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 Betreff des Beitrags: Jahresverbrauch GAS/Strom/Öl Heizkosten
BeitragVerfasst: Di 16. Jun 2009, 09:44 
Ingenieur
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Hallo, ich bin auf der Suche nach einem günstigen Gas-Anbieter und versuche irgendwie Preise zu vergleichen.
Leider habe ich überhaupt keine Ahnung, wieviel kWh man so im Jahr verbraucht. :oops: Hier mal die Eckdaten:
2 Personen Haushalt, Fußbodenheizung im ganzen Haus (Grundfläche ca. 120 m²), zusätzlich Kamin. Wir sind allerdings nicht die übermäßigen Heizer, wichtig sind nur Wohnzimmer, Küche, Bad.
Fingerhäuser sind ja Energiesparhäuser, da wird doch der Verbrauch nicht so hoch sein, wie in den üblichen Online-Rechnern, oder? Habe da einen Richtwert für Einfamilienhäuser in Höhe von 35.000 kWh gefunden.
Habt ihr schon Erfahrungen, was die ungefähren Werte eures Fingerhauses betrifft?
Danke im Voraus!!

Admin: ich habe das Thema auch zum Stromverbrauch umgeändert so das wir ein Energie Thema haben



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Liebe Grüße :-)
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 Betreff des Beitrags: Re: Jahresverbrauch GAS
BeitragVerfasst: Di 16. Jun 2009, 13:11 
Administrator
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Ein sehr interessante Diskussion Gas Kontra Wärmepumpen haben wir beim Markus im Blog geführt
http://markuswagnerlaufeld.blogspot.com ... pumpe.html

Sie rechnen mit ca. 13000 kWh/Jahr



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 Betreff des Beitrags: Re: Jahresverbrauch GAS
BeitragVerfasst: Fr 31. Jul 2009, 22:14 
Wir sind bei Progas (wenn das mal keine Werbung ist) und rundum zufrieden. Es hat alles sehr gut funtioniert, das Tank wurde termingerecht geliefert und wenige Wochen später wurde genauso termingerecht und auf die Stunde genau die Gasleitung an das Brennwertgerät angeschlossen.
Der Tank wurde einen Tag nach dem Anschluss automatisch von Progas aufgefüllt. Das Gute daran: man geht nicht in Vorleistung für 2000 ltr. Gas sondern zahlt einen verbrauchsabhängigen Abschlag. Wir rechnen mit 500m² Gasverbrauch im Jahr, das macht im Monat ca. 70.- €. Da wir allerdings noch einen Kaminofen haben, kann sich der Preis noch nach unten bewegen.

Das ganze hat natürlich nicht nur Vorteile: Man ist natürlich ab Vertragsabschluss an seinen Gasanbieter und natürlich an dessen Preise gebunden. Hier ist die Vertragslaufzeit wichtig!!! Laufzeiten über 5 Jahre nicht akzeptieren, wir haben 12 Monate vereinbart.

Ich habe im Vorfeld viel hin und her gerechnet, z.B. einen Gastank zu besorgen und auf dem freien Markt das Gas zu kaufen. Letztlich waren die Preise für Flüssiggas bei fast allen Anbietern gleich, die schenken sich nichts. Wir haben uns letzlich für Progas entschieden, weil hier der Einbau des Tanks nur 400.- € kostete und der Verkäufer sich wirklich bemüht und vor allem beraten hat.

Grüße

Markus


  
 
 Betreff des Beitrags: Heizkosten
BeitragVerfasst: Fr 21. Aug 2009, 16:30 
Azubi

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Hallo,

mich würde mal interessieren, wie die Heizkosten + Warmwasser bei euch so liegen. Mir fehlt ein aktueller Vergleich, ob sich die Investition in die Erdwärmepumpe und in die Isolierung wirklich gelohnt hat.
Wir haben die Erdwärmepumpe Vitocal 343 und eine Solaranlage. Die Heizkosten + Warmwasser lagen bei uns im letzten Jahr bei ca. 385,- EUR.
Wie sieht es denn bei euch aus?

Viele Grüße

Jens Brockhaus



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 Betreff des Beitrags: Re: Heizkosten
BeitragVerfasst: Fr 21. Aug 2009, 22:00 
Administrator
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denke die kosten bewegen sich am unteren Limit was möglich ist. Könntest du nur noch drücken wen du PV aufs Dach packst.
Dann bist du unabhängig von jeglichen Energieversorger



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 Betreff des Beitrags: Re: Heizkosten
BeitragVerfasst: Mo 24. Aug 2009, 19:43 
Architekt
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folgender Beitrag bezüglich den Heizkosten von einem anderen Thema kopiert:

von Tina&Markus » So 23. Aug 2009, 20:37

Mehr als die 650 Euro zzgl. unseres kostenlosen Holzes haben wir für die Heizperiode von Oktober 2008 bis April 2009 auch nicht mit unserer Ölheizung ausgegeben - und ich lege hier den Ölpreis von letztem Jahr zugrunde. Rechne ich mit dem Einkaufspreis von diesem Frühjahr wären es ca. 300 Euro nur noch!

Was die klimatischen Bedingungen angeht, sind wir sicherlich dieses Jahr dabei nicht gerade begünstigt gewesen: Wir hatten im Januar 10 Tage konstant unter Minus 10 Grad auf der Schwäbischen Alb - "Tiefstwert" waren MINUS 17 Grad!!!
Leider rückt unser Nachbar - stolzer Besitzer eines "Stein-auf-Stein-Haus" mit Luftwärmepumpe nicht mit seiner Stromrechnung heraus um einen Vergleich ziehen zu können.

