Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

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Casi
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Re: Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

Beitrag von Casi » Mi 5. Jul 2017, 07:45

Ich habe mir das irgendwann mal angeschaut und diese Paneels an den Decken und Wänden gefallen mir überhaupt nicht. Der Vorteil, dass in dem HWR dann mehr Platz wäre ist zwar mit dem ersten Gedanken nachvollziehbar, aber für die Warmwasserbereitung und den Warmwasserspeicher brauchst Du ja trotzdem Fläche. Ich bezweifle, ob dann eine wirkliche Ersparnis betreffend des Raumbedarfs entsteht. Mir fehlt bei solchen Systemen die Wärmequelle. Eine ähnliche Meinung habe ich bei den Lüftungsheizungen, die ohne FBH laufen. Das ist zwar nicht direkt vergleichbar, aber energetisch für uns nicht akzeptabel.
Vio 221 in Neviges, KFW 40 Plus, Erdwärme, Zehnder 350D

Bauantrag: 20.09. Bemusterung: 26.-27.10. Ausführungspläne: 15.12. Baugenehmigung 02.02. Bodenplatte:10.03., Hausstellung: 06.04.2017
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b54
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Re: Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

Beitrag von b54 » Mi 5. Jul 2017, 09:06

Ein Manko ist auch der Energiebedarf, + keine Restwärme, da ja keine Gegenstände erwärmt werden
Wir bauten ein Medley 3.0 200B mit 2,15 mtr Kniestock, LWZ 304,KFW 55 und KNX
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BigNose82
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Re: Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

Beitrag von BigNose82 » Mi 5. Jul 2017, 09:26

MrWitchblade hat geschrieben:P.S. ist das vielleicht ein Reizthema da in einem anderen Tread den ich nicht gesehen habe vielleicht auch schon darüber geredet wurde? Sodann mal wieder Asche über mein Haupt.... würde dann wohl langsam grau werden vor lauter Asche...
Das hat doch nichts mit dir zu tun.
Was uns diese Quacksalber glauben machen wollen ist, dass man bei teuer eingekauften Dämmwerten ruhig mit Energie rumballern kann, weil "man ja ohnehin schon einen sehr geringen Heizbedarf hat".

Auf eine mit Zahlen gefütterte Diskussion hab ich irgendwie keine Lust, vielleicht jmd anderes?
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Re: Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

Beitrag von MrWitchblade » Mi 5. Jul 2017, 10:23

okay ich war mir nicht sicher ob ich nicht in den verdacht gerutscht bin ein troll zu sein... aber nein.. alles gut... ich brauche auch keine Zahlen... ich denke die oben genannten Nachteile runden das gesamtbild von der Heizungsart ab... Ich halte davon auch nichts.. genauso wie die Proxon und die Brennstoffzelle und wie die Teile alle heissen.
Ich bin ja nach wie vor Fan der Erdwärme, habe mich aber aufgrund der höheren Anfangskosten und unsicherheiten mit der Bohrerlaubnis dagegen entschieden. Aber genausowenig kam für mich Gas in Frage... Wenn mittelfristig noch eine PV aufs Dach kommt wird das Bild rund.
Aber interessant das die von Fingerhaus wohl auf diesen Quacksalberzug aufspringen.. Also ich war nicht im Gespräch dabei, aber laut Aussage wurde sofort zur Infrarotheizung geraten...

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Re: Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

Beitrag von BigNose82 » Mi 5. Jul 2017, 13:01

MrWitchblade hat geschrieben:Aber genausowenig kam für mich Gas in Frage...
Was ökonomisch betrachtet leider immer noch auch unsere tollen Wärmepumpen aussticht...
MrWitchblade hat geschrieben:laut Aussage wurde sofort zur Infrarotheizung geraten...
Es ging in dem Angebot aber um ein dauernd bewohntes EFH, oder? Also jetzt nicht irgendein Bungalow am See als Wochenenddomizil...
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Re: Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

Beitrag von MrWitchblade » Mi 5. Jul 2017, 13:35

nein es ging um eine normal bewohnte Doppelhaushälfte...

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Re: Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

Beitrag von BigNose82 » Mi 5. Jul 2017, 13:38

Ok, dann bleibt es Kappes :-)
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Re: Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

Beitrag von stevenprice » Mi 5. Jul 2017, 19:16

Vielleicht handelt es auch immer um den gleichen Berater? Auf der FingerHaus Homepage ist zu dem Thema nichts zu finden und in der BUL 316 ebenfalls nicht.
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Re: Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

Beitrag von Friedel » Mi 5. Jul 2017, 19:19

Läuft das dann über einen extra Handwerker und die Heizung wird aus den Leistungen von FH raus genommen? Erweckt bei mir den Eindruck als würde der Verkäufer da irgendwie mitverdienen.
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Re: Erfahrungen mit Infrarotheizungen.

Beitrag von stevenprice » Mi 5. Jul 2017, 19:26

Das war der Hintergrund meiner Frage :-). Sowas gab's doch glaube ich schon mal bei einem Berater in Berlin, der den Innenausbau komplett selbst organisiert hat...
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