Einstellungen LWZ

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BigNose82
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » Sa 29. Sep 2018, 11:13

Bei Tagbetrieb wird halt 24 h der Parametersatz für die Tageinstellung gefahren. Im Automatikmodus gemäß Zeitprogramm.
Aber Achtung, manueller Tagbetrieb gilt dann für alle drei Funktionen Heizung, WW und Lüftung.
Ich würde das so nicht machen. Das was du jetzt vor hast ist nichts anderes als eine klassische Nachtabsenkung... mach es doch so, einfacher gehts nicht...
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Karle » Sa 29. Sep 2018, 11:20

Ja muss ich mir mal anschauen.

Wobei es in der Anleitung bei "Tagbetrieb" heißt, dass WW und Lüftung nicht beeinflusst werden ... aber gut das finde ich raus ;-)

Gruß

Karl
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » Sa 29. Sep 2018, 11:24

Oh ja, tatsächlich. WW und Lüftung laufen gemäß des jewiligen Zeitprogramms weiter...
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Neo2017 » So 30. Sep 2018, 18:33

Wie hoch musstet ihr denn die Korrektur der Außentemperatur an der Wärmepumpe einstellen? Bei mir sind das 6 bis 7 K Abweichung zu meinem normalen Außenthermometer an der gleichen Hauswand. Hat das irgendwelche negativen Auswirkungen? Wie hoch sind denn bei euch so die Abweichungen?
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » So 30. Sep 2018, 18:35

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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Bernd » So 30. Sep 2018, 19:13

Aber die Korrektur ist egal, wie hoch die ist!
Solange die Temperatur immer ungefähr passt, ist das kein Problem!
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » So 30. Sep 2018, 19:52

Das "Problem" ist eher, dass der Außenfühler ein PTC mit Zweileiteranschluss ist, was messtechnisch bei den Wegen eine Katastrophe ist...
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von ma7zE » Di 2. Okt 2018, 20:22

muss ich um den code für die änderung des bivalenzpunktes einzustellen, bei der heizungsfirma erfragen?

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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Dr. Bob » Di 2. Okt 2018, 20:27

1-0-0-0

;-)
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Lobot » Mi 3. Okt 2018, 11:12

Hallo BigNose82,

ich habe deine Optimierungen an der LWZ mit Spannung verfolgt und bin sehr beeindruckt. War mächtig Arbeit, die 133 Seiten hier durchzulesen, aber das war es wert 😊

Kurz zu mir. Ich bewohne seit April mit meiner Frau ein Neo mit ca. 170m² und Keller (KFW55).
Wir haben die LWZ 304 Trend, eine kleine PV Anlage mit 4,7kWp und das ganze ist über ein SmartHome Marke Eigenbau (Raspberry mit FHEM, Attiny-Prozesorren usw., Rollladensteuerung, Bewegungsmelder,…) vernetzt.

Ich habe im Sommer schonmal die Warmwasserbereitung nach deinem Vorbild optimiert: nur eine Ladung auf 43°C (+-2) ab 14Uhr, wenn bei uns die PV ihren Peak hat (läuft alles über einen Zähler).
Zusätzlich erkennt das System, ob zum Ende der WW-Bereitung immer noch PV-Überschuss da ist und setzt dann die Wassertemperatur ohne Abbruch auf 50(+-2).

Selbst mit den 43°C kommen wir zu zweit trotz Regendusche locker bis in den nächsten Tag. Zum Baden sollte es schon mehr sein :D
Zirkulation erfolgt nur nach Bedarf für wenige Sekunden, wenn die Präsenzmelder in Bad und WC anschlagen. Dann aber auch nur maximal 1x in 30min, oder so…

Nun habe ich angefangen, die Heizung vernünftig einzustellen.

Rimu hat ein ziemlich bescheidenes Basis-Setup hingelegt:
Pumpe 80%
Volumen ca. 11L
Spreizung 10-11K

Ich hatte mir von denen beim Einrichten mal das Datenblatt mit den einzelnen Volumen pro Raum fotografiert und habe die Werte um 40% hochgesetzt, um erstmal die Relationen zwischen den Räumen zu behalten, während das Volumen erhöht wird.

