Wasser in der Dachdämmung

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Ein Paar Schuhe
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Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von Ein Paar Schuhe » Sa 7. Jan 2012, 19:41

Hallo zusammen,

nachdem wir im November 2011 ohne Probleme mit FINGERHAUS in unser Medley 200 gezogen sind, haben wir uns für kurze Zeit aus dem Forum verabschiedet - war wohl ein Fehler!

Jetz sind wir mit neuem Namen und einem mehr oder weniger großem Problem wieder da.

Beim Verräumen der Weihnachtsdeko durfte ich heute Spuren von Wasser auf den Schalbrettern des Dachbodens feststellen, und nachdem ich der Sache auf den Grund gegangen bin, kam folgendes zum Vorschein... massiver Schimmel an der Unterseit der Schalbretter und nasse Dämmwolle im Bereich zwischen Kamin und nördlicher Pfette...

Von Außen habe ich keine Schäden am Dach festgestellt, der Kamin war an seiner Außenseite auch trocken... keine Ahnung wo das herkommt.

Hat jemand schon Erfahrungen damit gemach oder hat jemand eine Idee woher das kommen kann?
Balken des Kaminfeldes zur Pfette.klein.JPG
Feld zwischen Kamin und Nordseite Dach klein.JPG
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SJS
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von SJS » Sa 7. Jan 2012, 19:58

Puuh, das sieht nicht gut aus.

Wenn es definitiv kein Wasser von oben ist, was da nach unten abläuft, sieht das stark nach einer beschädigten Dampfsperre unter der Isolierung aus. Das heißt, dass die warme und feuchte Luft aus dem Stock darunter über die beschädigte Dampfsperre nach oben in die Isolierung entweicht und dort kondensiert.

Ich würde mal die Isolierung in dem Bereich großzügig wegmachen (und entsorgen!) und die Dampfsperrfolie darunter genauestens prüfen. Vorher FH infomieren, Ihr habt ja sicher noch Garantie aufs Haus...evtl. dann besser den Kundendienst kommen lassen. Achtung, Schimmel ist gesundheitsgefährdend - am besten Staubmaske aufziehen und gleich oben auf dem Dachboden in Müllsäcke packen und luftdicht verschließen. Die Rauhspundbretter müssen auf jeden Fall in dem Bereich auch ausgetauscht werden.

Ich wünsche Euch viel Erfolg, das ist wirklich ein GAU und muss schleunigst behoben werden.
Beste Grüße,
Stefan

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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von robinson » Sa 7. Jan 2012, 20:09

ach du scheiße...

Wenn es nicht von oben kommt, sondern tatsächlich die Dampfsperre ist, die feuchte und warme Luft nach oben lässt, dann kann ich für Euch nur hoffen, dass das AP1 von FH gemacht wurde.

Hier hilft nur: Das muss alles raus und neu. Die Dämmung ist hin und nicht wiederverwendbar. An trocknen ist da nicht zu denken. Auch der Rauspund ist ggf. unbrauchbar.

Entweder ein unschöner Gewährleistungsfall für FH oder für Euch (leider, leider) viel Arbeit.

Wer hat AP1 gemacht?
Ist das Dach wirklich dicht?
Wie groß ist die vergammelte Fläche?

Alles Gute!
Gruß
Jochen
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von Christine und Lutz » Sa 7. Jan 2012, 21:27

Wann wurde euer Haus gestellt? Könnte dabei bereits Wasser in die Dämmung eingedrungen sein? Wer hat die Bodenluke gesetzt?

Auch wenn es Eigenleistung gewesen sein sollte, würde ich trotzdem bei FH nachfragen.
Liebe Grüße, Christine
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Ein Paar Schuhe
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von Ein Paar Schuhe » Sa 7. Jan 2012, 21:41

Sämtlicher Ausbau wurde von FINGER gemacht, einzig die Bretter sind von mir. Vom ersten auf den zweiten Stelltag hat es Wolkenkratzer hochkant geregnet, ein Teil der Dämmung wurde getauscht, aber die Dämmung zwischen den Kehlbalken wird ja erst nach dem kompletten Dach eingebracht.