Übrigens wäre eine Erdwärmepumpe für uns eine interessante Alternative gewesen - leider gibt es ein "Bohrverbot" bei uns. Eine Luftwärmepumpe kam für uns nicht in Frage da unser Klima hier oben doch etwas streng ist im Winter - und wir wollen nicht ständig hinzuheizen mit Strom - eine Photovoltaikanlage zur Gegenfinanzierung hätten wir ja dann extra auch noch drauf machen müssen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Heizkosten
BeitragVerfasst: Mo 24. Aug 2009, 20:17 
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Wer hat die LWZ 303 mit Solar verbaut und kann schon eine Aussage zu den jährlichen Stromkosten machen?



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 Betreff des Beitrags: Re: Heizkosten
BeitragVerfasst: Mo 31. Aug 2009, 21:47 
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Können über die Heizkosten ja noch nicht so viel sagen bis jetzt. Mich würde aber auch mal interessieren, was ihr so an Wartungskosten für eure Heizungen bezahlt.



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 Betreff des Beitrags: Re: Heizkosten
BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2009, 14:53 
Azubi

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MMh, ich meine die Wartungskosten ligen so bei 220,- EUR im Jahr.



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 Betreff des Beitrags: Re: Heizkosten
BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2009, 17:10 
Ingenieur
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wie? wartungskosten wofür?



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 Betreff des Beitrags: Re: Heizkosten
BeitragVerfasst: Mi 2. Sep 2009, 20:07 
Azubi

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Für die Erdwärmepumpe (Vitocal 343). Sieh mal im Handbuch nach. Auf der letzten Seite steht, dass die Heizung regelmäßig gewartet werden muss. :?



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 Betreff des Beitrags: Re: Jahresverbrauch GAS
BeitragVerfasst: Fr 4. Sep 2009, 11:46 
Praktikant

Registriert: Do 3. Sep 2009, 15:34
Beiträge: 1
Hallo Zusammen,

bin neu hier im Forum und bin gleich auf dieses Thema gestoßen.

Vorab ich bin als Fachangestelter in einem Mittelständischem Gasversorgungsunternehmen tätig.

Die Jahresverbrauchsermittlung lässt sich relativ genau anhand einer kleinen Rechnung feststellen.

Gehen wir davon aus das man ein Niedrigenergiehaus hat in dem der Primärenergieaufwand zur erwärmung des Heizkreislaufes ( Vorlauftemperatur nicht über 40 °C ) nicht mehr als 10 KWh zugrundelegt wird, bei Jährlich ca. 1000 Betriebsstunden käme man auf ziemlich genau 10000KW ( geringe Abweichungen sind durch den Regionalen Gasversorger und dessen bereitgestellten Heizwert möglich. )

Desweiteren kommen noch Grundgebühren von ca. Netto 10 € /Monat hinzu.
Der Arbeitspreis für 1 KWh Gas liegt derzeit bei ca 4,3 € Cent Netto.

Zusammen sind das dann Netto

120 € Grungebühr
430 € Arbeitspreis
zuzüglich Mehrwertsteur

Ich hoffe ich konnte Euch weiterhelfen.

Gruß Sören


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 Betreff des Beitrags: Re: Jahresverbrauch GAS
BeitragVerfasst: Mi 30. Sep 2009, 06:51 
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Hat schon jemand einen Überblick wieviel Gas verbraucht wird.
Gestern kam nämlich ein Schreiben von den Stadtwerken Giessen (SWG) und die wollen tatsächlich 165€ Abschlagszahlung haben und das monatlich. Zugrunde gelegt wird ein Verbrauch von 37.000 kwh :shock: :o
Das ist doch vielzuviel. Wir haben noch einen Holzofen den wir natürlich nutzen werden.

Kann man eigentlich sagen, dass man das nicht zahlen möchte, weil es zuviel ist?



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 Betreff des Beitrags: Re: Jahresverbrauch GAS
BeitragVerfasst: Mi 30. Sep 2009, 08:31 
Ingenieur
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Eugen hat geschrieben:
...die wollen tatsächlich 165€ Abschlagszahlung haben und das monatlich. Zugrunde gelegt wird ein Verbrauch von 37.000 kwh :shock: :o


Das ist ja wohl ne Frechheit! Als wenn man in einem NEU gebauten Haus knapp 2000 € pro Jahr verheizt! Wo leben wir denn...
Vielleicht kann FH dir/uns ein paar Richtwerte zum Energieverbrauch als Bestätigung schicken, die man dann den Stadtwerken als "Beweis" vorlegt.



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 Betreff des Beitrags: Re: Jahresverbrauch GAS
BeitragVerfasst: Mi 30. Sep 2009, 10:09 
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Ich wohne zur Zeit (noch) in einer absolut unisolierten Altbauwohnung von 80m² und zahle einen abschlag von 160€ monatlich, um meine Wohnung im Winter auf 20° zu erwärmen. -Und das obwohl das Leitungswasser durch Strom erwärmt wird und wir darüber hinaus mit Strom kochen. Die Kohle geht also nur für die Heizung drauf. Das führt mich zu der gewagten These, dass 165 Euro für ein Fingerhaus schlicht nicht sein können.



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