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Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: So 5. Aug 2018, 22:28
von BigNose82
Wir haben die gesamte Verteilung unter der Dampfsperre gemacht. Die Brücken die quer zur Lattung verlaufen über die Latten gelegt. Ansonsten eine kleine Nut in die Latte gesägt und die Leitung mit etwas Krepp fixiert. Alle Verbindungen längs zur Lattung habe ich dann später von unten mit der Spirale rein gezogen. Die Löcher haben wir mal so mal so gebohrt. Linien die quer zur Lattung liefen, direkt und alle anderen Löcher dann erst später.

Versuche immer Mäander zu bilden, dann hast du keine Abzweige mit drei Leitungen. Das ist in dem engen Raum sehr fummelig und fünf Drähte pro Leitung machens nicht einfacher.

Habe mir die Spots zu jeder Brennstelle nach Lust und Laune auf braun und schwarz aufgeteilt, sodass ggf. jeder Kreis nochmal teilbar ist.
Den abgesetzten Teil der Leitungen habe ich dann vor dem Verbinden so zurechtgebogen, dass alles schön parallel und gleichlang ankommt. So liegen die Wagostapel jetzt neben den Löchern, ohne dass da Zug oder sonst eine Kraft drauf wirkt. Das kann ich auch ohne Klemmkästen noch gut mit meiner Berufsehre vereinbaren ;-)

Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Mo 6. Aug 2018, 08:09
von Neo2017
Da hab ich auch gleich noch eine Frage zu den Spots.
Wir haben aktuell im ganzen Haus die dimmbaren Philips LED Warm Glow 5 W (GU10) geplant.
Habe auch schon einige Lampen davon besorgt. Leider werden die schon nach kurzer Zeit sehr heiß. Nach etwa 15 Minuten kann man sich schon dran verbrennen. Kann das für die Dampfsperre im DG kritisch werden mit der Kaiserdosenlösung?

Wenn das kritisch ist würde ich im DG lieber andere dimmbare Lampen nehmen. Könnt ihr mir da vielleicht was empfehlen was nicht so heiß wird?
Soll aber auch warmweiß sein (2700K).

Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Mo 6. Aug 2018, 10:00
von BigNose82
Hmmm. Wie heiß werden die denn? Stevenprice und ich haben die auch im Einsatz... Habe mal irgendwo aufgeschnappt, dass ein Gegenstand etwa 60 °C warm ist, wenn man ihn maximal 3 sec anfassen kann. Naja, wer weiß - was ich damit sagen will, ist, dass vieles was wir als "boah, da verbrennt man sich dran" empfinden, gerade mal zwischen 60 und 80 °C liegt. Die Temperaturbeständigkeit von PE-Folien einiger Hersteller ist durchweg mit 80 °C angegeben.
Bist du dir sicher, dass die Leuchtmittel wärmer werden und vor allem auch die Luft drum rum? Ich bin da eher entspannt :-)

Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Mo 6. Aug 2018, 10:43
von Neo2017
Also ich hab die Lampe früher losgelassen als nach 3 sec. :)
Die genaue Temperatur kenne ich leider nicht. Kann gut sein dass sie so zwischen 60 und 80°C liegt.
Ich lass die Lampen momentan alle raushängen damit sie besser gekühlt werden.

Da ich noch etwas von der Dampfsbremse rumliegen habe werde ich mal einen Test machen und ein Stück direkt an die Lampe und den Sockel halten. Dann sehe ich ja was im schlimmsten Fall passiert

Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Mo 6. Aug 2018, 18:56
von stevenprice
Ich habe die Temperatur gerade mal mit einem sehr genauen Thermometer (+/- 0,4 Grad) nach 15 Minuten Betrieb gemessen: 52 Grad an der heißesten Stelle. Sollte also kein Problem sein :-)

Wir haben die Philips allerdings nur im EG und dort mit Abstandhaltern verbaut.
Im OG habe ich damals wegen geringerem Platzbedarf und höherer Schutzart (Bad) Coins von Paulmann gekauft.
Das Licht der Paulmann Coins ist schön, dass von den Philips allerdings gerade im gedimmten Zustand schöner...

Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: So 19. Aug 2018, 22:58
von marsab
Abend zusammen,

wollte mich noch mal für die Tipps bedanken!
Leider bin ich die letzten Tage noch gar nicht dazu gekommen.

Haben uns letztendlich für Luxvenum Spots entschieden. Die haben ebenfalls nur 25mm Höhe und geben ein sehr helles licht ab. Dim2Warm ist auch möglich.

Grüße Marco

Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Do 23. Aug 2018, 08:01
von Shadow85
Ich habe die Kabel über der Dampfsperre verlegt, weil es bei meinem Deckenaufbau gar nicht anders möglich ist.
Je nach Hausart kann sich das wohl unterscheiden. Ist aber auch kein Drama bei korrekter Abdichtung und mit den von mir schon vielfach erwähnten Instaaboxen...

Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Do 23. Aug 2018, 23:48
von nixus_maximus
Hat jemand der die Spots selbst gemacht hat eigentlich Spritzputz von FH machen lassen? Hatte in der FB Gruppe gelesen dass es da Probleme mit FH gäbe wg Garantiekette.

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Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Fr 24. Aug 2018, 08:09
von Shadow85
Warum sollte es da Probleme geben? Notfalls können die Spot-Löcher ja auch erst nach dem Spritzputz gebohrt werden. Das sollte auf die Ausführung des Putzes keinen Einfluss haben.

Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Fr 24. Aug 2018, 08:37
von nixus_maximus
War auch mein Gedanke. Hatte wohl in den anderen Fall der Bemusterer so gesagt.

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Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Fr 24. Aug 2018, 08:47
von Elphaba206
Nein, ist kein Problem. Mir ist kein BV bekannt, wo es hier Diskussionen mit Fingerhaus gegeben hätte.

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Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Fr 24. Aug 2018, 09:05
von stevenprice
Nein, ist kein Problem. Haben wir auch so gemacht und die Löcher vor dem Spritzputz gebohrt.

Re: LED-Einbauspots mit geringer Einbautiefe

Verfasst: Fr 24. Aug 2018, 09:21
von Shadow85
nixus_maximus hat geschrieben:
Fr 24. Aug 2018, 08:37
Hatte wohl in den anderen Fall der Bemusterer so gesagt.
Das glaube ich sofort. Was die mir alles erzählt haben als ich sagte ich mache die Spots selber... :naja
Von geht nicht bis unmöglich war alles dabei.

Jetzt habe ich überall im Haus selbst verbaute Spots und es gab keinerlei Probleme.
Nur das ich pro fertigem Spot ca. 15€ gezahlt habe und FH 80€ dafür haben will. Komisch, oder? ;)