Die oberen Schichten der Dämmung sind nass, je weiter tiefer die Schichten liegen, desto trockener wird die Dämmung. Zwischen dem nassen Bereich und der Dachbodenluke liegt ein Balkenfeld, hier hab ich die Bretter noch nicht entfernt - scheinen aber trocken zu sein.

Viel wahrscheinlicher scheint mir jetzt die Nähe der Dachausstiegsluke zu dem nassen Bereich für das Chaos verantwortlich zu sein.

Ich hab FH informiert, das Haus steht seit August 11, die werden, so hoffe ich doch, ihr bestes tun!

Grüße, ich werde Nachberichten!
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von robinson » Sa 7. Jan 2012, 22:12

Sei froh, dass Du dann kosten- und arbeitsmäßig aus dem Schneider bist.

Ob das Wasser von oben/unten kommt, ist damit aber noch nicht gesagt. Es kann auch die feuchte Luft von unten sein, die an der Unterkante deines kalten Rauspunds kondensiert (=Schimmel) und dann nach unten als Wasser in die Dämmung dringt (deshalb von oben nass).

Leckageortung sollte also seeeeehr sorgfältig sowohl hinsichtlich Dach also auch Dampfsperre erfolgen.

Ich würde an Deiner Stelle an ein paar entfernteren Stellen im Dach mal schauen, ob es da auch nass ist und bei FH um einen zeitnahen Kundendiensttermin bitten... Sollen schon mal ein paar Rollen Dämmung und Müllsäcke mitbringen :-)

Glück auf!

Jochen
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von fingerhaus2005 » So 8. Jan 2012, 22:46

Hallo,

wir haben ein ganz ähnliches Problem. Das FH ist von 2005 (Medley), wir haben es vom Bauherren 2010 gekauft + ich hatte 2011 in einer Hälfte OSB Platten im DB verlegt und vor einigen Wochen festgestellt dass alle mehr oder weniger nass + verschimmelt waren von unten. (Alle sind jetzt raus). Unsere Dachluke (vom Bauherrn selbst eingebaut) war sicherlich undicht, jetzt ist sie etwas dichter, aber nicht 100%. Weil OSB Platten luftdicht sind + weit weg v. d. Dachluke Feuchtigkeit unter den Platten war, vermute ich, dass die Ursache nicht (nur) die Bodenluke ist, sondern dass die Dampfsperre streckenweise undicht war, eine Stelle habe ich gefunden, an der ich durch die überlappenden Bahnen von oben auf einen Wandbalken greifen konnte, d.h. nach meinem Verständnis kann da warme feuchte Luft einfach nach oben. Diese Stellen habe ich mit dem entsprechenden Klebeband abgedichtet. Ausserdem war die Unterspannbahn wg. SAT Anlage ca 50 x 30 cm offen, sodass vermutlich herabfallende, kalte Luft die OSB Platten abgekühlt hat und die Kondensierung verschlimmert hat.
Ich habe das einige Wochen beobachtet und heute noch festgestellt, dass an der untersten Seite der Dachbalken immer noch Feuchtigkeit kondensiert (also wie als ob warme feuchte Luft aus der Isolierung kommt). Das Problem dort hält sich aber zur Zt. in Grenzen, deutet für mich aber auf undichte Dampsperren hin.
Bei den von oben sichtbaren Dampbahn verklebungen schien dort, wo sich die Bahnen etwas wellen, die Verklebung nicht mehr durchgängig zu sein.
Ein größeres Problem ist jetzt, dass sich aussen am Haus an 2 Stellen Tröpchenweise Kondenswasser bildet, unter dem Dachüberstand an der höchsten Stelle. Auch da vermute ich undichte Dampfsperren, womöglich in der Wand. Da weiss ich nicht weiter.
Der nächste Schritt ist dass ich die Dacheinstiegsluke luftdicht verklebt habe, um auszuschliessen dass dies die Übeltäterin ist. Das werde ich 1-2 Wochen beobachten. Deshalb kann ich zur Zeit noch keine Fotos posten.
Falls ich meinen Speicher nochmal nutzen werde plane ich die OSB Platten oder was auch immer mit viel Luft zwischen jeder Platte und auf Holzklötzen zu verlegen.
Ich bin jedoch sehr interessiert, was Fingerhaus im Detail macht, bzw. wo die Ursache liegt bei "Ein Paar Schuhe". Gewährleistung gibt's bei uns dann wohl nicht mehr.
@Jochen: Inwiefern ist bei der Isolierung an Trocknung nicht zu denken, heisst das Glaswolle trocknet nicht mehr aus?

