Einstellungen LWZ

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robinson
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Einstellungen LWZ

Beitrag von robinson » Mi 12. Okt 2011, 20:38

Moin,

es gibt zwar schon einige Themen um die Heizung LWZ 303/403, allerdings keines, bei dem es konkret um die Einstellungen geht.

Da es jetzt auf den Winter zugeht, fände ich es ganz gut mal zu vergleichen, wie die Grundeinstellungen so sind....

also bei uns:

RT Tag und Nacht: 21 Grad
Warmwasser Tag und Nacht: 43 Grad
Heizkurve: Fußpunkt 1,0 und Steigung 0,32

Bivalenzpunkt: -10 Grad (bei Heizung und Warmwasser)
Heizstab: max. Stufe 1 (bei Heizung und Warmwasser)

Lüftung: Stufe 1 (rund um die Uhr)

Dabei sind die Thermostate der Heizung in den Schlafzimmern im DG ausgeschaltet, weil dort nicht geheizt werden muss. Bad 22 Grad, Rest 21 Grad.

Mit diesen Einstellungen hat die LWZ in der Zeit vom 5.2.2011 bis heute bei uns 711 kwh verbraucht - also alles bestens. Die Grundgebühr des zweiten Zählers ist fast teurer als der Verbrauch. Bin halt jetzt gespannt auf den "echten" Winter...

Wäre schön, mal zu vergleichen / fachsimpeln.

Grüße
Jochen
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tfezer
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von tfezer » Do 13. Okt 2011, 06:58

Werde in den nächsten Tagen mal schauen wie unsere Werte bei der LWZ sind, und wie sie sich im Winter entwickeln.
Gruß

Tobi



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Ulrich
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Ulrich » Do 13. Okt 2011, 14:11

RT Tag und Nacht: 22 Grad
Warmwasser Tag und Nacht: 45 Grad
Heizkurve: Fußpunkt 2,0 und Steigung 0,35

Bivalenzpunkt: -2 Grad (bei Heizung und Warmwasser)
Heizstab: Heizen (3), Warmwasser (3)

Lüftung: Stufe 1 (rund um die Uhr)

Thermostate der Heizung sind alle bis auf HWR max. aufgedreht

Verbrauch bisher (laut Stromzähler): 2059 kWh seit April 2011 (allerdings ist das Estrichheizprogramm zum größten Teil über den Wärmepumpenzähler gelaufen)
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Dirk » Fr 14. Okt 2011, 19:55

uhh 22° habt ihr es warm
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von eva2601 » Di 13. Dez 2011, 19:12

Mich würden mal die aktuellen Verbrauchswerte / Tag interessieren. Also wieviel kwh verbraucht ihr am Tag ? Mich würde mal interessieren, ob aktuell (bei dem aktuellen Wetter) mein Verbrauch von 7-10 kwh pro Tag in Ordnung sind oder zu hoch ?

Meine Einstellungen

RT Tag und Nacht: 21 Grad
Warmwasser Tag und Nacht: 45 Grad
Heizkurve: Fußpunkt 1,0 und Steigung 0,36

Bivalenzpunkt: -8 Grad (bei Heizung und Warmwasser)
Heizstab: max. Stufe 1 (bei Heizung und Warmwasser)

Lüftung: Stufe 1 (rund um die Uhr)

....bin gespannt
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von robinson » Di 13. Dez 2011, 21:12

klingt ähnlich wie bei uns....

Ich habe nochmal angepasst auf:

Fußpunkt 2,0
Steigung 0,36

Die vorherige Einstellung war dann doch etwas knapp, wenn keine Sonne schien.

Verbrauch derzeit pro Woche ca. 80 kwh.

Da ihr lt. Signatur einen Edelstahlaußenkamin habt, gehe ich mal von einem Kaminofen aus: Damit liegen wir ungefähr ähnlich. Ich brauche also ca. 20 bis 30 kwh pro Woche mehr. Das sollte der Unterschied sein, den der Ofen macht.

Gruß
Jochen
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Petra&Andreas » Di 13. Dez 2011, 21:27

Hallo,

ich habe mal unsere Verbrauchsstatistik beigefügt. Unsere Einstellungen sehen wie folgt aus:

RT Tag und Nacht: 20,5 Grad
Warmwasser Tag und Nacht: 43 Grad
Heizkurve: Fußpunkt 0,0 und Steigung 0,28

Ist bis jetzt immer ausreichend warm gewesen. Ich spiele zur Zeit aber öfter noch mal mit den Parametern.

