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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 15:42 
Azubi

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Bei mir warens gestern 10kW für 176qm Haus (auch KfW 55 mit Keller). Ohne Warmwasser.
Temperatur Boden min 2 Grad, am Solarkollektor min. 0,5 Grad.

Schwankt gerade aufgrund der wechselnden Temperaturen zwischen minimal 3kW und maximal 14kW bisher. Wie´s im tiefsten Winter aussieht: keine Ahnung, sind im Sommer ja erst eingezogen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 16:05 
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Ehrlich, legt nicht zu viel Gewicht auf die absoluten Verbräuche. Klar können die ein Alarmsignal sein, aber entscheidend sind die Arbeitszahlen. Je genauer ihr die Eingangsgrößen für die AZen messtechnich ermitteln könnt, desto besser die Aussage.
Die elektrischen Zähler in der Kiste sind Murks. Die WMZ mit Einschränkungen zu gebrauchen.
"Pflicht" ist hier wenigstens jeweils ein Leistungszähler für den Verdichter (meist durch den Zähler in der Verteilung gegeben) und einen für die Peripherie. Daraus lässt sich dann eine System-AZ errechnen, die der einzige indikator für die Effizienz einer WP ist.



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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Di 14. Nov 2017, 16:10 
Azubi

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Hm, am Anfang des Posts wollte ich schon schreiben: mein COP liegt eigentlich konstant bei ca. 3-3,3 - aber eben laut der internen Zähler... :-D



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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 08:04 
Azubi

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Wie handhabt ihr das mit der Nachtabsenkung, speziell jetzt wo es nachts rapide kälter wird. Ich frage mich:

1.) was ist sparsamer: Heizung durchlaufen lassen, oder lieber Nachts etwas absenken, und tags wieder hochheizen? Was braucht mehr Strom? Und wenn ja: wie in den Menüs der LWZ am besten realisieren? Also praktische Tipps zur Einstellung...

2.) wir haben alle RaumRegler auf 6, außer im Schlafzimmer, hier haben wir 4,5 da es sonst zu warm wird. Frage: bringt es hier was, Nachts auf 4 zu gehen, und tagsüber auf 4,5 hochzuschalten, oder bringt das die Regelung unnötig durcheinander? 4 Nachts würde uns genügen, aber am Tag ist es uns dann dort zu kalt, da wir uns auch tagsüber gelegentlich im Schlafzimmer aufhalten

Derzeit beobachte ich, dass die Heizung vor allem Nachts gerne mal für 2-3 STunden angeht, und dnan richtig Strom verbraucht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 08:30 
Stararchitekt

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Ed7 hat geschrieben:
Wie handhabt ihr das mit der Nachtabsenkung, speziell jetzt wo es nachts rapide kälter wird. Ich frage mich:

1.) was ist sparsamer: Heizung durchlaufen lassen, oder lieber Nachts etwas absenken, und tags wieder hochheizen? Was braucht mehr Strom? Und wenn ja: wie in den Menüs der LWZ am besten realisieren? Also praktische Tipps zur Einstellung...
Öhhm... :denk hast du diesen Thread und einschlägige Infoseiten im Netz mal von Beginn an gelesen?
Ed7 hat geschrieben:
Derzeit beobachte ich, dass die Heizung vor allem Nachts gerne mal für 2-3 STunden angeht, und dnan richtig Strom verbraucht...
Falsch! Der Stromverbrauch wird sogar mit fallender AT geringer...aber eben auch die ausgepresste Wärme. In bestimmten HT/NT Tarifierungen kann es sogar günstiger sein, die Kiste nachts laufen zu lassen... Das muss im Einzelfall betrachtet werden.



