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 Betreff des Beitrags: Re: Bad wird nicht warm! (LWZ304 Trend)
BeitragVerfasst: So 15. Jan 2017, 12:44 
Azubi
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Ich hole das Thema noch mal kurz hervor: Ich würde gerne die Heizkurve und den Fußpunkt der LWZ etwas nach unten regeln. Nach Anpassung der Steigung bewegt sich das alles schon in die Richtung, allerdings erreicht das Badezimmer dann keine 22°C mehr (die ich gerne hätte). Am Heizkreisverteiler habe ich den Durchfluss für das Badezimmer etwas nach oben geregelt, was aber noch nicht ausreicht.

Folgende Fragen:
- Wie weit kann ich den Durchfluss hochregeln ohne irgendwelche Schäden zu riskieren? Aktuell von ca. 1,7 auf 1,9 hochgeregelt
- Kann ich hier etwas falsch machen? Es lässt sich dann immer schwerer weiterdrehen, möchte nicht dass mir irgendwann etwas entgegenfällt
- Thermostat voll auf oder Steuerung ab führt zum gleichen Maximaldurchfluss, unabhängig davon ob weitere Kreise offen oder geschlossen sind, d.h. die anderen runterregeln dürfte keinen Effekt auf den Durchfluss im Badezimmer haben?
- Habt Ihr weiterer Tipps wie ich das Bad wärmer bekomme? Im Moment müssen wir alle Räume relativ weit herunterregeln, damit das Bad mit voll aufgedrehtem bzw. deaktiviertem Thermostat auf 21.6°C kommt. Wenn ich hier etwas höher käme, könnte ich alle anderen Räume im Haus weiter hochregeln und die LWZ nach unten

P.S.: Ich hätte das jetzt auch in den LWZ Einstellungs-Thread packen können - da ich mit den Einstellungen der LWZ aber erst weiterkomme wenn die Verteilung im OG passt habe ich es mal hier platziert.

Danke vorab für jeglichen Input!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bad wird nicht warm! (LWZ304 Trend)
BeitragVerfasst: So 15. Jan 2017, 14:29 
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Also genrell sollte da auch ein größerer Druchfluss als die 1,9L möglich sein!

Auf was für einen Wert ist denn dein Überströmventil eingestellt?
Das befindet sich auch im HKV im OG.



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 Betreff des Beitrags: Re: Bad wird nicht warm! (LWZ304 Trend)
BeitragVerfasst: So 15. Jan 2017, 14:42 
Azubi
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Bernd hat geschrieben:
Auf was für einen Wert ist denn dein Überströmventil eingestellt?
Kannst Du mir noch einen Tipp geben, wo sich das bei mir im HKV befindet? Ein Bild meines OG HKV ist auf der ersten Seite dieses Threads. :denk


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 Betreff des Beitrags: Re: Bad wird nicht warm! (LWZ304 Trend)
BeitragVerfasst: So 15. Jan 2017, 14:50 
Stararchitekt
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Das ist das Ventil ganz rechts.
Wenn der Druck zu groß ist, weil z.B. nicht genug Kreise offen sind, lässt dieses Ventil das überschüssige Wasser durch.
Gleiches gilt natürlich auch, wenn dort einfach nur ein zu geringer Wiederstand eingestellt ist.
Aber schau erstmal nach, auf welchem Wert das steht, und wie die Skala an dem Ventil ist.



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 Betreff des Beitrags: Re: Bad wird nicht warm! (LWZ304 Trend)
BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 22:23 
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Hallo,
ich hatte vor 11 Monaten diesen Thread eröffnet und leider ist es immer noch recht kühl im Bad - maximal 20,7 Grad. Es haben diverse Besuche, bzw. Telefonate mit Stiebel Eltron und unserem Hausanbieter stattgefunden. Leider gab es-wenn überhaupt- nur kurzfristuge Verbesserungen. Gestern erklärte mir der "Heizungsfachmann", dass man natürlich die Raumtemperatur an der Heizung auf 23 Grad stellen müsste, wenn es im Bad 22 Grad geben soll.
Ich dachte ja, dass diese Temperaturunterschiede bei den Räumen durch den Durchfluss am Verteiler ( hydraulischer Abgleich) geregelt werden ...?
Trotzdem habe ich es versucht: nun wurde es im Wohnzimmer über 22 Grad warm, wir mussten das Raumthermostat runterdrehen...
im Bad blieb die Temperatur unverändert.
Darauf hab ich nochmal den Durchfluss für das Bad gecheckt : er war bei 3Litern!
Nach einem weiteren Telefonat habe ich diesen wieder auf 1,5 Liter gesenkt, da bei einem größeren Durchlauf die Gefahr bestünde, dass der Boden sich nicht so gut erwärmen könnte, wen das Wasser mit so einem großen Durchfluss fließen würde.
Ich habe das zwar nicht verstanden, trotzdem den Durchfluss gesenkt. Leider bleibtt die Temperatur im Bad nach wie vor bei 20,7 Grad.
Hat noch jemand eine Idee?
Vielen Dank schon mal