Jetzt habe ich erstmal folgendes Setup:
Pumpe 67%
Volumen 15,2L
Spreizung ca. 5,8K

Positiver Nebeneffekt: die Heizkreisverteiler rauschen nicht mehr so, weil die Begrenzer weiter offen sind. So viel zum Thema Vollgas und Handbremse…

EER ist natürlich aus, aber theoretisch möglich. Thermostate hatte ich gleich abbemustert, da die Regelung der Stellmotoren mittels Relais zentral erfolgen kann.

Jeder Raum hat einen digitalen Temperatursensor, für die LWZ habe ich im offenen Wohnbereich als Führungsraum noch einen passenden PTC angeklemmt und kalibriert.

Im Moment fahre ich die Heizkurve mit folgenden Werten:
Fußpunkt: 0.5
Steigung: 0.2
Hysterese0: 1.5
Hysterese1-5: 0
Asymmetrie: 1
Anteil Vorl.: 0
Raumeinfluss: 30%
Pumpe Min: 1
Pumpe Max: 25
Raum-Soll: 21,5°C

Mit Fußpunkt und Steigung muss ich noch ein bissel experimentieren, wenn die Temperaturen passend sind. Dann möchte ich noch dein System mit dem Verschieben der Hysterese implementieren, damit die Heizung in der Übergangszeit tagsüber mehr Energie puffert.

Mich würde jetzt mal deine Meinung zum Thema Raumeinfluss interessieren.

Wir haben bei uns zwei Faktoren, die stark auf die Temperatur im Führungsraum einwirken:
1. Sehr große Glasfronten, die den ganzen Tag viel Sonnenenergie reinlassen. Diese werden mit Verlauf des Sonnenstands automatisch mehrstufig beschattet, wenn ein Temperaturwert im Wohnbereich überschritten wird (aktuell ab 23,5)
2. Kaminofen, welcher die Hütte ganz schön aufwärmt. Durch das offene Treppenhaus steigt die Temperatur auch in den oberen Räumen.

Macht es Sinn, den Raumeinfluss unter diesen Bedingungen zu nutzen? Wenn ich den Kamin anfeuere, wird es fix ordentlich warm und der Sollwert vom Rücklauf geht entsprechend in den Keller.

Der Temperaturüberschuss reicht in der Übergangszeit bis zum nächsten Morgen, was ja prinzipiell nicht schlecht ist.

Wenn tagsüber die Sonne scheint, habe ich dann zwar auch eine gute Temperatur in der Bude, aber der Raumeinfluss wird dann wohl verhindern, dass nachmittags bei PV-Überschuss Energie für die Nacht in den Estrich gepumpt wird.

Gibt es da Erfahrungswerte zu?

Beste Grüße,
Martin

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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Dr. Bob » Mi 3. Okt 2018, 19:47

Ich hab auch mal wieder ne Frage...mutmaßlich wird die auch Bignose beantworten (müssen), weil ich mir ein Phänomen nicht erklären kann.

Die Heizungsanlage hat heute folgende Werte ausgespuckt:
Plot1.jpg
Die Spitze für die WW-Bereitung ist klar. Aber warum läuft 2h lang die FBH mit identischem Vor- und Rücklauf ohne nennenswerte Spreizung und ohne gemessenen Energieverbrauch (WM HZ Tag oder WM HZ Solar?).


