PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

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dholly
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PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von dholly » Sa 11. Aug 2018, 09:19

Hallo Zusammen,

wollte jetzt hierzu mal ein eigenes Thema öffnen, da es sicherlich mehr Fälle oder ähnliche Fälle in dieser Konstellation gibt und ich noch keine konkrete Behandlung dazu im Forum gefunden habe. :engel

Planen derzeit ein Medley 300 mit LWZ 304 Trend/FBH + KWL (derzeit noch nach KFW40 Standard) und ich beschäftige mich gerade mit dem Thema PV-Anlage, da ich es (auch aufgrund der derzeit zusätzlichen Fördermöglichkeiten) sehr interessant finde. Auch habe ich im Bekanntenkreis 2 Leute, die sich in der PV-Branche aufhalten und natürlich empfehlen, diese unbedingt mit zu planen. Die Vorbereitung dafür haben wir bereits im WV hinterlegt.
Mir geht es hier auch aktuell nicht um ein konkretes Angebot, sondern ich möchte erst mal wissen, mit was ich mich speziell Auseinandersetzen soll oder wo hier noch Fehler in der Überlegung sind.

Im Netz bin ich hier auf das intelligente System in Kombination LWZ + Sunny Home Manger/EMI/ISG + z. B. Wechselrichter von SMA Sunny Boy o. ä. gestoßen. Diese Konstellation scheint ja sehr gut zusammen mit der LWZ und den Schnittstellen zu agieren.
Sicherlich gibt es hier Erfahrungen. Das Zusammenspiel für Wärme/Warmwasser mit direkter Versorgung ohne Speicher scheint ja hier auch schon sehr spannend zu sein. In dem Fall werden dann der Haus- und Warmwasserspeicher bewusst am Tag stark beheizt und die LWZ kann ausschließlich vom PV-Strom versorgt werden.

Hier wird das Thema z. B. behandelt:

https://blog.stiebel-eltron.de/smart-ho ... t-zuhause/

Dann sage ich mir natürlich wäre es doch ungeschickt, wenn ich ich mir für 7000 - 8000 € nicht gleich noch eine Batterie mit anschaffe, weil ich ja dann automatisch von KFW 40 auf 40+ springe und die 5000 € Förderung noch mit nehmen kann. Ich denke, damit kann dann natürlich auch noch die Belüftungsanlage und zusätzlicher Strom fürs Haus abgegriffen werden.
Das geht natürlich gleich her mit der Amortisierungsfrage.
Mit der 70%-Regel/Einspeisung o. ä. habe ich mich aktuell noch nicht näher auseinandergesetzt. Ein Kleinunternehmen hätte ich aber angemeldet falls das irgendwie noch relevant ist.

Über Tipps oder Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.
Wir bauen ein Medley 3.0 300B in KFW40, 1,30m Kniestock, LWZ 304, Kamin und ohne Keller.

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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von GERWildcat » So 12. Aug 2018, 09:33

Wenn ihr eure Finanzierung bereits abgeschlossen habt bekommt ihr keine zusätzlichen 5k€. Immer mitbedenken.
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dholly
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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von dholly » So 12. Aug 2018, 10:44

Vielen Dank für den Hinweis. Finanzierung ist aber noch nicht abgeschlossen. Sind derzeit im Status der Planung und haben den Werkvertrag mit Rücktrittsoption auf Basis "KFW 40". Hier wäre dann auch noch die Frage ob es zu Mehrkosten kommt, wenn man hier "KFW 40 Plus" erfüllen möchte.
Die PV-Anlage würden wir ja separat planen.
Zuletzt geändert von BigNose82 am So 12. Aug 2018, 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Überflüssiges Zitat entfernt
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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von Matze320d » So 12. Aug 2018, 14:09

ich hab mich auch schon viel mit PV-Anlagen beschäftigt.
Eine Anbindung der LWZ an die PV macht sicher Sinn aber nie und nimmer ein Speicher. Die sind erstens viel zu teuer und die momentane Akkutechnik einfach zu schlecht. Selbst mit 5000€ Förderung kommt da immer ein Minus bei raus. Es gibt kein einziges Rechenbeispiel welches mit Speicher schwarze Zahlen schreibt. Die Option sich irgendwann einen Speicher nachzurüsten macht Sinn, dafür müssen aber die Akkus noch um einiges besser und billiger werden. Mit Speicher und Förderung darf man auch nur max. 50% einspeisen. Wir kommen momentan am Tag auf 3-5 kw/h am Tag welches wir aus dem Netz beziehen. Das sind knapp 35€ im Monat Stromkosten. Einspeisevergütung bei 70% ist das doppelte.
Wirtschaftlich am besten ist immer das Dach voll zu belegen, knapp unter 10 kwp zu bleiben oder deutlich drüber wenn es das Dach hergibt. Dann die Anlage als Überschusseinspeisung auslegen und gut ist.