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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 09:20 
Azubi

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BigNose82 hat geschrieben:
Ehrlich, legt nicht zu viel Gewicht auf die absoluten Verbräuche. Klar können die ein Alarmsignal sein, aber entscheidend sind die Arbeitszahlen. Je genauer ihr die Eingangsgrößen für die AZen messtechnich ermitteln könnt, desto besser die Aussage.
Die elektrischen Zähler in der Kiste sind Murks. Die WMZ mit Einschränkungen zu gebrauchen.
"Pflicht" ist hier wenigstens jeweils ein Leistungszähler für den Verdichter (meist durch den Zähler in der Verteilung gegeben) und einen für die Peripherie. Daraus lässt sich dann eine System-AZ errechnen, die der einzige indikator für die Effizienz einer WP ist.



Hier nur eine Anmerkung aus Sicht von jemandem, der Mess- und Regeltechnik mal gelernt hat:

Wer viel misst, misst Mist.

Was für jeden der beste Indikator für die Effizienz der WP ist, ist ganz einfach: Je niedriger die zugeführte Energie (Strom) im Verhältnis zum Ergebnis (Differenz AT zu RT), desto effizienter läuft das Teil. Dafür muss sich kein Laie mit Arbeitszahlen beschäftigen. Die spielen erst eine größere Rolle, wenn man rechnerisch vorhersagen will wie man die Effizienz verändern kann.

Dass es mit AZ deutlich genauer und besser nutzbar ist, ist ohne Zweifel richtig. Nur ist es zur Effizienzbeurteilung nicht zwingend notwendig.



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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 12:06 
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Aber genau das hier
GERWildcat hat geschrieben:
Je niedriger die zugeführte Energie (Strom) im Verhältnis zum Ergebnis (Differenz AT zu RT), desto effizienter läuft das Teil.
ist die AZ. Wie willst du denn sonst die entstandenen Kosten beurteilen, wenn du nicht weißt, ob für 10 kWh Wärme 3 oder 9 elektrische kWh eingesetzt wurden?
GERWildcat hat geschrieben:
Nur ist es zur Effizienzbeurteilung nicht zwingend notwendig.
Was denn sonst?



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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 16:01 
Azubi

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Mal ne ganz andere Frage: was bringt es einem denn, einen Portalschlüssel zu haben? Und wenn ja, wie bekommt man den, ohne gleich ein ISG-Servicepaket zu nehmen?

Und wie kommt man an die neuen Software-Versionen ohne Servicepaket?



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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 21:36 
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So, der Stiebel-Mann war heute da lustigerweise baut er im gleichen Neubaugebiet.

Die Öffnung auf der Rückseite war für ihn nix besonderes und er meinte so komme ich an den Filter ohne den Wärmetauscher ausbauen zu müssen.

Das klopfende Geräusch hatte er gleich behoben. Bei einer Klappe fehlte ein Schaumstoffstreifen was zu dem Klopfen führte. Nachdem der Streifen dann dran war war von der Lüftung nix mehr zu hören. Echt krass.

Die Drehzahlen der Lüftung fand er nicht außergewöhnlich hoch. Er meinte das sei auch von der verbauten Art der Lüftungsleitungen und Verteilern abhängig. Bei uns sieht das auch anders aus als bei den ganzen Fotos die ich hier gesehen hab.

Er hat dann nochmal alles geprüft und konnte mir bestätigen, dass alles passt und die LWZ einwandfrei läuft.



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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 21:46 
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BigNose82 hat geschrieben:
Aber genau das hier
GERWildcat hat geschrieben:
Je niedriger die zugeführte Energie (Strom) im Verhältnis zum Ergebnis (Differenz AT zu RT), desto effizienter läuft das Teil.
ist die AZ. Wie willst du denn sonst die entstandenen Kosten beurteilen, wenn du nicht weißt, ob für 10 kWh Wärme 3 oder 9 elektrische kWh eingesetzt wurden?
GERWildcat hat geschrieben:
Nur ist es zur Effizienzbeurteilung nicht zwingend notwendig.
Was denn sonst?