Habt Ihr den Bivalenzpunkt eigentlich selber eingestellt? Die Option ist ja normalerweise mit einem Code geschützt. Bei uns ist aktuell noch 0 Grad eingestellt.
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von eva2601 » Di 13. Dez 2011, 22:50

Nochmal geschaut ...Fußpunkt ist auch 2 °C hatte mal 1°C, habe ich aber korrigiert.

Naja in Summe brauche ich die Woch auch 60 bis 70 kwh. (Ich lese nicht täglich ab...) Der Ofen ist eher zur Dekoration, der brennt zwar 3-5 mal die Woche. Aber die LWZ hält die 22°C ja locker und wenn es halt mal mehr sein soll/muß nehmen wir den Ofen. Der ist halt eher fürs "Wohlfühlen" :D

Der Bivalenzpunkt kann eingestellt werden. Ich dachte eigentlich ohne Code, aber vllt braucht man ihn ja auch! Der ist doch aber kein Geheimnis, oder?

Letztendlich bin ich aber beruhigt das Derzeit die 60-80 kwh der normale Verbrauch sind...... Im ersten Winter sollte man seine Werte "teilen" um keine Fehleinstellungen zu machen.....Es gibt immer wieder einen Grund auch nach dem Einzug ins FHF zu schauen :D
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Petra&Andreas » Mi 4. Jan 2012, 16:24

Ich hätte mal eine Frage zu Euren Raumthermosthaten. In anderen Foren, die sich mit Wärmepumpen beschäftigen, wird teilweise gesagt, dass die Ventile an den Heizkreisverteilern überflüssig sind und die Steuerung einzig und allein über einen hydraudischen Ableich geschieht. Bei teilweise geschlossenen Ventilen könnte die Pumpe anfangen zu takten. Ehrlich gesagt verstehe ich die Logik dahinter nicht so ganz. :denk

Dies würde ja bedeuten, dass man für eine optimale Nutzung der Energie die Thermostate auf die maximale Temperatur stellen muss, um alle Ventile am Heizkreisverteiler zu öffnen.

Wie habt Ihr denn Eure Raumthermostate eingestellt?
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Ulrich » Mi 4. Jan 2012, 16:38

Also wir regulieren direkt an den Thermostaten die Raumtemperatur. Natürlich "funktioniert" nicht die beschriftete Skala, also 22 Grad eingestellt müssen nicht 22 Grad Raumtemperatur ergeben, aber mit der Zeit bekommt man ein gutes Gefühl, wie sie eingestellt sein müssen für eine gewünschte Temperatur.
Bei der Einweisung wurde uns auch gesagt, dass wir eigentlich an den Thermostaten nichts drehen würden, sondern alles an der LWZ stellen würden, aber das funktioniert nicht, vor allem will man ja im Schlafzimmer nicht die gleiche Temperatur haben wie bspw. im Wohnzimmer...
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Fremdbauer » Mi 4. Jan 2012, 18:36

Hast du bei korrektem hydraulischen Abgleich auch nicht. Prinzipiell sind die Aussagen schon richtig, optimal ist es wenn das System hydraulisch abgeglichen wird und die Ventile komplett offen sind. Es herrschen dann immer identische hydraulische Verhaeltnisse, die unterschiedlichen Raumtemperaturen ergeben sich durch den unterschiedlich eingestellten Durchfluss der Straenge. Die Heizung passt Vor/Ruecklauftemperatur gemaess der Heizkurve Aussentemperaturgefuehrt an und keiner braucht mehr irgendwas rumstellen. Das ganze optimal einzustellen (gerade die Heizkurve) ist aber ein recht aufwendiger Prozess, da es dafuer schon einige Aussentemperaturwechsel braucht. Also nur etwas was man als Nutzer selbst machen kann, der Fachmann kann nur zeigen/erklaeren was man wann machen muss (Parallelverschieben bei mildem Wetter, Steilheit bei kaltem Wetter).
Das ganze funktioniert natuerlich auch nur dann, wenn alle Raeume einen konstanten Temperaturversatz zueinander haben sollen. Wenn es da Raeume gibt die nur 2 Mal in 4 Wochen fuer 1 Tag geheizt werden... haut das nicht hin.

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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von robinson » Mi 4. Jan 2012, 18:53

Ich habe das bei mir annähernd so realisiert:

Ich habe die Thermostate in Bad und Wohnzimmer/Esszi/Küche/WiGa (ist nur eins) vor 4 Wochen voll aufgedreht. Da meine Heizkurve schon recht gut war (es war nur minimal zu warm geworden...), musste ich nur wenig an der Heizkurve und der Raumtemperatur an der LWZ ändern.