Gruß Matze

dholly
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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von dholly » So 12. Aug 2018, 15:08

Hallo Matze, das ist eine Aussage mit der sich was anfangen lässt. So in der Art habe ich mir das schon gedacht.
Knapp unter 10 kwp ausrüsten und später ggf. mal einen Speicher nachrüsten wird dann der Plan sein. Da halten sich auch die einmaligen Anschaffungskosten erst mal in Grenzen.
Dann eben noch die Kombi mit Eigenverbrauch mit der LWZ/Sunny Home und ich denke, das ist eine feine Sache. Den Rest einspeisen. Ist der Gedanke so richtig oder was muss hier dann noch beachtet werden? Der Strom für die Belüftungsanlage hat aber damit dann nichts zu tun oder?
Wie genau ist das noch mit der 70% Einspeisevergütung zu verstehen? Und was muss in der Planung noch berücksichtigt werden bei dieser Lösung? Wegen Anzahl Stromzähler etc.? Danke schon mal.
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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von VIO 450 S130 ERK » So 12. Aug 2018, 15:20

Hi,

wir sind in der gleichen Situation und werden definitiv den Speicher nehmen.
Grund: Die zusätzlichen 5.000 Tilgungszuschuss decken die Kosten des Speichers, der nur 4.500 kostet.

Darüber hinaus gibt es ja die VST zurück.
Das mit der 10 kwp Grenze würde sich auch umgehen lassen, indem das Dach vollgemacht, aber der Teil über 10 kwp erst 12 Monate später in Betrieb genommen wird.

Einzig in BW wie wir müssen für eine weitere "netzdienliche" Förderung ein Verhältnis von 1,2 kwp zu 1 kwh des Speicher haben, weshalb wir hier noch am grübeln sind.
Beste Grüße

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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von BigNose82 » So 12. Aug 2018, 16:52

In Verbindung mit einer LWZ 304 oder 404 macht der Betrieb ohne Speicher keinen Sinn. Eigentlich macht sogar eine ausgeklügelte PV Strategie bei diesen Maschinen keinen Sinn. Es sind On/Off Geräte. Das bischen Strom für die Sommermonate kann man sich gut aus der Steckdose ziehen und im Winter reicht der Ertrag für ein paar Stunden Laufzeit wenn nur die LWZ dran hängt.

Wenn, würde ich den Schritt gehen und auf eine frequenzgeregelte Maschine umsteigen (504 oder anderer Hersteller, besser SWWP mit z.B. Ringgrabenkolli) Dann die Senkenseite optimieren und ertraggeregelt jede Wh die vom Dach kommt in den Estrich jagen. Wenn dann tagsüber doch genug Ertrag da sein sollte, dann in den Speicher und nachts so lange verbrauchen bis er wieder leer ist.
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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von MarkL. » So 12. Aug 2018, 16:58

Ich kann auch das photovoltaik-forum empfehlen wenn es um das Thema PV geht.

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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von dholly » So 12. Aug 2018, 20:56

@BigNose82

was sagst du denn dann zu diesem Thema hier?
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Und meinst du bei "Ertrag für paar Stunden", falls die LWZ an einer Batterie hängt?

@VIO 450

Welche Batterie ist das denn dann für diesen Preis?
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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von VIO 450 S130 ERK » So 12. Aug 2018, 21:02

LG Chem RESU 6.5
meine Gedanken gehen auch in eine kleinere Anlage zunächst, um dafür die 50% Begrenzung zu haben und bei einer späteren, deutlichen Erweiterung (alles voll machen), dan die 70% Regelung zu haben.
Einzig bei der kleineren Anlage gilt 1,2 kwp zu 1 kwh und somit 7,5 kwp Pflicht bei diesem Speicher.

Alternativ steht bei mir ein E3DC entgegen.

Sonnen wäre hinsichtlich Litium Ionen auf Eisenphosphat interessant...

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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von Matze320d » So 12. Aug 2018, 22:47

Du musst bei der der 70% Regelung sicherstellen, dass nie mehr als 70% der Anlagenleistung einspeisen. Das erreicht man am besten durch die dynamische 70%-Begrenzung. Da wird berücksichtigt was du momentan selber verbrauchst, dementsprechend regelt der Wechselrichter.
Beispiel: die Anlage hat 9,9 kwp dann darfst du max 6,93 kw einspeisen. Deine Anlage könnte aufgrund der Sonneneinstrahlung 8 kw Strom erzeugen, dein Eingenverbrauch liegt aber bei Null... also regelt der Wechselrichter bei 6,93 kw ab. Wenn du momentan 1 kw verbrauchst regelt der Wechselrichter erst bei 7,93 kw ab.
Die Anlage benötigt dafür einen S0-Zähler der den Eigenverbrauch misst und die Info an den Wechselrichter weitergibt.