Viele Grüße,

Richard

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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von Helga Wederich » Mo 9. Jan 2012, 12:27

oh man das sieht ja echt schlimm aus, sowas wünscht man niemanden.

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robinson
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von robinson » Mo 9. Jan 2012, 17:34

Also ich kenne es nur so, dass nasse Dämmwolle auszutauschen ist, dann eine vollständige Durchtrocknung ist nur mit unverhältnismäßigem Aufwand (Luftentfeuchter und Warmluft reinpusten) zu Erreichen. Wenn eine Dämmung bei Hausstellung wegen Regen "absäuft", wird die idR ausgetauscht.

Bitte kein osb im spitzboden verwenden! Nur Raupund-Holz - OSB verschärft die Feuchtigkeits- und Schimmelproblematik.

Ich habe Rauspund verlegt und rundum 30cm "Luft" gelassen, wo man die Dämmung also noch sieht. Es ist da sowieso so flach, dass ich dort kaum was lagern kann. So habe ich alles im Blick und die Dämmwolle ist nicht vollständig eingeschlossen.

Gruß
Jochen
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von Ein Paar Schuhe » Mo 9. Jan 2012, 22:55

Also als erstes mal ein paar Worte zur Zuverlässigkeit von FH - am Samstag Problem gemailt, heute Begutachtung durch einen Bauleiter - Hut ab!

Dann zum eigentlichen Problem:

Ich hab den Sonntag genutzt und sämtliche betroffenen Bretter entfernt - durch Greifen unter die restlichen Bretter denke ich eine Abgrenzung feucht/trocken getroffen zu haben. Es sind in etwa geschätzte 8 qm feucht.

Der Bauleiter hat mir erst was von "zu dicht" erzählt, womit er sicherlich nicht ganz unrecht hat, da ich die komplette Fläche bis an die Pfetten gebrettert habe - die Randbretter werde ich entfernen...

Dann wollte er mir erzählen, dass die Folie komplett dicht sei und somit kein Fehlverhalten von FH vorliege. Ich solle die Randbretter entfernen und in die restlichen Bretter einige Löcher bohren (was ich definitv tun werde). Erst als ich ihm dann doch einige Leckagen in der Folie gezeigt habe, musste er "klein beigeben".

Fazit: FH schickt entweder einen KD-Trupp oder beauftragt einen Subunternehmer der die betroffenen Flächen von oben kontrolliert und nochmals verklebt. Ich werde die Randbretter entfernen und den Rest "lochen" - und was mich total überrscht hat - die betroffene Dämmwolle ist seit der Entdeckung am Samstag bereits zu einem beträchtlichen Teil abgetrocknet. Wenn das so weiter geht, darf sie doch bei uns bleiben.

Einen Kostenersatz für die verschimmelten Bretter hat der BL mir in Aussicht gestellt, aber nicht versprochen.

Die ebenfals feuchten Dacheinstiegstreppenumrandungsbretter (doofes Wort) hat er selbständig als unzureichend erkannt und wird sich auch hier kümmern - mal sehen.

So, wir sind wieder guter Hoffnung und werden weiterberichten!

CU
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von fingerhut » Mo 9. Jan 2012, 23:50

Der Bauleiter hat recht! Schau Dich mal im Forum um unter Rauhspund verlegen. Selbst hier findest Du überall den Hinweise nie vollflächig zu verlegen und mind. 50 cm bis 1 m an allen Enden Platz zu lassen. Unser BL hat sogar davon abgeraten das sofort zu machen und etwa 1 bis 2 jahre zu warten, bevor man mit der Rauhspundannagelei beginnt. Moment haben wir die Rauspundbretter nur lose verteilt in 20 cm Abständen und es eignet sich trotzdem hervorragend zu Lagerung.
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von fingerhaus2005 » Di 10. Jan 2012, 21:32

Danke für die Berichterstattung bei "Ein paar Schuhe".
Das mit den 30 cm platzlassen ist eine gute Idee. Am anderen Ende des nicht abgedeckten Dachbodens lag sogar eine kleine Plastiktüte unter der sich bereits Kondenswasser gesammelt hatte.