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 Betreff des Beitrags: Re: Bad wird nicht warm! (LWZ304 Trend)
BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 23:04 
Azubi

Registriert: Do 9. Nov 2017, 12:28
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Also wenn ich - korrigiert mich, wen ich falsch liege - mein (Laien-)Wissen aus diversen Foren und dem LWZ-Einstellungs-Thread einbringen kann:

Ich denke, das Problem liegt daran, dass der Heizkreis einfach zu kurz ist. Die übrigen Heizkreise dürften deutlich länger sein im Haus.

Wenn Du den Fluss hochdrehst, entsteht ein Kurzschluss, da der Rücklauf über den kurzen Kreis deutlich früher einsetzt/die RL-Temperatur steigt. Dadurch verkürzt sich die Laufzeit des Verdichters und die FBH schaltet generell früher ab. Für alle Heizkreise -> die Heizung taktet deutlich häufiger pro Tag.

Wenn Du den Fluss reduzierst, wirds auch nicht besser - ist ja klar, brauche ich denke ich nciht weiter auszuführen.

Das ist generell einfach ein konstruktionsbedingtes Problem (Länge HK). Die einzige Option, die z.B. hierhttps://www.energiesparhaus.at/denkwerkstatt/allgemein_a.asp?Thread=39756_1 empfohlen wird, ist, einen Heizkreiz ggf. auch auf eine Wand auszudehnen. Was Dir allerdings NACH der Bauphase nichts bringt.

Unterm Strich wirst Du daran nicht viel ändern können, außer die Tür offen stehen zu lassen, damit der Rest ddes Hauses den Raum mit heizt.
Oder schreib mal in den Energiesparhaus.at-Thread, vielleicht haben die Freaks dort noch ne Idee.



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 Betreff des Beitrags: Re: Bad wird nicht warm! (LWZ304 Trend)
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 08:00 
Stararchitekt

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Wohnort: Arnsberg
Wie ist der Verlegeabstand im Bad? Kannst du den noch irgendwie z.B. anhand von Bildern herausfinden?
Leider ignorieren viele Planer, dass entgegen der geltenden (standard-) Auslegungskriterien, Bäder konsequent mit 5 cm VA geplant werden sollten. Zusätzlich, wie du ja auch schon in deinem Eingangspost erwähnt hast, sollten unter wirklich allen Flächen incl. Dusche und Badewanne Rohre verlegt werden. Wenn es der finanzielle und planerische Rahmen zulässt, sogar in den Wänden. Letzteres stellt im FH-Bau allerdings eine größere Herausforderung dar, als im Massivbau weil die Wände dort ohnehin verputzt werden.

Wir haben z.B. 2,16 m² Fläche unter der Dusche. Ich habe im Vorfeld versucht, auch hier Heizrohre planen zu lassen. Leider ohne Erfolg, da wir den Gefälleestrich selber vergeben haben und natürlich die Standardantwort bezüglich der Haftung kam... Auf einer Verringerung des VA auf 5 cm habe ich nicht bestanden, da wir keine 24 °C im Bad anstrebten. Das ist allerdings nur persönliches Empfinden.