Nebenbei: Der Techniker war da wegen dem sporadisch nicht laufenden Lüfter und hat leider nichts gefunden. Er meinte, es könnte am aktivierten Feuchteschutz liegen, da die Anlage dann manchmal spinnt - daher ist de rjetzt aktiviert. Dazu haben wir auch ein Software-Update für die LWZ bekommen mit dem Ergebnis, das jetzt Fehler 53 auftaucht, da eine Messonde fehlt, die es noch garnicht gibt :-D . Die wird dann bei Gelegenheit nachgerüstet.
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Bernd » Do 4. Okt 2018, 06:59

Lobot hat geschrieben:
Mi 3. Okt 2018, 11:12
Rimu hat ein ziemlich bescheidenes Basis-Setup hingelegt:
Pumpe 80%
Volumen ca. 11L
Spreizung 10-11K


Jetzt habe ich erstmal folgendes Setup:
Pumpe 67%
Volumen 15,2L
Spreizung ca. 5,8K
Da hätte ich jetzt mal eine Frage zu.
Du hast die Pumpenleistung von 80 auf 67% runter gesetzt, hast aber dadurch einen größeren Durchfluss?
Und eine kleinere Spreizung ist ja nun auch nicht wirklich erstrebenswert?!
Oder hast du da nur ein paar Werte vertauscht?


Lobot hat geschrieben:
Mi 3. Okt 2018, 11:12
Mich würde jetzt mal deine Meinung zum Thema Raumeinfluss interessieren.

Wir haben bei uns zwei Faktoren, die stark auf die Temperatur im Führungsraum einwirken:
1. Sehr große Glasfronten, die den ganzen Tag viel Sonnenenergie reinlassen. Diese werden mit Verlauf des Sonnenstands automatisch mehrstufig beschattet, wenn ein Temperaturwert im Wohnbereich überschritten wird (aktuell ab 23,5)
2. Kaminofen, welcher die Hütte ganz schön aufwärmt. Durch das offene Treppenhaus steigt die Temperatur auch in den oberen Räumen.

Macht es Sinn, den Raumeinfluss unter diesen Bedingungen zu nutzen? Wenn ich den Kamin anfeuere, wird es fix ordentlich warm und der Sollwert vom Rücklauf geht entsprechend in den Keller.

Der Temperaturüberschuss reicht in der Übergangszeit bis zum nächsten Morgen, was ja prinzipiell nicht schlecht ist.

Wenn tagsüber die Sonne scheint, habe ich dann zwar auch eine gute Temperatur in der Bude, aber der Raumeinfluss wird dann wohl verhindern, dass nachmittags bei PV-Überschuss Energie für die Nacht in den Estrich gepumpt wird.

Gibt es da Erfahrungswerte zu?

Beste Grüße,
Martin
Ich habe bei meiner 303 auch einen Innenraumfühler angeschlossen und habe den Raumeinfluss auf 50% stehen. Seit dem habe ich eine sehr viel konstantere Innentemperatur, wenn keine weitere Wärmequelle dazu kommt, da die LWZ ja die Vorlauftemperatur langsam runter regelt, wenn sie sich der gewünschten Innentemperatur annähert.
Und ja, der Sollwert geht stark nach unten, wenn ich den Ofen anfeuere. Aber das darf er ja auch.
Ob jetzt der Sollwert runter geht, oder die LWZ über den Rückfluss nur noch warmes Wasser zurück bekommt, und dadurch die Pumpe für die FBH nach kurzer Zeit wider ausschaltet, ist ja auch egal. Kommt aufs gleiche raus.
Und "Energie" für die Nach bekommst du ja auch nur dann in den Estrich, wenn du die Solltemperatur für den Innenraum tagsüber hoch stellst. Denn sonst passiert ja das gleiche, wie beim Ofen. Die LWZ merkt, dass der Rücklauf nur unwesentlich kühler wie der Zulauf ist, und stellt die Pumpe wider ab.
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » Do 4. Okt 2018, 06:59

@Lobot
Erstmal danke für das gute Feedback!
Ob mit oder ohne Raumeinfluss, führen beide Arten der externen Erwärmung letztendlich dazu, dass natürlich irgendwann nicht mehr zugeheizt wird. Mit einer Luft-Temperatur-Rückmeldung wird dieser Zeitpunkt weiter nach vorne geschoben. Das kann natürlich Auswirkungen auf die anderen Räume haben, die nicht so gut extern beheizt werden.
Wenn du die Heizung z.B. 100 % raumgeführt betreiben würdest und sich der Bereich, in dem der Sensor hängt, erwärmt, würde direkt bei Erreichen der Soll-RT abgeschaltet, ganz unabhängig davon, was der gemeinsame Rücklauf über den Zustand des gesamten Hauses verrät.

