Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

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BigNose82
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von BigNose82 » Mi 27. Sep 2017, 08:00

Als Auswahlkriterium würde ich ausschließlich die technischen Daten heranziehen und den Aufstellort entweder ändern oder so gestalten, dass das Teil verdeckt wird.
Modell? Puuuhhh, hast du schon eine Heizlastberechnung? Mit etwas Glück könnte noch die Geisha (Panasonic Aquarea WH-MDC05F3E5) reichen, die in mehreren Foren als DIE Referenz für LWWP Monoblöcke beschrieben wird. Wenn sie nicht reicht, vielleicht eine der größeren Schwestern.

Zum Thema Puffer und Schichtspeicher ein ganz klares Nein. Wärme produzieren und ab in den Estrich damit. Kontinuierlich, ertragsgeführt, vorausschauend, vernünftig abgeglichen und ohne ERR. Alles andere frisst das eine und vor allem andere Zehntel an Effizienz ;-).
Du willst dir ja hoffentlich nicht zusätzlich noch Solarthermie aufs Dach schrauben, die wertvolle PV-Fläche frisst.
Eine FriWa-Station ist nicht ganz ausgeschlossen, aber bedenke, dass du dann höhere Temperaturen im speisenden Speicher vorhalten musst, als wenn du das Brauchwasser direkt erwärmst. Hier gibt es sicherlich auch seitenweise Diskussionsfutter, aber wenn man mal ganz stumpf nur die Physik betrachtet, ist einfach eine höhere Vorhaltetemperatur nötig, um die gleiche WW-Temp zu erzeugen.
Wir kommen mit den 235 l der LWZ 304 bei normaler Nutzung ohne Probleme 24 h zurecht. Damit ist mein wichtigstes Ziel erfüllt, den WW-Speicher zur besten Tageserntezeit zu laden (auf 45 °C, Test mit 42 °C folgt in diesem Winter). Für euch zu fünft würde ich jetzt mal 400 bis 500 l schätzen. Je nach Verbrauch. Ansonsten wird halt zweimal geladen...
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Mi 27. Sep 2017, 10:15

Aufstellort ändern ist leider keine Option, verdecken ist auch eher ein schwieriges Thema. Beim Speicher versteh ich das noch nicht ganz, wo ist denn jetzt genau der Unterschied zwischen einem Pufferspeicher und dem WW-Speicher? Und macht der Pufferspeicher nicht Sinn wenn z.B. der PV-Speicher voll ist und ich überschüssigen PV-Ertrag in einen Pufferspeicher mit erhöhter Temp. schicke, anstatt den PV-Ertrag einzuspeisen? Und die Größe des WW-Speichers.....da kenne ich mich leider auch zu wenig aus, uns ist es einfach wichtig das wir immer genug WW haben, wie auch immer das erzeugt wird, ich habe bei 4 Frauen im Haushalt (eine davon badet lieber anstatt duschen) keine Lust darauf irgendwann unter der Dusche kein WW mehr zu haben.

Oh mann ich seh schon, da bekomme ich bestimmt noch einige graue Haare bevor der Bau schlußendlich erst losgeht!
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Mi 27. Sep 2017, 18:44

@BigNose82 eine Frage treibt mich noch um, zu welchem Zeitpunkt des Hausbaus sollte die Wärmebedarfsrechnung vom GÜ vorliegen? Der GÜ schreibt mir das die Wärmebedarfsberechnung erst bei Auslegeung der FBH gemacht wird, und das ist kurz vor Ausführung des Gewerkes. Aber wie soll ich mich bei der Bemusterung für eine WP entscheiden wenn die Wärmebedarfsrechnung noch nicht vorliegt? Das passt doch nicht zusammen oder? Also wann spätestens sollte die Wärmebedarfsrechnung vorliegen?
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von SURM17 » Mi 27. Sep 2017, 21:37

Eine Badewanne hat ein Füllvermögen von 150-180 Litern Wasser, eine Eckbadewanne 230 Liter. Hinzu kommt noch das Duschen. Bei den zwei Wohneinheiten wird ein Speicher in der von BigNose vorgeschlagenen Größe sicher notwendig sein, um sicher zu gehen.
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von BigNose82 » Do 28. Sep 2017, 08:47

Eckonism hat geschrieben:@BigNose82 eine Frage treibt mich noch um, zu welchem Zeitpunkt des Hausbaus sollte die Wärmebedarfsrechnung vom GÜ vorliegen?
Bin ja kein Heizungsbauer bzw. weiß nicht, ob es da überhaupt eine Vorschrift für gibt. Aber der klare Verstand sagt einem schon, dass die Rechnung zu einem frühen Meilenstein der Planung vorliegen muss, wenn ein individuelles Haus erstellt wird und die Heizung entsprechend ausgewählt werden muss...
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Casi » Do 28. Sep 2017, 09:08

Ist denn der Wärmebedarf nicht schon klar, wenn man die Hausgröße sowie Energieeffizeinzklasse (KFW) hat? Daran lehnt sich dann doch die Mindestleistung der Wärmepumpe an, oder? Ich dachte, dass bei der finalen Berechnung dann die Anzahl der Heizkreisverteiler, Größe der Heizkreise für die Räume, etc dann im Detail berechnet wird, oder? Bei uns haben die anhand der Hausgröße eine Wärmepumpe mit 5,8 KW Leistung vordefiniert. Da wir eine Erdwärmepumpe haben wurde eine Sondenbohrung mit 94 m Tiefe berechnet. Das ändert sich dann natürlich mit der Hausgröße.
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Bauantrag: 20.09. Bemusterung: 26.-27.10. Ausführungspläne: 15.12. Baugenehmigung 02.02. Bodenplatte:10.03., Hausstellung: 06.04.2017
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von BigNose82 » Do 28. Sep 2017, 09:17

