei). Fensterbänke und Rolläden werden ebenfalls weiß, genauso wie die Innenfensterbänke (von denen wir ganze 5 Stück bekommen). Die große Terrassentür bekommt ein PZ-Schloss und eine Neubauschwelle, genauso wie die einfache Tür im Esszimmer. Der Bereich dazwischen und jeweils 20cm daneben wird von FH abgedichtet. Die Rollladenantriebe hatten wir bereits im Werkvertrag. Aber nur die einfachen. Hier sind wir nach etwas Abwägen, und einer kleinen Demonstration der aktuellen Rollladenkästen, auf das Funkpaket mit Nina umgeschwenkt. Der entsprechende Mehrpreis hielt sich sogar in Grenzen, da noch ein Rollladen komplett weggefallen ist (das Badfenster).

Die Innentüren haben wir abbemustert. Nur die Vorbereitung für die beiden Schiebetüren bleibt, ist kostenseitig aber echt fair.

Dann kam es zum ersten, für uns aufwändigeren Thema. Die Haustür. Wir waren uns nach allem Für und Wider noch nicht mal beim Material sicher. Unser Bemusterer Hr. S. hat da ganze Arbeit geleistet. Hat unparteiisch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Materialien und auch Hersteller aufgezeigt und auch Tipps gegeben, was Kostenersparnis im Nachhinein angeht. Am Ende haben wir uns dann für eine Kera Holztür Modell H1964 entschieden.

Bild

Als Farbkombination kommt dann die Folgende:

Bild

Der Holzstreifen wird nur außen eingesetzt und stört sich damit nicht im Innenraum mit unseren Eichen-Möbeln.

Damit ging es dann weiter zu der Innentreppe. Die Treppe in Faltwerkoptik hatten wir ja beim Architektentermin bereits einplanen lassen, da wir wussten dass diese länger als eine normale Treppe ist. Die entpsrechende Anpassung im Grundriss wollten wir so früh wie möglich erledigt haben. Zuerst wollte ich die Ausführungsart etwas verändern. Da die Treppe bei uns einseitig offen bleibt, wollte ich auf die entsprechende Brüstungswand verzichten. In der Planung hört diese 7cm oberhalb der Stufen auf. Meine gewünschte Lösung ist für Fingerhaus allerdings nicht ausführbar, und die mögliche Alternative gefällt mir garnicht. Also lassen wir die Wand wie sie ist. Nur für den Wegfall der Holzauflage haben wir uns noch entschieden, da mir die Schnittstelle zu der tragenden Strebe nicht gefallen hat.
Dann ging es zur Materialauswahl, die ebenfalls schnell getroffen war. Eiche keilgezinkt und geölt (+ca. 2000€).

Bild

Der Handlauf wird aus V2 in eckig gemacht werden, und läuft an der geschlossenen Wand bis zur vorletzten Stufe.

Nach einem wirklich guten Mittagessen beim Italiener, ging es dann an die Badplanung. Oder an das was davon übrig war. Also legten wir die Höhe der Toilettensitze fest und besprachen die Montagehöhe des Duschsystems. Die freistehende Badewanne wurde ungefähr platziert und für die Armatur wurden Standartscheiben in die Nähe geplant. Die Vorbereitung für den Duschablauf und die Abdichtung von Wänden und Böden wurde durchgegangen. Dabei hat unser Bemusterer stets mit Vernunft und Verstand alle Sachverhalte offen dargelegt. Gerade bezüglich der Abdichtung wird da viel seltsames kommuniziert, was am Ende garnicht so kompliziert ist.
Wir haben dann auf der Wannenseite noch eine "Duschnische" bzw. Ablage in die Zwischenwand einplanen lassen (+160€), und eine Maßvorlage für unseren selbstgebauten Waschtisch eingepackt, damit wir die FH-relevanten Maße noch ermitteln können.

Im Anschluss gingen wir noch kurz die Technik durch und schafften für den nächsten Morgen noch einige Themen aus dem Weg. Schaltersystem wird das allseits beliebte Future linear von Busch-Jäger. Die zwei geschenkten USB-Steckdosen wandern dann neben das Bett. Extra gekauft hätte ich die nicht. Die Zuluftgitter werden Edelstahl Torino, also die mit den eckigen Löchern. Die LWZ wurde uns noch kurz gezeigt, und wird von uns ohne Extras genommen. ISG, RasPi, Enthalpietauscher und was da noch so kommen mag, besorgen wir später selbst.