Der Gedanke hinter der ganzen Optimiererei ist neben der Verbesserung des Taktverhaltens die größtmögliche Ausnutzung des Selbstregeleffektes. Wenn die Temperatur des Bodens so gerade ausreicht, um eine bestimmte Lufttemperatur zu erreichen, dann sinkt die Leistungsabgabe der Bodenfläche rapide ab, wenn die Luft darüber extern über die eigentlich erreichbare Temperatur erwärmt wird. Klar, ein wenig Energie wird immer noch in den Speicher geladen, aber der größte Teil des Wärmestroms aus dem Heizwasser konzentriert sich auf die Bereiche, die noch nicht so warm sind. Diese erwärmen sich nun schneller und es wird entsprechend früher abgeschaltet, als es ohne die externe Aufheizung der Fall wäre.

Dann sind aber die Speicher auch aufgeladen.

Wenn jetzt eine RT-Rückmeldung das Abschalten übernimmt und die externe Wärmezufuhr ausreicht, um alle Räume im Haus hoch zu ziehen, dann ist nur die Luft auf z.B. 24 °C. Die Speicher sind dann überproportional kühler, was zur Folge hat, dass die Lufttemperatur schneller wieder sinkt.
-> Wenn du dir vorstellst, dass du die Luft in einem Raum in kurzer Zeit mit einem Fön von 15 °C auf 22 °C erwärmst, dann ist die Energie nur in der Luft gespeichert. Und das ist nicht viel, deshalb geht das ja auch so schnell :-) Der Estrich Speicher bekommt davon nix mit. Die Wärme haut durch die Dämmung ab und es ist wieder kalt. Wäre der Estrich voll, würde die Abkühlung länger dauern.

Langer Rede kurzer Sinn:
- Ja, der Raumeinfluss verhindert Laufzeiten zu energetisch günstigen Tageszeiten, wenn die Sonne die Bude erwärmt
- Ja, der Raumeinfluss "spart" Laufzeiten mit der Gefahr, dass die externe Zuheizung nicht ausreicht, um alle Räume wie gewünscht und vor allem lange genug (-> Speicherung) zu temperieren
- Du müsstest den Sollwert dann hochsetzen, was im Umkehrschluss einer Verringerung bzw. Deaktivierung des Raumeinflusses gleich kommt
- Speichern in den Estrich geht fast ausschließlich nur über die Heizung
- Andere Speichermassen sind im Vergleich zum Massivbau quasi nicht vorhanden

-> Probiere einfach verschiedene Raumeinflüsse aus und beobachte das Laufverhalten der Kiste. Blöd ist, dass das alles sehr lange dauert und selten tagelang die gleichen Bedingungen herrschen...

Seit wir nun endlich seit Februar auch automatisiert sind und die ganze Geschichte seit dem Frühling vernünftig eingerichtet ist, zeichnen sich jetzt erste Erfolge ab. Die raumweise Verschattung greift, ähnlich wie bei dir, ab einer RT von 24 °C. Zu dem Zeitpunkt war bis jetzt die Heizung (ohne Raumeinfluss) jedesmal fertig - hat also den Estrich im gesamten Haus geladen und die Sonne hat dann die einzelnen Räume ggf. bis auf 24 °C nachgezogen. Umgekehrt wäre ja blöd - Heizung läuft und Verschattung aktiv :lol:


@Doc
Ist m.E. nach ein Softwarebug. Kommt bei mir auch ab und an vor :-)
Die Pumpensteuerung hat sich wahrscheinlich irgendwo festgefressen.
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » Do 4. Okt 2018, 07:00

Oh, morgen Bernd, was ein Timing :-)
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von BigNose82 » Do 4. Okt 2018, 07:00

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