Zeitplan, wie lange dauert was

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b54
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von b54 » Do 11. Mai 2017, 07:34

Ich würde auch mind. nochmal 4 Wochen Puffer draufrechnen, hatten wir bei uns auch. Aber lieber die Sicherheit, als nachher in einer Baustelle leben.
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BigNose82
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von BigNose82 » Do 11. Mai 2017, 07:44

Jep!
Hab gestern noch auf eine PN Anfrage zum Thema AP1 geantwortet, dass ich alle bauseitigen Leistungen realistisch zu schätzen versucht und dann verdoppelt habe. Damit waren vor dem nächsten offiziellen Takt von FH noch ein paar Tage Puffer.

Mit Fliesenleger, Spachtler, Maler haben wir schon weit vor Hausstellung gesprochen. Die wollten jeweils ein, zwei Wochen vorher nochmal das "Go" bekommen und fingen dann pünktlich an. Die Wohnung haben wir erst gekündigt, als es absolut sicher war. Eine Monatsmiete umsonst gezahlt... Ist aber besser als zum guten Schluss noch Stress mit dem Vermieter zu bekommen und mit Frau und Kindern in eine Notlösung umzusiedeln :-)
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MarkL.
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von MarkL. » Do 11. Mai 2017, 08:26

Ja lieber ein paar Tage Puffer einrechnen. Bei uns hat sich z.b. auch der Estrich verzögert, da die Temperaturen zu kalt waren und die Pumpe auf einer Baustelle schon kaputt ging weil eingefroren. Dann ist die Frage wie schnell der Estrich trocknet. Hier variiert die Zeit je nach Baustelle.

Zwischen Weihnachten und Neujahr ist i.d.R. 2 Wochen Pause.
Wieso zusätzlich anfahren? die unterschiedlichen Gewerke kommen eh immer separat und das für ca. 1-3 Tage (mit Ausnahme des Stelltrupps)

ich würde mit Abnahme auch erst mit Ende Januar rechnen. Das wären 12 Wochen + 2 Wochen Weihnachtspause.

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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von marco1983hg » So 14. Mai 2017, 22:03

Bevor der estrich eingebracht wird soll man ja einen platz markieren wo der schlauch gereinigt werden kann. Da kommt ja nur der wasserhahn im hwr in frage oder wo habt ihr das markiert?

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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von HB-NH2015 » So 14. Mai 2017, 22:11

Was für ein Schlauch? Der vom Estrich-LKW?
Im HWR macht ja eigentlich keinen Sinn, da ist ja dann schon Estrich drin.
Machen die das nicht irgendwie auf dem Schotter vorm Haus mit Bauwasser?

Ich war selbst gar nicht da und kann mich gar nicht erinnern, dass wir überhaupt einen Platz markiert haben.
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von BigNose82 » Mo 15. Mai 2017, 06:05

Ja, der Estrichschlauch...und genau dafür soll man feierlich draußen eine Fläche bestimmen wo der Spülinhalt hingerotzt werden kann. :naja Also ich hab vergessen dieses Areal mit Warnbarken, Flatterband und rot-weißen Hütchen zu markieren und nachmittags war irgendwo wo es der klare Menschenverstand schon vorsieht eine gräulicher Fleck, der sich nach diversen Überfahrten gleichmäßig ins 0/45 des Einfahrtbereiches eingearbeitet hat... Das ist wieder so ein typisches Panik-Ding. Ich frag mich wie die zig tausend Betonpumpenbetreiber und "freien" Estrichleger ihre Arbeit auch ohne diese Angabe erledigen können.
Naja, es soll vorkommen, dass sich ein bis zu 5 m² großer, brökeliger Estrichteller bildet, der hier und da beim ambitionierten Nörgler etwas fehl am Platze erscheint ;-). Dagegen muss sich natürlich abgesichert werden ;-)
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von marco1983hg » Mo 15. Mai 2017, 07:52

Ja genau das meinte ich! Bauwasseranschluss aussen ist ja nicht, da der ja schon lange weg ist bzw. der ist im HWR richtig angeschlossen.
Somit kann und werde ich auch keinen Platz markieren, ich wüsste auch nicht wo :)

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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von b54 » Mo 15. Mai 2017, 08:03

Such Dir eine Ecke draussen aus, wo dich das nicht stört und da lässt Du die den Schlauch sauber machen. Das Wasser nehmen die vom HAR in der Rege, abgesehen davon willst Du nicht, das die den Schlauch im Haus saubermachen ;)
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von BigNose82 » Mo 15. Mai 2017, 08:08

Um die Zapfstelle brauchst du dir keine Gedanken zu machen, den Frischwasserschlauch bekommen die schon ab. Es geht nur darum wo der Estrichschlauch ausgespült werden kann (natürlich draußen). Hier hat es lt. unserem Bauleiter schonmal Probleme gegeben weil Bauherren (-> notorische Nörgler???) sich beschwert haben, dass da jetzt etwas Estrich auf dem Grundstück liegt. Daher wurde wahrscheinlich irgendwann mal dieser Punkt in die Checkliste von FH übernommen...
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von Casi » Mo 15. Mai 2017, 08:43