Als dann klar wurde, dass die Luft langsam raus ist, machten wir für diesen Tag Feierabend und verliessen das Bemusterungszentrum. Unterwegs haben wir noch kurz Proviant geholt. Dabei ergab sich die perfekte Möglichkeit, schnell und zuverlässig abzuschalten, und den Kopf wieder frei zu machen. Etwas Fingerfertigkeit, ein wenig aufgestaute Energie und ein ungebrochener Wille endlich zu bauen mündeten in einer zweistündigen Beschäftigung die sicher noch kaum jemand nach der Bemusterung verfolgt hat:

Bild

Nach einem weiteren Abendessen bei Geronimo, haben wir dann recht zügig und konzentriert das Protokoll durchsprechen und für gut befinden können.

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem trockenen Teil weiter. Lampen, Schalter, Steckdosen. Damit haben wir im Prinzip den ganzen zweiten Tag verbracht (bzw. den halben den wir noch da waren). Die Lösung für die Treppenbeleuchtung ist zwar etwas unorthodox, aber bei offenen Grundrissen und unterschiedlichen Laufwegen, kommt man auf ne ganze Menge Taster. Nach einer passenden Lösung von allem, und dem sehr großzügigen verrechnen aller Taster, kam das Thema Netzwerk. Eigentlich wollte ich das selbst machen. Nachdem die Hausstellung aber eine Woche vorverlegt wurde, könnte das ein Problem werden, da ich in dieser Woche einige Termine wahrnehmen muss. Für die Hausstellung selbst bekomme ich zwar frei, sonst wird das aber nicht machbar sein. Nachdem die Zwischenrechnung aber immernoch ein dickes Minus davor stehen hatte, habe ich mit Herrn S. die Netzwerkplanung kurzerhand auf das sinnvolle Mittel angepasst und lasse die Kabel nun von Schilling machen. Es sind dann zwar nicht ganz so viele Anschlüsse wie ursprünglich geplant, aber durchaus genug für die sinnvolle Nutzung. Der Cat.7-Anschluss in der Ankleide war mir dann einfach nicht wichtig genug. Noch kurz die Klingel abgehakt: Standart-Drücker in der selben Farbe wie die Haustür.

Zum Schluss gingen wir dann zu zweit in aller Ruhe das Protokoll durch. Bis 12:30 Uhr waren dann alle 43 Unterschriften gemacht. Wir verabschiedeten unseren Bemusterer sehr freudig in einen frühen Feierabend, wünschten ihm viel Spaß beim Wakeboarden, und gingen nochmal auf Kosten von FH zum Italiener. Alles in Allem waren wir überglücklich mit unserem Bemusterer und auch mit dem Ergebnis der Bemusterung. Wir haben an einigen Stellen mehr ausgegeben als ursprünglich geplant, sind aber trotzdem mit mehr Ersparnis rausgekommen als gedacht. Einen knapp fünfstelligen Minderbetrag hat auch nicht jeder (Rekord unseres Beraters liegt wohl bei knapp 140k Mehrkosten :what )

Die genauen Kosten schreib ich in das entsprechende Thema, sobald das Protokoll wieder bei uns ist.

mfg
Markus

PS: Interessanterweise haben wir sogar erfahren nach welchen Kriterien die Bauherren und Bemusterer in der Regel zugeordnet werden. Was in unserem Fall aus den absolut falschen Gründen zum richtigen Ergebnis geführt hat.
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von willib » Fr 27. Jul 2018, 07:00

Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Sehr interessant! Die Haustür finde ich sensationell und bin schon sehr gespannt auf den Aufpreis. Viel Erfolg weiterhin.

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Matthias84
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Re: Neo 111 mit Keller in DÜW

Beitrag von Matthias84 » Fr 27. Jul 2018, 07:11

Hört sich nach einem echten Erlebnis an. :D
Da ihr die Innentüren nicht über FH ausführen lasst wäre es Interessant wo Ihr eure Türen her bekommt.
Alle Handwerker in unserer Region haben Aufträge ohne Ende und selten Zeit für "kleinaufträge".
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Sep/17-Planungsgespräch
Nov/17-Vorabzug
Apr/18-Bemusterung
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Okt/18-Hausstellung
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Dez/18-Innenausbau

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