Beim Speicher und der LWZ muss man beachten, dass an einem schlechteren Tag die LWZ versorgt wird aber der Akku nicht geladen wird weil vielleicht nicht genug produziert wird. Ebenso im Winter. Da kann es passieren, dass sich der Akku die Erhaltungsladung aus dem Netz zieht und eben teuren Strom verbraucht.
Ebenso muss man bedenken, dass so ein Akku auch nicht ewig hält. Wenn da nur eine Zelle kaputt geht ist aller Zuschuss und alle Förderung verpufft.

Also wie gesagt, ein Speicher ist Spielerei... wenn man spielen will. Wirtschaftlich ist er in keiner Konstellation... egal wie man rechnet.

Gruß Matze

BigNose82
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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von BigNose82 » Mo 13. Aug 2018, 07:39

@dholly
Ich denke, dass der Text in erster Linie auf gute Laune und die eigenen Interessen von Stiebel abzielt. Warum auch nicht - auf der eigenen Homepage.
Was dort steht, ist ja auch nicht unbrauchbar. Im Grunde steht es zwischen den Zeilen. Wenn man Glück hat und das Dach mehr liefert, als der Verdichter benötigt, ist alles gut. Wenn nicht, greift eine mehr oder weniger komplexe Intelligenz. Ich kenne diese Intelligenz des Home Managers nicht, aber Wunder kann er sicherlich nicht vollbringen. Ein Mix aus Sonne und Wolken lässt den Verdichter, gekoppelt mit einer gewissen Hysterese, irgendwann loslaufen und auf die erhöhten Sollwerte feuern. Kommt nun ein etwas größeres Wolkenfeld, wird er entweder wieder abgeschaltet (Taktrate erhöht sich, negativ für Lebensdauer) oder er läuft unbeirrt weiter und zieht seine 1,3-1,7 kW. Auf der anderen Seite wird Überschuss für lachhafte 13,5 ct/kWh einfach eingespeist wenn seine 10 kW Anlage mal mehr als 1,7 kW liefert und sonst im Haus nix läuft.

Ohne einen Speicher in der Mitte oder variable Verbraucher, ist alles in Echtzeit an den Ertrag vom Dach gekoppelt. Eine modulierende WP könnte man so erziehen, dass sie mit der Drehzahl runter geht und ertragsgeführt der Leistung vom Dach folgt. Die festgelegte Grenze der Überheizung des Hauses wird dann um eine für die Unterkühlung erweitert und schwupp, wird nur noch externer Strom bezogen, wenn es tatsächlich zu kühl werden sollte. Es gibt WP die mit 300-500 W(el) immer noch rd. 2-2,5 kW(th) erzeugen. Und diese Leistung kommt tagsüber sicherlich (fast) immer vom Dach. Überschüsse werden in den Speicher gepumpt und bei ausreichender Ladung an bereitstehende Verbraucher wie WM/TR oder die Spülmaschine abgegeben (Kopplung der Geräte nötig).
Dann kommt die Tatsache dazu, dass die LWWP nunmal per Definition tagsüber, bei etwas höheren AT, effizienter läuft. Ich habe letzten Winter mal den Versuch gemacht und ebenfalls tagsüber etwas überheizt. Das hat sich schon positiv auf die nächtlichen Laufzeiten ausgewirkt, allerdings auch mit der Folge, dass wir teilweise verschatten mussten, wenn die Sonne fast waagerecht ins Haus ballerte. Das wären dann allerdings die Zeiten, in denen die PV den gesamten Bedarf des VD decken könnte. Also auch irgendwie doof ohne Speicher.

Der Artikel ist von 02/2016. Eingezogen in ihr KFW40 Haus ist die Familie 2014. Er kann also sagenhafte 12 Monate Statistik mit einem "Wunderwinter" 2015 hervor bringen. Was ist mit dem Winter 2017/18? Leider kein Wort zur Wohnfläche und sonstigen, Heizlasttechnischen Angaben, wobei 4000 kWh Gesamtverbrauch schon sehr wenig ist (Zitat: "Ich gebe es ehrlich zu, wir haben sicherlich mit dem “Fast-Passivhaus” ein sehr dankbares Haus.").

