Umwälzung Warmwasser

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Dr. Bob
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Re: Umwälzung Warmwasser

Beitrag von Dr. Bob » Fr 11. Jan 2019, 09:35

BigNose82 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 07:55
...weil die Frau mit eingeschäumten Haaren unter den "wissenschaftlichen Studien" zu leiden hatte :mrgreen:
Das hab ich mich nie getraut, weil ich sonst mit nem Nudelholz verprügelt würde :-P
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Wilma
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Re: Umwälzung Warmwasser

Beitrag von Wilma » Fr 11. Jan 2019, 12:09

BigNose82 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 07:55
Nein, wenn die Schichtung zerstört wird, muss zwangsläufig ab spätestens 38 °C Speichertemperatur (die ja in dem Fall für die gesamte Speicherhöhe gilt) nachgeladen werden. Darunter möchte niemand mehr duschen. Das bedeutet, dass die WP direkt mit dem COP von 38 °C -> VL/RL ca. 45/42 °C startet. Der COP fällt stetig weiter bis zum Erreichen der Abschalttemperatur.
Ich kann allerdings gegenüber dem Schichtungsmodell auch die WW-Solltemperatur senken.
Die Energieeinsparung dürfte in der Winterzeit, noch dazu bei Erdwärme, wohl eher in den philosophischen Bereich rücken. :)

Dass das keine Lösung des Eingangsproblems ist, sollte klar sein.
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Re: Umwälzung Warmwasser

Beitrag von BigNose82 » Fr 11. Jan 2019, 12:12

Wie willste die Solltemp senken? Mit weniger als 38-39 °C kann oder will niemand mehr duschen...
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Re: Umwälzung Warmwasser

Beitrag von Wilma » Fr 11. Jan 2019, 15:44

BigNose82 hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 12:12
Wie willste die Solltemp senken? Mit weniger als 38-39 °C kann oder will niemand mehr duschen...
Und mit 45°C kann keiner duschen.

Mir ist schon klar, dass es aus energetischer Sicht Sinn macht, dass in etwa das oberste Drittel Wasser im Schichtladespeicher die Temperatur erreicht, die gebraucht wird und auf diese Weise die unausbleiblichen Wärmeverluste des Schichtladespeichers reduziert werden.

Nur sind im Winter genau diese Wärmeverluste Energie, die mit der Heizung und somit gleicher Wärmequelle nicht mehr bereit gestellt werden muss. :)
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Re: Umwälzung Warmwasser

Beitrag von BigNose82 » Fr 11. Jan 2019, 16:00

Nein, die Wärmeverluste sind nicht das Kernproblem. Das Kernproblem ist, dass die Wärmequelle oder besser die Wärmegewinnung aus der Quelle eben nicht mehr gleich effizient ist, wenn sie ständig auf einem ungünstig hohen Temperaturniveau rumorgelt.

Das ist grob vergleichbar mit einer Geschwindigkeitserhöhung beim Auto. Wenn ich 10 km/h schneller fahren möchte, spielt es auch eine große Rolle ob ich von 40 auf 50 gehe oder von 190 auf 200.

Die von dir genannte, im Winter nutzbare Energie infolge der Wärmeverluste ist mit einer deutlich schlechteren AZ erzeugt worden, als die gleiche kWh auf dem normalen FBH Temperaturniveau.
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