so wie ich ihn verstanden habe, meinte er mit der Aussage "wer viel misst misst Mist" das man sich mehr auf sein Gefühl verlassen sollte. War es im Winter gemütlich im Haus -> Check... Stromverbrauch XX war es nächsten Winter gemütlich im Haus -> Check... Stromverbrauch XX war + oder - zum vorherigen Stromverbrauch = effizient oder nicht..
GERwildcat korrigiere mich wenn ich mich irre :aufgeben

Für mein Gefühl ist es mit Gefühl zu messen noch ungenauer als Zählerstände abzulesen. Natürlich ist das auslesen und auswerten von den Daten mit etwas aufwand verbunden. Aber wer den Aufwand scheut sollte sich auch nicht zuviel Gedanken über Heizungsoptimierung machen. Hier gibt man einen Haufen Zeit aus um im Endeffekt ein paar hundert Euro im Jahr zu sparen (laufende Kosten). Wenn ich ehrlich bin, interessiere ich mich zum Thema Heizungseffizienz mehr aus zwei anderen Gründen... Ich habe Angst das mir durch zu kurze Verdichtertakte, der Verdichter in 10 Jahren abraucht, wo er vielleicht 20 halten könnte. Und ich möchte das die Heizung möglichst Nachts nicht läuft, da sie ja bekanntermaßen im Haus steht und trotz allem eine Lärmquelle ist. Das ist mein Komfort Gedanke. Ob die Heizung jetzt 10 Euro im Monat mehr oder weniger kostet, ist mir nicht unwichtig, aber nicht die hauptpriorität.
Das lustige ist jetzt aber, das ich für meine prioritätsziele (Materialschonung, Komfort) auch zwangsläufig mit allen anderen Zielen (lfd Kosten) in Berührung komme. Von daher, natürlich wird das auch nach Möglichkeit mitoptimiert. Jedoch nicht bis aufs Blut in die Cent Bereiche...

Was ich mit diesem rel. langen Artikel sagen will ist folgendes: Man braucht verlässliche Zahlen (Verbräuche, Effizienz) um eine Heizungsoptimierung (um was es in diesem Thread hauptsächlich geht) durchzuführen. Welche Feinziele ein jeder hat, legt jeder für sich selbst fest...

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 21:56 
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MrWitch, sehr gut beschrieben! Ehrlich!
Friedel, was für eine Klappe? Wo ist die verbaut? Ed hatte das gleiche Problem und RedFury auch... leider immer noch ohne Feedback wo sich diese Klappen befinden. Mir wären jetzt keine Rückschlagklappen o.ä. im Lüftungsteil bekannt, deshalb beschreib doch endlich mal jemand was das für ominöse Klappen sind :huepf



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 Betreff des Beitrags: Re: Einstellungen LWZ
BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 22:00 
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Ich kann es dir nicht genau sagen. Er hat sich hinter die LWZ gezwängt und hat das dann durch das Loch auf der Rückseite gefummelt. Er meinte wenn er von da nicht dran kommt muss er die Lüftungsschläuche abmachen und von oben dran. Es ging dann aber doch durch die Öffnung hinter der LWZ. Damit hat sich die Wartungsöffnung schon mal bewährt. :mrgreen:



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BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 23:05 
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Und zur Funktion dieser ominösen Klappe/n hat er so gar nix gesagt?



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Er wusste gleich wo das klopfen her kam und meinte da fehlt bestimmt von dem Schaumstoff und so war es dann auch.

Ich muss dir ehrlich sagen, dass ich technisch so unbedarft bin und nicht weiter gefragt habe. Sorry!
Klopfen weg -> Friedel zufrieden.



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Hehe!
Ok, werde beim nächsten Ausbau des WT mal das Handy in den Schlitz des/der Grobfilters/Blindplatte stecken. Mal sehen ob da was Brauchbares bei raus kommt...
Vermutlich ist es "nur" eine Rückschlagklappe am Abzweig der Zuluft vom Betriebsluftstrom.



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