Als Daumenwert schon. So wie ich das aus anderen Foren heraus lese, kommt bei der Frage "welche WP passt zu mir?" immer die Gegenfrage nach Heizlastberechnung, Norm-AT etc.
Klar kann man bei unseren Fingerhäusern von Stangenware sprechen, weshalb die zu erbringende Leistung quasi auf die Nachkommastelle mittelbar ist.
Aber bei einem solchen Haus von Ecko sollte schonmal vorgerechnet werden.
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Casi » Do 28. Sep 2017, 09:29

Ok, Bieten die auch nichts im Bereich Erwärme an? Wenn da gar keine Altarnative bei Talbau Haus besteht, dann würde ich die Heizung rausnehmen. Diese wäre mir zu wichtig, wenn es zu der Wolf WP keine Alternative gibt. Auch, wenn es mehr Abstimmung bedarf und daran noch mehr Gewerke, wie Elektrik hängen würden.
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Do 28. Sep 2017, 09:44

Erdwärme würden sie anbieten, hätte ich auch gern genommen, aber dürfen wir an unserem Bauplatz nicht wegen Grundwasserschutz und hätte auch nicht viel Erfolg wegen den Bodenverhältnissen.

Jetzt kam gerade eine Mail von Talbau-Haus die mich etwas stutzen lässt. Folgender Sachverhalt, wir haben ja ein KfW40 Haus bestellt, wurde so geplant und im Werkvertrag und Angebot so festgehalten. Im Haupthaus natürlich mit zentraler Wohnraumlüftung mit WRG und allem anderen was so nötig ist. Im Anbau haben wir auf zentrale Lüftung verzichtet und uns für eine dezentrale mit WRG entschieden.

Jetzt heisst es wir bräuchten für den Anbau doch eine zentrale Lüftung oder einen Anschluß an unsere Lüftung sonst würden sie die geforderten Werte nicht erreichen. Das Ganze ist wahrscheinlich mit Mehrkosten verbunden......wehr steht jetzt dafür ein? Und warum ist sowas vorher nicht klar? WIr haben KfW40 bestellt und sollen jetzt draufzahlen weil sie die Werte nicht erreichen?
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Casi » Do 28. Sep 2017, 09:52

Sehr ärgerlich. Ich beantworte Deine Frage sehr ungern, aber ich fürchte, dass Ihr dafür die Kosten übernehmen müsst. Ist es überhaupt möglich die vorhandene KWL an den Anbau anzuschließen? Muss dann die Dmensionierung der Anlage nicht neu berechnet und vergrößert werden? Kann man den Anbau nicht in KFW55 bauen? Oder nur als KFW40? Oder sind das keine getrennten Wohneinheiten?
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Do 28. Sep 2017, 10:01

Ja es wäre grundsätzlich schon möglich die KWL bei uns mit anzuschließen. Die Anlagengröße muss natürlich angepasst werden, aber bislang gibt es ja noch keine Berechnung und Auslegung, wir waren auch auch noch nicht zur Bemusterung. Es sind schon zwei getrennte Wohneinheiten, aber das Ganze basiert ja auch auf 2x KfW40 plus Finanzierung, somit würde es keinen Sinn machen auf KfW55 zu gehen. Aber trotz allem bin ich grade etwas erbost, ich habe KfW40 bestellt und zugesichert bekommen, inklusive einem Festpreis. Jetzt soll ich draufzahlen nur weil die Firma merkt das es nicht ganz errreicht wird? Ich kauf mir doch auch keinen 5er BMW, der Händler bestellt einen 3er und sagt dann sorry, damits ein 5er wird müssen sie noch was drauflegen!
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von b54 » Do 28. Sep 2017, 10:03

Dann musst Du das halt bei der Firma eskalieren. Wenn eine schriftlich zugesicherte Eigenschaft nicht eingehalten wird, ist das ja nicht Dein Problem.
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Do 28. Sep 2017, 10:06

Oh mann, bislang lief alles super zwischen uns und Talbau-Haus, ich hatte echt ein gutes Gefühl, aber langsam dreht sich das Fähnchen......
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Casi » Do 28. Sep 2017, 10:06

Ah, ok. Wenn es getrennte Wohneinheiten sind und jeweils die Fnanzierung auch so darauf basiert, dann kann ich mir auch nicht vorstellen, dass eine zentrale KWL genutzt werden darf. Müssen diese dann nicht auch unabhängig voneinander gesteuert werden? Ich würde da mal schnell nachfragen.
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Re: Unser Talbau-Haus im schönen Altmühltal!

Beitrag von Eckonism » Do 28. Sep 2017, 10:11

Die Frage ist wie sich zwei Wohneinheiten definieren. Es gibt bei uns z.B. keine getrennten Zähler für Strom, Wasser oder Heizung, auch eine Verbindungstür zwischen dem Haupthaus und Anbau fehlt. Dennoch ist es im Bauantrag als Zweifamilienhaus definiert.
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