Die Kernfrage ist, wieviel Energie insgesamt und wieviel durchschnittliche Leistung von deinem Dach an deinem Standort über die Heizperiode erbracht werden kann. Dazu musst du die Statistiken deiner Region studieren um dir ein Bild zu machen. Klar wird eine PV ohne Speicher zur externen Bezugssenkung beitragen. Aber wie viel wirklich bei statischen Verbrauchern und einem vielleicht nicht "fast-Passivhaus"? Kann der Home Manager wirklich Wunder vollbringen, oder doch nur das Leisten, was man mit ein wenig Eigeninitiative auch so schaffen würde (Zitat: "...man bekommt von der gesamten Regelung nichts mit und kann sich um sinnvollere und lebensausfüllendere Sachen als PV-Strom-Optimierung kümmern (lacht).")

Für mich ist das ganze so, wie damals die HD-ready Geschichte. HDMI Buchsen waren da, 720p war da, aber irgendwie weder Fisch noch Fleisch. Wie gesagt, um einen wirklichen Schritt in Richtung smart zu machen, würde ich zumindest auf eine drehzahlgeregelte Maschine umsteigen wenn die Recherche ausreichend Dauerleistung vom Dach prognostiziert.

PS: Das gesamte WW im Juni und Juli zu 96 % solar bereit zu stellen, ist nicht wirklich erwähnenswert. Vor allem, da er eine SOL Anlage hat und daher auch zusätzlich noch Solarthermie auf dem Dach haben muss. Wir zahlen in der Nicht-Heiz-Periode ziemlich genau 15 €/Monat für unsere WW-Bereitung.
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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von Matze320d » Mo 13. Aug 2018, 09:06

Ich hab sogar die Solarthermie vom Dach verbannt um mehr PV zu montieren. Das lag aber auch an der falschen Heizung. Zwei ST-Module und 150l Speicher in einem Compakt-Gerät vertragen sich nicht sonderlich gut. War halt nötig um die Gasheizung bauen zu dürfen.
Also WW läuft jetzt auch komplett wieder auf Gas und wir verbrauchen 6-7€ im Monat na Gas um das WW zu erzeugen. Die 1,2 kwp Solar bringen da einen erheblichen Mehrwert.
Was viel mehr bringt als einen Speicher zu holen ist die Eigenverbrauchsoptimierung. Da kann man mit Smart auch schon viel machen. Es reicht aber schon die Spülmaschine, die Waschmaschine und den Trockner zu nutzen wenn Tag ist und nicht abends noch einschalten.
Zu unserem "hohen" Bezug aus dem Netz sei gesagt, dass wir nachts nen Pflegedienst im Haus haben. Die brauchen natürlich Licht, der Laptop läuft oder der Fernseher sind an. Also immer ein etwas erhöhter Verbrauch im Vergleich zu normalen Haushalten. Außerdem die zusätzlichen medizinischen Geräte die nachts auch laufen.

Gruß Matze

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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von Matze320d » Mo 13. Aug 2018, 09:19

dholly hat geschrieben:
So 12. Aug 2018, 15:08
Hallo Matze, das ist eine Aussage mit der sich was anfangen lässt. So in der Art habe ich mir das schon gedacht.
Knapp unter 10 kwp ausrüsten und später ggf. mal einen Speicher nachrüsten wird dann der Plan sein. Da halten sich auch die einmaligen Anschaffungskosten erst mal in Grenzen.
Dann eben noch die Kombi mit Eigenverbrauch mit der LWZ/Sunny Home und ich denke, das ist eine feine Sache. Den Rest einspeisen. Ist der Gedanke so richtig oder was muss hier dann noch beachtet werden? Der Strom für die Belüftungsanlage hat aber damit dann nichts zu tun oder?
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zu beachten gibt es eigentlich nur, dass du halt keinen WP-Tarif nehmen darfst weil die LWZ ja sonst einen eigenen Zähler hat.
Für die PV brauchst du auch nur einen Zähler mit zwei Zählwerken. Eines für Bezug und das andere für Einspeisung.

Da die Lüftung ja auch normal über Hausstrom läuft erhöht das natürlich wieder den Eigenverbrauch. mit dynamisch 70% kann sich die Anlage dann voll austoben.
Eigenverbrauch ist immer besser wie einspeisen. Du sparst dir die 30 cent im Einkauf statt 12,2 cent für die Einspeisung zu bekommen. Also tagsüber Spüma nutzen und nicht nachts. Das hilft der Amortisierung und du schreibst schneller schwarze Zahlen.

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Re: PV-Anlage Sunny Home Manager/EMI/SMA an LWZ 304 Trend wg. KFW40+ und Speicherfrage

Beitrag von BigNose82 » Mo 13. Aug 2018, 09:33

Naja, austoben ist nicht wirklich der richtige Begriff. Sie zieht entweder 1,X kW oder nicht. Die Lüftung dümpelt mit ein paar zig Watt vor sich hin...
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