Aber egal, da änderst du jetzt eh nix mehr dran. Es hapert an der Kombination der "Standardauslegung" und der eingesetzten Wärmepumpe (on/off Gerät): Du schreibst in deinem Eingangspost, dass alle Räume ohne Verwendung der ERR entsprechend eurer Wünsche warm werden. Das lässt auf eine gute Hydraulik und entsprechenden thermischen Abgleich (mit Ausnahme des Bades) schließen. Damit einhergehend sind lange Takt- und ebenso lange Pausenzeiten. Das ist aus Sicht der Effizienz perfekt, allerdings krebst das Bad ohnehin schon knapp unterhalb der Grenze rum und bekommt jetzt in der Übergangszeit nur alle paar Stunden mal für ein paar Stunden Wärme zugeführt.
Also: Die RT folgt im gesamten Haus incl. Bad gemäß der Hystereseeinstellung des Heizwassers und den daraus resultierenden Takten mit z.B. +/- 0,5 oder 0,7 K. Je nachdem, wie scharf die Hyst. eingestellt ist. In den Wohnräumen ist das kaum spürbar, im Bad allerdings enorm, weil es dort ohnehin schon zu kühl ist.
Eine modulierende WP hält das Heizwasser innerhalb der Modulationsgrenzen auf dem Sollwert. Das hätte zumindest den Vorteil, dass das Bad kontinuierlich versorgt würde und eben nicht dem Taktverlauf des on/off Gerätes folgt.

Die Aussage, dass noch mehr Durchfluss den Boden weniger stark erwärmen könnte, ist Quatsch. Einzig der von Dr. Bob genannte Kurzschluss könnte diesen Effekt indirekt auslösen, was allerdings auch bedeuten würde, dass es im Rest des Hauses insgesamt kühler würde, da die Takte schneller abgewürgt würden.

Naja, hätte, wäre, wenn... Was kannst du tun?

Im Grunde Pest oder Cholera, verbunden mit Milchmädchenrechnungen ;-)
1) Am einfachsten wäre es, die Systemtemperatur anzuheben. Da dies am wenigsten Hirn erfordert, wurde diese Lösung auch als "natürlich müssen Sie..." hervorgehoben.
2) Du schaffst es, die Takte zu verkürzen und die Anzahl zu erhöhen (z.B. durch eine engere Hysterese im Heizkreis). Damit wirst du keine riesen Erfolge erzielen, aber die Auskühlung zwischen zwei Takten wird geringer.
3) Du nutzt den Direktheizer. Etwa 20 °C Grundtemperatur im Bad bedeutet ja keine arktische Kälte. Ein 2 kW Direktheizer bringt den Raum in Minutenschnelle (ggf. unterstützt durch warme Duschschwaden) auf locker 24 °C.

Alle Lösungen verschlechtern unterm Strich die Effizienz. Die Frage ist nur: Welche am wenigsten?
Ich weiß nicht, ob ihr Poweruser des Bades seid, aber rein vom Gefühl her, ohne detailliert gerechnet zu haben, würde ich sagen, dass die Anhebung der Systemtemperatur die schlechteste Option ist, um einen Raum, der wenige Minuten am Tag genutzt wird, wunschgemäß zu temperieren (Faustregel: 1 K mehr Heizwassertemperatur zieht etwa 2-2,5 % mehr Verbrauch nach sich)
Takte verkürzen und Anzahl erhöhen geht zu Lasten der Mechanik in der WP und zugunsten der Anlaufverluste.
Täglich zehn minütiger Betrieb des Direktheizers hingegen, lässt sich astrein und schnell berechnen. 2 kW und 10 Minuten bedeutet, dass ihr nach 6 Tagen 2 kWh verbraucht habt, also kostet euch die Woche grob übern Daumen 50 ct.



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 Betreff des Beitrags: Re: Bad wird nicht warm! (LWZ304 Trend)
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 10:53 
Praktikant

Registriert: So 11. Okt 2015, 10:57
Beiträge: 4
Guten Morgen,
vielen Dank für die schnellen und ausführlichen Antworten. Meine Überlegung ist jetzt nur, ob ich die Hausbaufirma nicht in die Pflicht nehmen kann. Schließlich haben wir die Raumtemperaturen bei der Bemusterung festgelegt und wenn nun diese nicht erreicht werden, müsste doch eigentlich eine Nachbesserung erfolgen, oder ?
Für mich ist das schon ein Baumangel, wenn man zwingend einen Heizlüfter o.ä. braucht um das Bad auf 21 Grad zu erwärmen... :-(


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