Viele Grüße,

Richard

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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von Ein Paar Schuhe » Di 24. Jan 2012, 13:12

Hier der versprochene Bericht über die "aktuelle Lage":

Letzte Woche war ein Sub-Bautrupp (selbe Firma die auch das Haus gestellt hat) bei uns und hat unter Aufsicht des Bauleiters das Malheur begutachtet. Fehler durch den Stelltrup beim Verkleben der Folie wurden negiert, obwohl bereits bei einer vorhergehenden Begutachtung durch den BL und meine Wenigkeit gefunden - war nicht anders zu erwarten.

Nach längerer Diskussionsphase wurden dann die Überlappungen der Folie in den betroffenen Feldern verklebt. Nachdem der Bautrupp das "Fertig" gemeldet hatte erfolgte nochmal eine Kontrolle durch mich - was soll ich sagen: eines der bereits gezeigten Löcher war wieder nicht verklebt worden!

Des weiteren hatte der Trupp angeblich den Auftrag den Schimmel von den Balken und Brettern mit einem chemischen Schimmmelentferner zu beseitigen und die entfernten Bretter wieder anzubringen bzw. nicht mehr verwendbare Bretter durch neue zu ersetzen - FEHLANZEIGE. Der Trupp hatte weder Schimmelentferner noch Bretter dabei - und hat diesen Auftrag angeblich auch nie erhalten.

Positiv anzumerken wäre noch, dass die Dämmwolle nach zwei Wochen "Freiheit" von den Schalungsbrettern komplett abgetrocknet war.

Fazit:
Die Bretter werden duch mich selbst ersetzt, ich kann mich nicht wieder einen halben Tag ins Haus setzen und auf einen mehr oder weniger zuverlässigen Bautrupp warten. Meine Überstunden fallen schließlich nicht vom Himmel - und außerdem will ich auch dass Alles zu meiner Zufriedenheit erledigt wird.

Bei mir stellt sich allerdings mittlerweile die Frage was FH mit der Beauftragung von Bau/Stelltrupps einer bestimmten Subunternehmerfirma (mit zwei Buchstaben) bezweckt. Sollte es der Vertrauensverlust in die FH-Qualität sein, so sind sie bei uns auf dem besten Weg.

Das einzig positive an der ganzen Aktion war der Tip des Bautruppleiters, zwischen die Kehlbalken und die Schalungsbretter noch eine Konterlattung zu verbauen um eine gute Luftzirkulation zu erreichen Das wird meine erste Beschäftigung sein, wenn auf dem Dachboden wieder frühlingshafte Temperaturen herrschen!

Grüße
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von fingerhut » Di 24. Jan 2012, 15:36

"Das einzig positive an der ganzen Aktion war der Tip des Bautruppleiters, zwischen die Kehlbalken und die Schalungsbretter noch eine Konterlattung zu verbauen um eine gute Luftzirkulation zu erreichen Das wird meine erste Beschäftigung sein, wenn auf dem Dachboden wieder frühlingshafte Temperaturen herrschen!"

Das unser Bauleiter auch empfohlen! Muss gar nicht dick sein 2-3 cm reichen, meinte er.
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Re: Wasser in der Dachdämmung

Beitrag von robinson » Di 24. Jan 2012, 16:08

Für mich ist die Frage, was mit dem Bauleiter vereinbart war, entscheidend.

Wenn bei einer gemeinsamen Ortsbesichtigung festgestellt wurde, dass Fehler beim Verkleben der Folie zu dem Mangel geführt haben würde ich auf eine Erfüllung der Reparatur bestehen. Warum willst Du das jetzt selbst beheben? Ich würde mit dem Bauleiter sprechen, was vereinbart war und was jetzt von FH ausgeführt wurde... Sehr freundlich (wegen ein paar Brettern kann man wohl nicht über die Qualität von FH urteilen) aber bestimmt auf Mängelbeseitigung durch den Verursacher hinweisen. Falls man selber was mitverursacht hat, muss man dann entsprechend selbst ein bisschen tätig werden. Ist das nicht der Fall ist FH dran.

Gruß
Jochen
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