Bei uns haben die das neben dem Haus gemacht und da liegt jetzt eine kleine "Estrichplatte", die aber nur sehr dünn ist und durch das viele Wasser, das die anscheinend während der Reinigung nutzen, ist das nicht so hart und lässt sich das später gut verteilen. Unser Tiefbauer wird da einmal mit dem Radlader drüber fahren und dann ist das weg. Ich habe denen aber keinen Platz markiert. Die haben sich diesen selbst gesucht und die Stelle war auch für uns o.k.
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von unser-traumhaus » Fr 6. Okt 2017, 07:04

Hallo Zusammen,

wir haben am 02.01.2017 unseren Werkvertrag unterschrieben und den Vorbehalt Ende Januar raus genommen. Man sagte uns damals, dass wir mit 10-12 Monaten rechnen müssen, bis das Haus steht, plus Innenausbau.
Wir haben die Bauantragsunterlagen diese Woche bekommen und eingereicht. Im Online-Portal rutscht unsere Hausstellung aber bereits das zweite mal nach hinten und liegt mittlerweile bei Jun/Jul 18.
Von unserer Seite haben wir immer sehr schnell reagiert und alle erforderlichen Unterlagen innerhalb weniger Tage (max 3) bereitgestellt (immer schneller als gefordert).

Hat jemand hier aus dem Forum die gleichen Probleme?
Im Werkvertrag haben wir als Baubeginn Q1/17 - Q2/18 stehen, kann man sich darauf berufen?

Danke im voraus
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von BigNose82 » Fr 6. Okt 2017, 07:24

Berufen in Hinblick auf ein erzwungenes Vorrücken wahrscheinlich nicht. Ihr werdet aber sicherlich nochmal nach vorne rutschen. Was die Preisgarantie angeht, könnt ihr entspannt sein. FH ist ja nicht doof... Ihr habt nichts schludern lassen, daher gibt es auch keinen Grund warum ihr plötzlich mehr zahlen solltet. Da hier allerdings kein einziger Mitarbeiter im Namen von FH offizielle Statements abgibt, sollte bei solchen Fragen immer als erstes die Kundenbetreuung kontaktiert werden.
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von HB-NH2015 » Fr 6. Okt 2017, 08:02

Wir hatten keinen Baubeginn im Werkvertrag stehen.
Wenn Euch das zumindest im Rahmen Q1-Q2 2018 der Fingerhaus Verkäufer dadurch schriftlich zugesichert hat und die Fingerhaus Zentrale das bei der Vertragsbestätigung nicht anderweitig revidiert hat dann wäre das meiner Meinung nach schon mal mehr als die meisten hier "schriftlich" haben.

Allerdings ist Q2 auch noch Juni, den müsstet ihr dann noch akzeptieren.
Noch weiter dürfte es aber wohl nicht mehr nach hinten gehen damit Fingerhaus den beidseitig abgeschlossenen Vertrag einhält.

Du kannst ja mal versuchen über die normalen Kommunikationskanäle nachzufragen ob sie sich bewusst sind dass sie vertraglich bis Ende Juni das Haus liefern müssen, in Bezug auf die Angabe Jun/Jul im Portal.
Eure Erwartungshaltung wäre also nun nicht weiter zurückzurutschen und dass das Haus eher im Juni als im Juli kommt.
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von unser-traumhaus » Fr 6. Okt 2017, 09:06

unser-traumhaus hat geschrieben: Im Werkvertrag haben wir als Baubeginn Q1/17 - Q2/18 stehen, kann man sich darauf berufen?
ach herje, da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Wir haben Q4/17 - Q1/18 drin stehen.... also März spätester Beginn
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Re: Zeitplan, wie lange dauert was

Beitrag von HB-NH2015 » Fr 6. Okt 2017, 09:13

Umso besser.
Wie hoch die Chancen sind damit zu punkten kann ich natürlich nicht sagen aber bei den meisten scheitert es ja schon dran dass gar keine Termine schriftlich (Vertrag!) festgehalten sind.
Kostet ja nichts mal nachzufragen wie sich das Fingerhaus vorstellt den im Werkvertrag beidseitig unterschriebenen Baubeginn bis spät. Ende März einzuhalten wenn sie aktuell davon ausgehen dass es eher Juni/Juli wird....
Wenn es nicht möglich ist... vielleicht gibt es andere Möglichkeiten (Bemusterungsgutschein usw).
Den Gang zum Anwalt würde ich erst als letztes Mittel wählen und zwar nur wenn ich mich im Recht wähne und noch viel wichtiger ich persönlich ein großes Problem damit habe dass sich der Einzugstermin verschiebt.
Also altes Haus schon verkauft und man sitzt auf der Straße.
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