Notstrom fürs Haus

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swix112
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Notstrom fürs Haus

Beitrag von swix112 » Di 29. Aug 2017, 16:16

Hallo,
ich habe gerade mal überlegt, ob es sinnvoll wäre sich ein Notstromerzeuger für zuhause zu zulegen und damit das Hazs im Falle des Stromausfalles zu versorgen.

Hat das schon jemand von Euch gemacht?

Für mich stellt sich nur die Frage, was man dafür alles benötigt um zu sehen wo man preislich in etwa liegt.

Ich denke es wäre sehr sinnvoll, da es ja immer mehr Schwankungen in unserem Stromnetz gibt.
Wir bau(t)en ein Medley 220 A als KfW55-Effizienzhaus mit 1,60m Kniestock inklusive LWZ 303 und zwei Fertig Garagen.

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Bernd
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von Bernd » Di 29. Aug 2017, 19:10

Das Thema hatten wir schon mal.
Hat sich als viel zu teuer und zu kompliziert heraus gestellt.
Vom wirklichen Nutzen ganz abgesehen.
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Wilma
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von Wilma » Di 29. Aug 2017, 19:21

swix112 hat geschrieben:...
Ich denke es wäre sehr sinnvoll, da es ja immer mehr Schwankungen in unserem Stromnetz gibt.
In welcher Einöde...? :shock:
Medley 200+ /1,60m Kniestock/Fingerkeller/LWZ303i

stevenprice
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von stevenprice » Di 29. Aug 2017, 19:29

Das Frage ich mich auch gerade ;-)
Die Stromausfälle der letzten 5 Jahre kann ich glaube ich locker an einer Hand abzählen.
Wir bauen ein VIO 300 mit Wintergarten und LWZ 304 Trend
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Unseren Zeitplan findet ihr hier
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von swix112 » Di 29. Aug 2017, 19:38

Gab es das schon einmal im Forum? Habe dazu nichts gefunden....
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von swix112 » Di 29. Aug 2017, 19:42

Wilma hat geschrieben:
swix112 hat geschrieben:...
Ich denke es wäre sehr sinnvoll, da es ja immer mehr Schwankungen in unserem Stromnetz gibt.
In welcher Einöde...? :shock:
Also ich weiß von einigen kritischen Situationen, wo das Stromnetz kurz vorm Kollaps war. Und durch die Energiewende wird das in Zukunft viel häufiger passieren. Vorallem auch länger anhaltende Stromausfälle.

Ich sage nur AG KRITIS, dass haben mittlerweile alle grösseren Städte eingerichtet. Um die kritische Infrastruktur zu durchleuchten. Die wissen warum sie das machen. Grade die Abschlußberichte dieser Gremien sind ganz interessant.
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Bernd
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von Bernd » Di 29. Aug 2017, 19:51

viewtopic.php?f=41&t=4072

Meine Stromversorgung läuft selten länger als zwei Monate durch. Da gibt es bei mir auf dem Land durchaus mal kurze Unterbrechungen. Immer gut an der LWZ zu erkennen, wenn die ihren Modus wechselt.
Aber die sind so kurz, dass da kein Agregat so schnell anspringen könnte!
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von swix112 » Di 29. Aug 2017, 19:54

Bernd hat geschrieben:viewtopic.php?f=41&t=4072
Danke Dir.
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von swix112 » Di 29. Aug 2017, 20:01

Wäre echt mal Interessant wo wir da preislich landen würden.....
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von BigNose82 » Di 29. Aug 2017, 21:28

Die Verfügbarkeit in unserem Verbundnetz ist so hoch wie nie. Was tatsächlich schlechter wird, ist Qualität der Netzspannung, die sich immer weiter weg vom sauberen Sinus hin zu irgendeinem Hackepeter entwickelt. Schuld sind die hunderten millionen Schaltnetzteile auf der Verbraucherseite und auf der Erzeugerseite die Einspeiseumrichter (ganz grob zusammengefasst). Mittlerweile wird ein nicht unerheblicher Anteil des Stroms nicht mehr durch eine gleichmäßige Drehbewegung eines zig Tonnen schweren Rotors in einem Generator erzeugt, sondern dezentral, zehntausendfach pro Sekunde ein und aus geschaltet um annähernd einen Sinus nachzubilden. Es gibt klare Qualitätsregeln wie die Spannung auszusehen hat. Die Grenzen dieser Regeln werden langsam erreicht, andererseits werden erhebliche Anstrengungen zur Kompensation betrieben (auch ganz grob zusammengefasst)
Keine Ahnung wo immer die Schreckenszenarien entstehen, die dann für Panik sorgen. Wir sind jedenfalls weit vom Blackout entfernt.