WoZi im Bad habe ich daher auf voll gelassen und habe nur im Flur und einem Zimmer im DG die Raumtemperatur heruntergeregelt.

Allerdings hat die Heizung damit nicht weniger/mehr verbraucht als vorher. Die Einstellungen waren wohl schon recht passen. Es wäre halt unwirtschaftlich eine sehr hohe Heizkurve zu fahren und nur mit den Thermostaten die Anlage zu regeln. Dann würde an den Stellmotoren immer unnötig (teuer produzierte) Hitze anliegen, die nicht abgenommen wird (so hats mein Heizungsmonteur erklärt).

Der Jahresverbrauch (Feb 10 bis Jan 11) läuft bei mir auch auf ca. 350 € (ALL inkl.) raus. Absolut genial - und das wo wir echt das ganze Haus inkl. Flur/Treppenhaus bis zur Haustür voll heizen...

Gruß
Jochen
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von XJ900 » Do 5. Jan 2012, 11:59

Moin auch,

nachdem jetzt genau ein Jahr seit Einzug vorbei ist gebe ich mal meinen Senf dazu. Wir haben ein etwas modifiziertes Vio 311 mit verstärkter Dämmung. 365 Tage Heizen/Warmwasser, mit einem recht kalten und einem sehr milden Winter ergab einen Gesamtverbrauch von 2035 kWh für 160 qm und 4 Personen, also knapp 13 kWh/qm*a. Umgerechnet in Euro macht das etwa (ich weiß den genauen Preis pro kWh gerade nicht) € 350,-

Die Einstellungen (LWZ303 Sol):

RT Tag 22°C und Nacht 21 Grad
Warmwasser Tag und Nacht: 45°C Grad
Heizkurve: Fußpunkt 1,0 und Steigung 0,55

Bivalenzpunkt: -5 °C (bei Heizung und Warmwasser)
Heizstab: max. Stufe 1 (bei Heizung und Warmwasser)

Lüftung: Stufe 2 (rund um die Uhr).

Die Kinderzimmer sind per Thermostat auf ca 21°C geregelt, das Bad auf 24°C, Wohnzimmer, Küche etc. auf 21°C, Schlafzimmer auf 18°C.

Insgesamt sind wir seeeehr zufrieden mit Heizung/Lüftung und Verbrauch, ist das doch deutlich weniger als wir gerechnet hatten und als ein Energieberater geschätzt hatte (der kam auf ca. 450-500 Euro).



Ralph
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Petra&Andreas » Do 5. Jan 2012, 20:58

Habe gestern mal alle Thermostate aufgedreht. Der Verbrauch ist leicht gestiegen und die Räume alle scheinbar gleich warm. Der hydraudische Abgleich der Räume scheint also gut gemacht worden zu sein. So wie es aussieht muß ich nur noch den Fußpunkt um 0,5k erhöhen um auf die eingestellte Raumtemperatur zu kommen. Ich gehe mal davon aus, dass sich der Verbrauch die nächsten Tage wieder normalisieren wird, da die anderen Räume ja nun auf Temperatur sind.

Heizen mit Wärmepumpe ist ja echt eine Wissenschaft für sich...aber die Auswerterei macht beinahe Spass ;-)
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Re: Einstellungen LWZ

Beitrag von Fremdbauer » Fr 6. Jan 2012, 11:37

Hydraulischer Abgleich hat nix mit der Wärmepumpe zu tun, das betrifft eigentlich alle wassergeführten Heizungen. Nur nicht bei allen macht man sich dann wirklich Gedanken drum... bei Wärmepumpe muss es manchmal sein, damit sie ihre Leistung überhaupt entsprechend bringen kann, erstrecht ohne den Heizstab zu nutzen der schnell extrem teuer werden kann. Bei "konventionellen" Heizungen hingegen ist bei vielen Heizungsbauern immer noch "viel hilft viel" im Kopf... Heizung überdimensionieren, Vorlauf hochdrehen, dann hats der Kunde wenigstens warm... die Rechnung am Ende des Jahres muss ja der Heizungsbauer auch nicht zahlen, und wenn die alte Heizung auch schon so grütze eingestellt war hat man mit der neuen auch eine Ersparnis... nur hätte die alte vermutlich bei korrekter Einstellung sparsamer als die neue sein können.
Gut wäre es wenn die Heizungshersteller hier bei den Steuerungen noch was weiter arbeiten würden. Einmalig hydraulischen Abgleich machen, Temperaturfühler im Referenzraum anbringen, und die Steuerung erlernt sich die Heizkurve aus Innen- und Aussentemperaturfühler selbst... wüsste aber nicht das irgend eine das macht.

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