Zum Thema.
2005 waren im Münsterland ein paar Dörfer teils für einige Wochen stromlos weil Transport- und Verteilnetznetzleitungen durch Eislast kollabiert sind und es keine Redundanz mehr für die betroffenen Gebiete gab. Durch die tiefen Temperaturen ist in den Häusern alles kurz und klein gefroren und zog erhebliche Schäden, vor allem an den Heizungsanlagen nach sich. Damals war ich fast mit der Elektroausbildung fertig und habe mich gefragt wie man das für sich privat am besten verhindern kann.

Eigentlich ganz einfach.. Der Öler damals bei meinen Eltern steckte in einer einzigen Schukodose und brauchte mit allen Pumpen und Nebenaggregaten max. 800 W. Also hätte ein 2 kVA Dieselaggi mit Anschluss an den Rauchabzug des Ölers und ggf. Direktanschluss ans Heizöl dicke gereicht, um auch noch ein, zwei Lampen zu betreiben. Den Preis für ein solches Aggi kennt Google am besten ;-)

Heute, mit den LWZs und Vitocals usw. ists nichts anderes. Das Wichtigste ist nach wie vor, dass einem die Bude nicht kurz und klein friert und man nach einem solchen (extrem unwahrscheinlichen) Ereignis dann noch den Estrich rausklopfen kann....

Die LWZ würde ich per Sanftanlauf an das Aggi hängen. Der Verdichter zieht bei tiefsten Außentemperaturen knappe 2 kW. Soll auch noch eine Stufe des Tauchsieders bedient werden, müsste man mit einem 6 kVA Aggi gut hinkommen.

Preis für Aggi und Sanftanlauf -> Google

Das ist das einzige Szenario vor dem ich seriösen Respekt hätte. Für alles andere würd ich dir empfehlen, dich einem Prepperforum anzumelden ;-) Aber da wirst du mit einem Fertighaus wahrscheinlich umgehend wieder rausfliegen :lol:
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von b54 » Di 29. Aug 2017, 21:35

Ich nehm dann den Kamin ;)
Wir bauten ein Medley 3.0 200B mit 2,15 mtr Kniestock, LWZ 304,KFW 55 und KNX
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von Fremdbauer » Do 31. Aug 2017, 15:48

Zum Heizen, und das bei einer LWZ? Da brauchst du schon was mehr als das billige Baumarktaggregat fuerchte ich... als erstes definitiv mal Drehstrom. Bei einem Drehstromaggregat heisst es dann aber die Schieflast zu beachten. Mit der LWZ selbst kein Problem, wenn du dann aber z.B. den Herd betreiben willst, dann nur alle Platten + Backofen auf einmal, sonst wirst du die zulaessige Schieflast ueberschreiten. Aehnliches dann bei Spuel- und Waschmaschine, Haartrockner,... Und du solltest der LW die Heizstaebe austreiben... denn wenn du die brauchst wird das Aggregat richtig fett.
Am Ende wird das Ding dann nur regelmaessig laufen um mal gelaufen zu sein und damit weiter Geld fressen ohne was zu bringen. Oder aber nicht regelmaessig mal laufen, und wenn es dann tatsaechlich mal gebraucht wird nichts mehr tun.
Zusammengefasst: sinnvoller als ein Aggregat anzuschaffen um eine LWZ zu betreiben waere es da noch ein Klein-BHKW mit Inselfunktion zu beschaffen. Das ist dann zumindest auch im Alltag nicht komplett nutzlos.

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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von BigNose82 » Do 31. Aug 2017, 15:55

Öhhhmm, ist das jetzt die Antwort auf meine Antwort, oder auf die Ursprungsfrage? Aggi->LWZ->Schieflast???->restl. HH-Geräte... Ich blicks gerade nicht so ganz.
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von GERWildcat » Do 31. Aug 2017, 16:07

BigNose82 hat geschrieben:Öhhhmm, ist das jetzt die Antwort auf meine Antwort, oder auf die Ursprungsfrage? Aggi->LWZ->Schieflast???->restl. HH-Geräte... Ich blicks gerade nicht so ganz.

Das ist auf die Ursprungsfrage gemünzt. Drehstromaggregat heißt 3 Phasen. Wenn dann nur eine oder 2 Phasen belastet werden, weil zB nur eine Herdplatte anstatt aller 4 betrieben wird, gibt das Probleme mit dem Aggregat. Ich könnte jetzt was über Enthropie erzählen, aber von Elektrikerseite kenn ich das nicht soo gut. Hab nur die Thermodynamische Theorie mal gelernt.

Oder bin ich auf dem kompletten Holzweg? Bin kein Elektriker...
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Re: Notstrom fürs Haus

Beitrag von BigNose82 » Do 31. Aug 2017, 16:09

Nene, alles gut ;-)
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